Widerstandsbestimmung im Dreiphasensystem

Hallo Elektrotechniker hab mal eine kleine Frage zu einer Aufgaben.
Gegeben ist ein Dreiphasennetz mit einer Netzspannung von 400V

An diesem Befinden sich drei Widerstände, wobei deren Größe unbekannt ist.
Der Strom in den Zuleitungen soll 2A betragen.
Darüber hinaus soll jeder Widerstand eine Leistung von P=210W umsetzen.
Wir haben also eine Gesamtleistung von 630W.

Möchte da ja der Strangstrom gleich dem Zuleitungsstrom beträgt 2A kann man dann ansetzen R=P/(I)^2 oder ist dies zulässig? ich würde auf einen Wert kommen von ca. 52 Ohm.

Aber anderseits soll ja die eigentlich die Strangspannung an den Widerständen 230V betragen, weil Drehstromnetz Ustrang=Uleiter/Wurzel(3) richtig richtig.
Berechnet man nun einen Widerstand so kommt man auf R=(U)^2/P=ca. 250Ohm. Jetzt komme ich aber mit meinem Strom von 2A nicht hin?
Welche Rechnung ist nun die richtig und warum?
Sie dazu Abbildung aber ich denke das kann sich jeder auch vorstellen

mfg
kaine
 

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Motormensch

Gast
AW: Widerstandsbestimmung im Dreiphasensystem

P = 2A x 400V x 1,73 = 1385Watt und nicht 630Watt
 
AW: Widerstandsbestimmung im Dreiphasensystem

Hi,

hm, ist das nicht eine Sternschaltung ohne N-Leiter?
Und ist in einer Sternschaltung, die symetrisch belastet ist Pges = 3 * Pstr ???

P = 2A x 400V x 1,73 = 1385Watt und nicht 630Watt
Durch die symetrische Belastung entsteht doch auch keine Sternpunktverlagerung.

Trotz allem sind deine Werte nicht plausibel. Entweder Strom oder Leistung sind fehlerhaft. Oder ist das mal wieder ein Problem einer unvollständigen Aufgabenstellung????
 
AW: Widerstandsbestimmung im Dreiphasensystem

Hallo,

noch einmal zur Klärung.

Darüber hinaus soll jeder Widerstand eine Leistung von P=210W umsetzen.
Wir haben also eine Gesamtleistung von 630W.
Stimmt, wenn die Einzelleistung wirklich 210W ist, aber nur wenn die Belastung symetrisch ist!



P = 2A x 400V x 1,73 = 1385Watt und nicht 630Watt
Stimmt natürlich auch! Unter der Annahme, dass der Strom mit 2A korrekt ist.


Problem:

Die angegebenen Werte sind nicht plausibel! Irgend etwas ist hier falsch!
Wie soll eine Leistung von 210W, bei 2A Strom und einer Strangspannung von ca. 230V, erreicht werden? o_O
 
AW: Widerstandsbestimmung im Dreiphasensystem

Achso Bild soll natürlich kein Motor darstellen, obwohl motor angegeben ist
Wir haben es hier mit drei gleichgroßen Widerständen in Sternschaltung zutun, also mit einer symmetischen Belastung.
Ich möchte eine Strom von 2A haben. Kann man eventluelle die Spannung so runterdrücken mit Induktivitäten, das eine Spannung von 104V an jedem Strang auftritt. Dann würde es ja hinhauen.

Ist denn meine Strangspannung eigentlich noch 230V, wenn ich sagen wir mal eine Zuleitung von 3km oder 4km haben.
(Nur mal angenommen?- ich hoffe das können sich die Leute vorstellen)
Dann haben wir einen Spannungsverlust auf der Leitung und an den Widerständen. Oder ist generalle Ustrang=Uleiter/Wurzel (3)?
 
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AW: Widerstandsbestimmung im Dreiphasensystem

Hallo Kaine16,

wie wäre es, wenn du dir mal die Mühe machst die Aufgabe klipp und klar aufzuschreiben! Und nicht so ein Wischiwaschi!

Zum anderen:

Oder ist generalle Ustrang=Uleiter/Wurzel (3)?
Ja, solange wir vom normalen Dreiphasen Netz reden. Wurzel 3 ist der Verkettungsfaktor! Der hat nichts mit eventuellen Leitungsverlusten zu tun.
 
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