Wie genau sind Zahnriemenantriebe?

Dieses Thema im Forum "Konstruktion" wurde erstellt von bildmechaniker, 13 Nov. 2012.

  1. Guten Abend,

    ich habe hier vor einiger Zeit im Forum Elektrotechnik eine Frage gestellt. Es ging (und geht immer noch) um den Bau eines Reprostativs. Statt einer motorischen Höhenverstellung möchte ich aber lieber beim manuellen Betrieb bleiben. Dazu bräuchte ich eine grundsätzliche Auskunft:
    Die Höhenverstellung soll mit einer Auflösung, die zuverlässig von Hand beherrschbar ist, von 0,03 bis 0,04 mm erfolgen können. Ich gehe davon aus, dass ich dazu eine Umdrehung des Handrads bzw. der -kurbel von etwa 3° benötige. Eine volle Umdrehung der Handkurbel wäre dann etwa 3,6 bis 4,8 mm Höhenunterschied.

    Für eine Grob- bzw Schnellverstellung möchte ich die Möglchkeit haben, den Ausleger des Stativs auch schneller, mit mindestens ca. 1,5 bis 2 cm pro Kurbelumdrehung zu bewegen (eventuell durch weitere Zahnriemenräder, über die der Riemen läuft).

    Jetzt stehe ich vor der Frage, wie ich das bewerkstelligen kann. Die einfachste und kostengünstigste Möglichkeit dürfte wohl ein Zahnriemenantrieb sein. Zwangsläufig werde ich dazu ein Getriebe einplanen müssen.

    Die Grundsatzfrage ist allerdings folgende:
    Kann ich mit einem Zahnriemenantrieb eine solche Auflösung bewerkstelligen?
    Wenn ja, welche Riemenausführung benötige ich dazu (Teilung, Profil, Breite)? Gibt es dafür grundsätzliche Regeln oder Fausformeln, nach denen man sich richten kann?.

    Das Gewicht des Auslegers samt Aufnahmeeinheit soll maximal 10 kg betragen. Davon wird ein Großteil über ein Gegengewicht und/oder Rollfeder neutralisiert. Ganz großzügig kalkuliert müsste effektiv eine Last von maximal 5 kg bewegt werden können.

    Als alternative Antiebsmöglichkeiten sehe ich eine Kugelgewindespindel (nicht ganz billig). Mit einer Trapezgewindespindel kann ich mich nicht so recht anfreunden. Diese ist zwar selbsthemmend, allerdings bin ich von vornherein auf unveränderliche 4 bis 5 mm pro Kurbelumdrehung festgelegt. Auch ein Zahnstangenantrieb wäre grundsätzlich denkbar. Sind diese Lösungen vorteilhafter?

    Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten.


    Viele Grüße


    Franz, der Bildmechaniker
     
  2. AW: Wie genau sind Zahnriemenantriebe?

    Moin Franz
    Zahnriemen gibt es auch mit Zugträger aus Stahldraht und geschliffenen Zahnflanken für Anwendungen mit höheren Anforderungen an die Präzision.
    Da empfehle ich Dir: Hersteller kontaktieren z.B. : Flender, BRECO
     

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