Zwei 24V Motoren mit zwei Potentiometern regeln

Dieses Thema im Forum "Technik" wurde erstellt von DavyJoins, 18 Mai 2018.

  1. Hallo,
    ich bin komplett neu hier, das ist also mein erster Beitrag und ich bin mir nicht sicher ob ich überhaupt richtig bin aber ich fang einfach mal an:

    Also ich habe mir gerade zwei neue Motoren bestellt:
    2 A
    24 V
    30 W
    7000 r/min

    Jetzt wollte ich die beiden so an zwei 12 V Akkus anschließen, dass ich jeden Motor einzeln mit einem Potentiometer steuern kann.
    Die Akkus wären folgende: 12 V 7,2 Ah
    und die Potentiometer: 60 W 10

    Jetzt wollte ich eigentlich nur wissen ob ich mir das alles richtig berechnet habe, damit ich die Motoren von voller Leistung bis zu ziemlich langsam steuern kann?
    Außerdem hab ich eine Art Schaltkreis gezeichnet. Da ich mich mit den Zeichen und Symbolen nicht so auskenne und ich das dann selber besser verstehe, hab ich das eher bildlich dargestellt:
    Ich bin mir auch nicht ganz sicher ob ich die Motoren so über die Potentiometer steuern kann?
     

    Anhänge:

  2. Außer das die Potis schon sehr heiß werden könnten, sollte das funktionieren. Das Poti solltest du aber als Spannugsteiler schalten und nicht so einfach als Reihenwiderstand.
     
  3. Vielen Dank für die schnelle Antwort @motmonti!
    Die Stromstärke die die Akkus liefern hängt aber vom Verbraucher ab oder?
    Also komme ich mit diesen Akkus gut aus? (Ich meine so Ampere mäßig)
     
  4. Wenn Du den Motor mit einem Hochlastpoti schön langsam bekommen willst, musst Du ungefähr den doppelten Widerstand des Motors als Poti nemen: 2x 24V /2A
    Die Belastbarkeit mit 60 W zu nehmen, ist gut, weil die Widerstandsstrecke nur teilbelastet wird und die Leistungsangabe ist für gleichmäßige Belastung über den kompletten Körper ausgelegt.
    Eine Teilerschaltung bringt hier nur höhere Verlustleistung - die Vorwiderstandsschaltung ist hier schon gut.

    Der Vorteil ist der schnelle simple Aufbau - gravierender Nachteil ist der schauderhaft miserable Wirkungsgrad und der Drehmomentverlust bei geringer Drehzahl bzw. Spannung.

    Ich habe solche Aufbauten in der Vergangenheit (wo es mit elektronischen DC-Steuerungen noch teurer war) nur zu Testzwecken gemacht, um mal schnell was auszuprobieren. Im Akkubetrieb wird das auf Dauer sicher recht unbefriedigend.
     
  5. Was soll denn das werden?
     
  6. Das soll ein Antrieb für ein Ein-Mann-Elektroboot werden, bei dem man durch die Regelung der Geschwindigkeit der beiden Motoren lenken kann.

    Wie meinst Du das? Da es Mobil sein muss habe ich aber keine andere Wahl oder?
     
  7. Wenn das kein sehr breiter Katamran ist, wird das sehr schlecht lenken,
    was aber bei den extrem schwachen Motoren nicht ins Gewicht fallen wird:
    Ein leises Lüftchen aus der Gegenrichtung wird zum bösen Feind.
    DIESE Motoren musst du ganz sicher nicht durch Widerstände drosseln.
    (Das wäre mit der 10fachen Leistung immer noch mehr als beschaulich!)

    Doch: Rudern!
    Das wirst du auch sehr bald müssen,
    denn die Batterien sind a) viel zu klein und b) ungeeignet für den geplanten Betrieb.
     
  8. Also Kufen hat das Boot auf jeden Fall.
    Also wenn ich die Motoren an 24V 2A Anschließe fühlen sie sich aber relativ stark an (soll ja nicht unbedingt ein Speedboat werden). Besonders wenn ich zwei habe, müsste es doch ausreichen.

    Da ich die Motoren jetzt aber bereits gekauft habe, müsste ich sie trotzdem regeln können, auch wenn es jetzt nicht zwingend ein Boot wird.
    Macht jetzt ein Leistungsregler oder ein Potentiometer mehr Sinn? Immerhin kostet der Leistungsregler um einiges weniger.

    Was wären denn passende Batterien, oder wie finde ich welche?
     
  9. Da brauchst du keine Angst haben,
    aber ich würde damit HÖCHSTENS im Pool herumfahren
    und das nur bei Windstille.
    Bau damit ein MODELL-Boot! (ein kleines!)

    Der Motorregler kostet weniger, wird weniger heiß und vernichtet weniger kostbare Energie.
    Was wird also die bessere Wahl sein?

    Google nach Panzerplatten- oder Großoberflächen-
    Lipo- oder LiFePO4-Batterien nicht unter 50 Ah
    und richte dir ordentlich Geld her!
     
    pleindespoir und Läutewerk gefällt das.
  10. Dann kannst Du es ja im Winter auf der Skipiste benutzen - geht dann sogar ohne Elektromotoren ;)
     
  11. wissenschaftlich einwandfreie Meßmethode, um exakte Berechnungen anzustellen ;)
     
    derschwarzepeter gefällt das.
  12. "Ein Seitenborder aus der DDR ist der IFA-Typ „Tümmler“ mit 1,8 kW (2,5 PS) Nennleistung."

    Das ist der lahmarschigste Bootsmotor, den ich auf die schnelle finden konnte - nur mal so als grobe Orientierung, was da so an Leistung angesagt ist: 1800W sind grob das sechzigfache der Leistung des von Dir ausgeguckten Spielzeugmotörchens. Du brauchst also nur ein paarhundert Kilo Akkus und genügend Motoren, und schon geht das Boot unter ...
     

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