Wirtschaftliches Gußverfahren

Hi@all

Meine Frage richtet sich nach dem Werkstoff EN-GJL150 und ein einfaches Werkstück Größe 30x20x10

Es soll wirtschaftlich hergestellt werden in großer Stückzahl mit welchem Verfahren ?

Dachte da an Druckguß!?


Grüße
 
AW: Wirtschaftliches Gußverfahren

Definiere "Große Stückzahlen".
Und was für eine Form hat das Teil? Eventuell ist auch Pressen ein Verfahren, dass man in Betracht ziehen könnte.
 
AW: Wirtschaftliches Gußverfahren

Hallo ,

Stückzahl sagen wir mal 10000St

Die Form ist ein Quader mit einer 45° Schräge und ner 4 mm Bohrung.


Meine gröste Sorge war die Temperatur , da bei Druckguß steht meist für NE-Metalle !?

Hatte auch an das Kokillengießen gedacht jedoch erscheint mir Druckguß wirtschaftlicher.

oder?


MfG
 
AW: Wirtschaftliches Gußverfahren

Kannst du eine Skizze etc. von dem Körper hier einstellen?

Ich kenne Druckgießen auch nur für NE Metalle. Könnte mir vorstellen, dass für den Guss die Temperatur der Schmelze einfach viel zu hoch ist und dann die Druckgussform innerhalb weniger Abgüsse unbrauchbar ist.
Bei 10.000 Stück (über Lebenszeit des Produkts) ist auch für Aluguss die Stückzahl meist viel zu gering. Solche Druckgussformen kosten - je nach Größe und Ausführung - zwischen ein paar 10.000 Euro bis mehrere 100.000 Euro. Eine Kokille dagegen dürfte zwar auch relativ schnell "verbraucht" sein, aber diese dürfte bedeutend günstiger sein und über eine Mehrfachkokille können dann auch mehrere Bauteile auf einmal gegossen werden, was die Abnutzung verringern würde.

Sind die 10.000 Stück über Lebenszeit des Produkts oder pro Jahr? Eventuell wäre auch ein Feinguss oder Sandguss denkbar. Je nach Ausführung, kann auch das wirtschaftlich sein.
 
AW: Wirtschaftliches Gußverfahren

Hi ,

An Kokillen hatte ich ja auch schon gedacht , denke da wären beide Verfahren wohl tauglich. Die Stückzahl ist auch nicht direkt angegeben es heist nur "große Stückzahl" da es ein sehr einfaches Teil ist bin ich mal von eimalig 10000 ausgegangen.(könnten ja auch nur 2000st sein )

Wie gesagt nur die Temperatur macht mir bisschen Sorgen da ich im Netz nichts über Druckguß und Eisenwerkstoffe gefunden habe .
Gußteil.png
 
AW: Wirtschaftliches Gußverfahren

Ich würde sagen: Vergiss Druckguss ;)

Bei so einem kleine Fuzziteil, entweder Kokille oder Feinguss, beides mit Mehrfachkern, an einem Anguss hängen dann mehrere fertige Teile dran.

Die Bohrung Durchmesser 4 bekommst du mit Sandguss nicht hin, die ist viel zu fein und der Formsand hält nicht. Die musst wahrscheinlich nachher noch manuell bearbeiten.

Oder eben statt Gießen das Teil als Warmpressteil (Schmiedeteil) andenken. Würde sich bei der einfachen Form aus meiner Sicht auch anbieten.
 

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