Wettbewerbs Analyse für Tesla/Aktie

Guten Abend zusammen

Ich möchte für die Tesla Aktie eine Konkurrenz Analyse durchführen und wollte euch hierzu mal nach euren rat fragen.
Dort sind noch mal die Grundsätze einer Konkurrenz Analyse nachzuschlagen
Welche werte sollte ich alle in die Konkurrenz Analyse aufnehmen?

Ersatzteileverfügbarkeit : Bei Tesla zb nur von Tesla was problematisch ist das habe ich auch schon in meiner swot-analys festgestellt
Design: Bei Tesla ehr schlicht nicht jedermanns Sache.
Infrastruktur: Bei Tesla sehr gut
Produktqualität: Anfangs gab es Probleme mittlerweile gut (Probleme wurden auf Garantie beseitigt)
Was Fehlt in euren Augen noch? wie ihr seht bin ich sehr auf Tesla Fixiert bei VW zb glaube ich das sie Probleme kriegen wenn weniger-keine nachfrage mehr nach Verbrenner sein wird.
 
Ersatzteileverfügbarkeit : Bei Tesla zb nur von Tesla was problematisch ist das habe ich auch schon in meiner swot-analys festgestellt
Design: Bei Tesla ehr schlicht nicht jedermanns Sache.
Infrastruktur: Bei Tesla sehr gut
Produktqualität: Anfangs gab es Probleme mittlerweile gut (Probleme wurden auf Garantie beseitigt)
Wie kommst du auf diese Einschätzungen? Dazu benötigst du Quellen.
Und das ist keine Konkurrenzanalyse, sondern nur eine reine Einschätzung zu Tesla. Jetzt musst du dir noch die TOP5 Automobilkonzerne nehmen und dann alles ins Verhältnis setzen.

Stichworte, was noch fehlt: Vertragswerkstätten (oder meinst du das mit Infrastruktur?), Automatisierungsgrad der Fertigung, Innovationsgrad, Rentabilität usw.
Du hast das bisher nur aus Sicht des Verbrauchers gesehen. Das bringt der Firma aber nur bedingt etwas.
bei VW zb glaube ich das sie Probleme kriegen wenn weniger-keine nachfrage mehr nach Verbrenner sein wird.
ID3 bis ID5?
Und der Glaube, dass es keine Nachfrage nach Verbrenner mehr geben wird ist auch eine Unterstellung. Ich lebe auf dem Land (Hochschwarzwald). Im Winter bei -15°C bin ich mal gespannt, wie man mit einem aktuellen Elektroauto zur Arbeit und zurück kommt. Denn egal wie effizient ich fahre: Heizen muss und will ich dann trotzdem und dann bin ich auch mal eine Stunde einfach unterwegs (im Sommer ca. 17 Minuten). Bei der Arbeit habe ich keine Möglichkeit zu laden. Auch mein nächstes Auto wird ein Verbrenner sein. In der Stadt mögen Elektroautos die Zukunft sein, aber auf dem Land braucht das noch ein wenig.
 
Ja auf den lande ist das sicher was anderes, ich Persönlich werde auch noch lange beim Verbrenner bleiben aber so ein E- Auto mal zu fahren mit der Beschleunigung das währ schon was.
 
aber so ein E- Auto mal zu fahren mit der Beschleunigung
Das ist auch der Grund, weshalb die E-Mobile so klimaschonend und umweltfreundlich sind.
Um die zusätzliche Tonne Akkus zu schleppen braucht es gute Motorisierung - die liegt leistungsmäßig so etwa im Bereich eines teuren Sattelschleppers. Diese Gretaschaukeln brauchen daher deutlich mehr Energie, als ein eklig stinkendes Durchschnittsauto. Macht aber nichts, weil ja mit Bioatomstrom geladen wird, der aus den Nachbarländern zugekauft wird.
Wenn erst genügend Deppen auf die Verlade reingefallen sind, wird Strom zu Mobilitätszwecken zusätzlich besteuert und via Fernwirktechnik rationiert. So kann das E-Debil in zwei Stunden geladen werden - wenn die "Wollbocks" nicht vom EVU abgeschaltet wurde, weil grade bei Dunkelheit Windstille herrscht.

