? wieviel Geld bekommt man als Umschüler ?

Hallo,

folgende Situation:

werde voraussichtlich im neuen Schuljahr mit der Techniker Schule auf Vollzeit anfangen. Das ganze wird (hoffentlich) unterstützt von der Deutschen Rentenversicherung (Arbeitsunfähigkeit).

Hat jemand eine Ahnung wie hoch diese Unterstützung ist??
Und ist es möglich desweiteren noch Bafög zu bekommen??
 
M

Motormensch

Gast
AW: ? wieviel Geld bekommt man als Umschüler ?

Hat jemand eine Ahnung wie hoch diese Unterstützung ist??
Und ist es möglich desweiteren noch Bafög zu bekommen??
Frag doch den Versicherungsträger, die sagen es genau.
Ich denke so zwischen 60-70% des letzten Netto haben meine Kollegen damals bekommen.

Bafög bekommst du natürlich keins mehr, das andere Geld müsste normalerweise auch wirklich reichen.
 
AW: ? wieviel Geld bekommt man als Technikerschüler ?

Das muß die GRV doch in den Unterlagen haben. Frag einfach nach.

Die Bezeichnung ist falsch. Eine Umschulung ist was anderes, wenn jemand eine Ausbildung im anderen Bereich macht. Das ist dann auf IHK Niveau. Techniker ist ein Weiterbildungsberuf und verlangt eine Berufsausbildung und Berufspraxis zur Zulassung.;)
 
AW: ? wieviel Geld bekommt man als Umschüler ?

Als ehemaliger Umschüler kann ich dir sagen das es 67% des letzen einkommens sind + Km Geld.
Wenn du Frau und Kinder hast gibts aber noch was mehr....

Es wird also ziemliche unterschiede geben....
Ich hatte Glück mit 1220€ Übergangsgeld + 300€ km Geld!!

Viele die älter waren aber im Vorberuf halt nicht soviel Verdient hatten, mussten mit ein paar Hundert € auskommen.
 
AW: ? wieviel Geld bekommt man als Umschüler ?

Ich beginne am 20.08.2007 eine Weiterbildungsmaßnahme als Techniker, Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Tiefbau.
Finanziert wird das alles von der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See.

Welche Kosten werden von der Deutschen Rentenversicherung übernommen bzw. was steht mir als Rehabilitant finanziell zu?

- Übergangsgeld, wird errechnet aus dem letzten Nettogehalt wenn dies innerhalb einen Zeitraumes der letzten vergangenen 3 Jahren, gerechnet ab Antragstellung, erzielt wurde. Sind mehr als 3 Jahre vergangen wird das zum Zeitpunkt der Rehamaßnahme möglich erzielte Gehalt geschätzt und davon 68% gerechnet. Bei Kindern oder pflegebedüftigten Personen oder wenn man selber pflegebedürftigt ist werden 75% des letzten Nettogehaltes oder des möglich erzielten Nettogehaltes als Übergangsgeld ausgezahlt. Das Übergangsgeld wird für die Dauer von max. 2 Jahre gezahlt oder solange wie es die Rehabilitationsmaßnahme erforderlich macht.

- Als Pendler werden Fahrtkosten maximal in Höhe von zur Zeit ca. 270,- Euro monatlich übernommen. Die Fahrkostenerstattung kann auch im Rahmen eines persönliches Budget ausgezahlt werden. Näheres teilt der Kostenträger mit.

- Als Internatsschüler werden die Kosten einer Unterkunft, die Verpflegungskosten und pro Monat 2 Heimfahrten bezahlt. Die Verpflegungskosten richten sich nach der örtlichen Verpflegung. D.h. es werden täglich bis zu 3 Mahlzeiten a´ca. 4,- Euro übernommen, also maximal ca. 12,- Euro am Tag. Wenn aber kostenlose Verpflegung im Internat, Berufsförderungswerk, etc. ausgegeben wird erfolgt keine Auszahlung der Verpflegungskosten. Die beiden Heimfahrten pro Monat sind deshalb nötig weil bei internatsmäßiger Unterkunft diese als sogenannten Zweitwohnsitz angemeldet werden muß und das Gesetz sieht vor das man eben diesen Zweitwohnsitz nicht Dauerhaft in Anspruch nimmt. Sonst würde die Zweitwohnung ja als solches keinen Sinn ergeben. Zu beachten wäre noch das in vielen Städten mittlerweile eine Zweitwohnsitzsteuer erhoben wird, die man alleine zu tragen hat. Sie wird errechnet aus der monatlichen Kaltmiete einer Unterkunft, davon 10%. Dies kann aber abweichen, es gilt die Verordnung einer jeden einzelnen Gemeinde.

- Zuschüsse für den Erwerb eines Kraftfahrzeugs, den Erwerb eine Fahrerlaubnis und den evtl. Umbau des Kraftfahrzeugs aufgrund eigener körperlichen Behinderung.

- Alle Kosten für evtl. Prüfungsgebühren, Lernmittel, etc. welche unmittelbar im Zusammenhang mit der beruflichen Rehabilitation zusammen hängen, werdne ebenfalls übernommen.

Da aber jeder Rehabilitant als Einzelfall betrachtet werden muß wird jeder einzelne Antrag auf Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben auch einzeln geprüft.
Entscheidend ist somit der Kostenträger und seine Bewilligungen.

Zu beachten ist diesbezüglich auch das 9. Sozialgesetzbuch (SGB IX).

Gruß
Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Top