Wie sieht Bodediagramm mit 3 Eckfrequenzen aus?

Hallo,
hatte bei einer Aufgabe im Zähler der Übergangsfunktion quasi (1+jw*T1)(1+jw*T2)(1+jw*T3)
Meine Frage ist wie da die Kennlinie vom Bodediagramm aussieht? Denn wenn ich nur T1 und T2 habe hab ich ja 0dB/Dekade; -40db/Dekade; -60dB/Dekade ODER wenn ich jw(1+jw*T1)(1+jw*T2) habe muss ich ja mit -20dB/Dekade bis zur ersten Eckfrequeznz; -40db/Dekade bis zur zweiten Eckfrequeznz und danach -60dB/Dekade zeichnen.

Aber was muss ich mit der 3. Eckfrequenz also T3 anfangen, wie verhält sich da dann die Kennlinie für den Amplitudengang?
 
H(jw) = 1/(1+jw*T1)(1+jw*T2)(1+jw*T3)

Vom Anfang der x-Achse waagrecht bei 0dB bis w1.
Ab w1 weiter mit -20dB/Dekade bis w2.
Ab w2 weiter mit -40dB/Dekade bis w3.
Ab w3 weiter mit -60dB/Dekade bis zum Ende der x-Achse.

Jetzt gibt es noch den Fall, dass T1 und T2 konjugiert komplex sind. Wolltest du den Fall nachfragen?
 
Ok, danke meine Frage hat sich damit eigentlich erledigt und meine Vermutung bestätigt.

Was meinst du mit T1 und T2 konjugiert komplex?
 
Beispiel:
H(jw) = 1 / ((1+jw*T1) * (1+jw*1s+(jw*2s)^2))

Wenn man für den Term (1+jw*1s+(jw*2s)^2) T2 und T3 berechnet, kommen zwei konjugiert komplexe Zahlen heraus. Das hilft nicht für das Bodeprogramm. In dem Fall läst man das quadratische Polynom.
Die Grenzfrequnz ist dann
wg=1/T = 1/2s = 0,5/s.
Im Bodediagramm fällt dann die Konstruktionslinie ab dieser Kreisfrequenz wg um zusätzliche -40dB/Dekade.
 
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