Musk kann einfach gut Leute einseifen und solange die Politclowns mitspielen, ist die Aktie sicher.
Sollte aber irgendwann einer laut genug rufen "Der Kaiser ist nackt", dann stürzt der Marsianer hart auf den Boden der Tatsachen.
 
Fakt ist, dass die Aktie viel zu hoch bewertet ist! VW-Aktie ist normal bewertet und deine Aussage, das VW Probleme mit den Verbrennern bekommt, ist weit hergeholt. Außerdem, warum sollte keine Nachfrage an Verbrennern sein? Meinst du im Ernst, dass auf der Welt dann keine Interesse mehr an Verbrennern ist?
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Fakt ist, dass die Aktie viel zu hoch bewertet ist! VW-Aktie ist normal bewertet
Da muss man sich zunächst mal die Frage stellen:
WANN ist eine Aktie "normal" bewertet?
Abgesehen von der Zukunftsmusik und tatsächlicher Wertsteigerung in Form von Investitionen in Fertigungsanlagen
spielt doch elementar die Dividendenrendite eine Rolle
und die mit hinreichendem Abstand, der das Risiko rechtfertigt, über der risikolosen Rendite liegen muss.
Auch wenn letztere in den letzten Jahren erbärmlich niedrig liegt,
so sollten Big-Caps ungefähr 10% pro Jahr abwerfen, riskantere Anlagen natürlich mehr.

Wieviel tatsächlichen Ertrag liefert der Tesla-Anteil?
Wieviel VERDIENT Tesla? 😉
(siehe dazu auch LINK)
 
...
spielt doch elementar die Dividendenrendite eine Rolle
und die mit hinreichendem Abstand, der das Risiko rechtfertigt, über der risikolosen Rendite liegen muss.

Auch wenn letztere in den letzten Jahren erbärmlich niedrig liegt,
so sollten Big-Caps ungefähr 10% pro Jahr abwerfen, riskantere Anlagen natürlich mehr.

Wieviel tatsächlichen Ertrag liefert der Tesla-Anteil?
Wieviel VERDIENT Tesla? 😉
(siehe dazu auch LINK)

Was genau meinst Du mit Dividendenrendite ? Normalerweise bezeichnet das die Gewinnausschüttung relativ zum Aktienkurs - viele Unternehmen, deren Aktie super lief, haben aber keine oder zumindest lange keine Dividende ausgeschüttet.

Mir wäre als Aktionär ein Unternehmen lieber, das wirklich alles sofort smart reinvestiert, keine Gewinne ausschüttet (falls es überhaupt welche erwirtschaftet) und dessen Aktienkurs super läuft. Beispiel aus dem Real Life ? Amazon , Börsengang 1997, hat seitdem noch Dividende gezahlt und ist heute eines der wertvollsten Unternehmen der Welt.

Ein Unternehmen ist ja letztlich immer dann günstig, wenn ZUKÜNFTIGE Gewinne noch zu pessimistisch bewertet werden. Und die sind natürlich völlig unvorhersehbar.
 
Ein Unternehmen ist ja letztlich immer dann günstig, wenn ZUKÜNFTIGE Gewinne noch zu pessimistisch bewertet werden. Und die sind natürlich völlig unvorhersehbar.
Aber da haben wir ja auch schon das erste Problem. Tesla wird durch die Medien usw. besser dargestellt als es ist, nämlich als DIE große Zukunftslösung. Viele Menschen mit technischem Verständnis (wie in diesem Forum hier), erkennen allerdings die Hürden und Probleme die auf Tesla warten.
Demnach werden die zukünftigen Gewinne zu optimistisch eingeschätzt. Also ist auch die Aktie zu hoch bewertet.
 
