Wie funktioniert automatisch einstellende Lasttraverse?

Hallo,
ich habe auf youtube folgendes Video mit einer automatisch einstellenden Lasttraverse gefunden, welche ich gern für meine Krangabel (Landwirtschaft) nachbauen möchte:


Da mein Kranarm frei beweglich ist, scheint dies eine sehr gute Methode für meine Zwecke zu sein, jedoch durchschaue ich das technische Prinzip nicht bzw. scheitere an der Umsetzung. Kann das jemand bitte für mich erklären?

VG
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Im Inneren laufen der Traverse 2 Wagen,
die über einen Federmechanismus gegen die Enden der Traverse und nach unten werden gezogen.
Ober den Wagen ist die Schiene der Traverse verzahnt
und wenn die Wagen gegen die Federkraft hochgehoben werden,
greift DEREN Verzahnung in die Verzahnung der Traverse.
Das ist zuerst bei dem Wagen der Fall, der die größere Last tragen muss;
der, der geringer beslastet ist, bleibt unten und läuft zur Last,
bis auch er entsprechend Last übernommen hat
und damit in der Verzahnung einrastet.
 
Hallo,
zunächst vielen Dank für die Antwort, ich habe versucht, das analog zur Konstruktion im Video mit den Stangen und dem flexiblen Gummiseil aufzuskizzieren.
Das Gummiseil hätte in dem Fall dieselbe Funktion wie die Federn zu den Seiten der Traverse.
Die Federn nach unten müssten doch aber nun so stark ausgewählt werden, dass sie den Wagen bei der Hälfte der zu erwartenden Last blockieren lassen. Stimmt das so? Wenn ja, wäre diese Konstruktion ja nicht für unterschiedliche Lasten geeignet? Oder funktioniert es doch anders?
 

Anhänge

Hallo,
zunächst vielen Dank für die Antwort, ich habe versucht, das analog zur Konstruktion im Video mit den Stangen und dem flexiblen Gummiseil aufzuskizzieren.
Das Gummiseil hätte in dem Fall dieselbe Funktion wie die Federn zu den Seiten der Traverse.
Die Federn nach unten müssten doch aber nun so stark ausgewählt werden, dass sie den Wagen bei der Hälfte der zu erwartenden Last blockieren lassen. Stimmt das so? Wenn ja, wäre diese Konstruktion ja nicht für unterschiedliche Lasten geeignet? Oder funktioniert es doch anders?
So ein Gerät funzt wohl nur im Labor unter "klinischen" Bedingungen.
Im Dreck und Nässe- wie in der Landwirtschaft- wird's wohl versagen, da zu viele bewegte Teile und Klapperatismus;-)
 
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