Das ist auch der Grund, weshalb die E-Mobile so klimaschonend und umweltfreundlich sind.
Um die zusätzliche Tonne Akkus zu schleppen braucht es gute Motorisierung - die liegt leistungsmäßig so etwa im Bereich eines teuren Sattelschleppers. Diese Gretaschaukeln brauchen daher deutlich mehr Energie, als ein eklig stinkendes Durchschnittsauto. Macht aber nichts, weil ja mit Bioatomstrom geladen wird, der aus den Nachbarländern zugekauft wird.
Wenn erst genügend Deppen auf die Verlade reingefallen sind, wird Strom zu Mobilitätszwecken zusätzlich besteuert und via Fernwirktechnik rationiert. So kann das E-Debil in zwei Stunden geladen werden - wenn die "Wollbocks" nicht vom EVU abgeschaltet wurde, weil grade bei Dunkelheit Windstille herrscht.

Musk kann einfach gut Leute einseifen und solange die Politclowns mitspielen, ist die Aktie sicher.
Sollte aber irgendwann einer laut genug rufen "Der Kaiser ist nackt", dann stürzt der Marsianer hart auf den Boden der Tatsachen.
Das alles hat aber nix mit dem Thema zu tun. Du musst nicht jede Vorlage nutzen, um deine persönliche Meinung zu Sachen abzugeben, die gar nicht gefragt sind.
 
Das steht besonders Menschen offen, die keine Ahnung von Energiewirtschaft haben
und auch nicht googeln und rechnen können.

Ich fände es schon super, wenn Du meine Frage nach der Dividendenrendite beantwortest, die ja nach Deiner Meinung "elementar" ist . Wenn Du damit die klassische Dividendenrendite meintest, wie von mir beschrieben, bist Du auf dem Gebiet Kapitalanlagen vielleicht gar nicht so smart, wie Du meinst, @derschwarzepeter .

Es gibt einen Investoren, der sozusagen der Papst der Valueinvestoren ist, und zwar Warren Buffett. Er sagte mal in einer Präsentation vor Studenten, "Damit ein Unternehmen im Hier und Jetzt wirklich 10 MRD U$ wert sein kann, muss es Investoren im nächsten Jahr 700 Millionen US$ Gewinn liefern, im übernächsten 800 Millionen US$ - oder je, weiter der Gewinn in der Zukunft liegt, umso höher muss er sein".

Tesla wird aktuell mit mehr als einer Billion US$ am Markt bewertet, also mehr als 1.000 MRD US$. Und müsste entsprechend nächstes 70 MRD US$ Gewinn machen, oder halt > 100 MRD US$ im Jahr 2025.

Ist natürlich keine ganz harte Wissenschaft, aber in die Richtung müsste es bei Tesla schon gehen. Tesla könnte im Geschäftsjahr 2021 (1 Jahr = 4 Quartale) um die 4 MRD US$ Nachsteuergewinn verbuchen - das muss also noch einiges mehr kommen.

Für eine Blase halte ich Tesla keineswegs, weil es ein äußerst innovatives Unternehmen ist, das auch richtig gut Gewinn macht - aber ob das Unternehmen seinen Gewinn verzwanzigfachen kann in den nächsten 4 Jahren ? Das kann ich mir nicht vorstellen.

Komplett auf Englisch, wenn das für Euch kein Problem darstellt, ab 56:50, Herr Buffett live (aus dem Jahr 2001) zum Thema Bewertung eines Unternehmens :
 
"Damit ein Unternehmen im Hier und Jetzt wirklich 10 MRD U$ wert sein kann, muss es Investoren im nächsten Jahr 700 Millionen US$ Gewinn liefern, im übernächsten 800 Millionen US$ - oder je, weiter der Gewinn in der Zukunft liegt, umso höher muss er sein".

Tesla wird aktuell mit mehr als einer Billion US$ am Markt bewertet, also mehr als 1.000 MRD US$. Und müsste entsprechend nächstes 70 MRD US$ Gewinn machen, oder halt > 100 MRD US$ im Jahr 2025.

Ist natürlich keine ganz harte Wissenschaft, aber in die Richtung müsste es bei Tesla schon gehen. Tesla könnte im Geschäftsjahr 2021 (1 Jahr = 4 Quartale) um die 4 MRD US$ Nachsteuergewinn verbuchen - das muss also noch einiges mehr kommen.
Jetzt sagst du es sogar selbst. Tesla ist eindeutig zu hoch bewertet, wenn man die tatsächlichen Gewinne betrachtet. Dann sollte man sich in diesem Zug vielleicht auch mal anschauen, mit WAS Tesla sein Geld verdient.
Dann kann man nämlich gleich aufhören Tesla mit VW zu vergleichen.

Meine Meinung:
Durch den Hype in den Medien um Elon Musk, wird suggeriert, dass alles was er macht nur gut sein kann. So ist es aber nicht. Er schiebt auch nur Geld von einer Ecke in die Andere.

Aktuelles Beispiel: Der vorgestellte Tesla-Bot. Hört sich erst mal alles toll an, innovativ usw. Aber die Leute verstehen nicht was alles passieren muss, damit das Projekt erfolgreich werden kann. Man kann sich ja mal die Firma "Boston Dynamics" anschauen, die in Sachen "Humanoide Roboter" schon einiges an Entwicklungsarbeit geleistet hat. Aber sie zeigen auch mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben. Bis daraus ein brauchbarer, autonomer Roboter wird, wird es noch lange dauern. Aber do kommt ein Herr Musk und stellt seinen Roboter mehr oder weniger als bereits ausgereiftes Produkt vor. Er ist m.M.n der größte Blender unserer Zeit und sonst nichts.
 
Tesla ist zu hoch bewertet, wenn zukünftige Gewinn zu gering ausfallen werden. Ich kann mir persönlich nicht vorstellen, dass Tesla einen Nachsteuergewinn von 70 MRD US$ in einem Jahr verbuchen wird - im operativen Kerngeschäft, also ohne Sondereffekte.

Das ist aber nur meine Meinung - vielleicht werde ich eines besseren belehrt werden.
 
Für eine Blase halte ich Tesla keineswegs, weil es ein äußerst innovatives Unternehmen ist
Der Physik ist es scheißegal - aber so etwas von scheißegal - was sich irgendwelche Finanzleute denken.
Und da kann man fünfmal zur dritten Potenz innovativ sein, der überwiegende (!!!) Teil davon, worauf Musk seinen Ruhm aufgebaut hat, ist schlicht und ergreifend NIE realisierbar. (wenn nicht alle physikalischen Gesetze, die man seit hunderten von Jahren erforscht, auf einmal anders werden)
 
Der "besonderste " Nebeneffekt ist die engmaschige Klüngelei mit den Politprofis.
Mit einem geschenkten Waldgrundstück zuzüglich massiver Subventionen und auf Jahrzehnte zugesagter Steuerfreiheit ist es etwas leichter, scheinbar Gewinn zu erwirtschaften.
Als einfacher Bürger wollte ich in unserer Gemeinde Stellplätze kaufen, um dort E-mobil-Ladestationen bereitzustellen.
Die Gemeinde hat mich dahingehend unterstützt, dass mir der Ankauf der benötigten Fläche nicht gestattet wurde.
Von dem Geld, mit dem ich die Ladeplätze bauen wollte, kaufe ich jetzt Oldtimer ohne Katalysator.
So schaffe ich bleibende Werte für die kommenden Generationen dank wohlwollender politischer Entscheidungen.
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Buffet, ODE, Nichtfertigbar und Pleindespoir habe gute Argumente geliefert.
Muss ich unsmarter da jetzt wirklich NOCH etwas dazu sagen?
Aufgrund des erschütternd hohen KGV, wobei der Gewinn de Facto durch Nebengeschäfte geschönt ist
sowie durch Hype, den Politiker schüren, die in Mathematik und Physik gefehlt haben,
sehe ich im Tesla-Kursverlauf tatsächlich eine Blase.
Solange die nicht platzt, kann man da mitverdienen.
 
Buffet, ODE, Nichtfertigbar und Pleindespoir habe gute Argumente geliefert.
Muss ich unsmarter da jetzt wirklich NOCH etwas dazu sagen?
Aufgrund des erschütternd hohen KGV, wobei der Gewinn de Facto durch Nebengeschäfte geschönt ist
sowie durch Hype, den Politiker schüren, die in Mathematik und Physik gefehlt haben,
sehe ich im Tesla-Kursverlauf tatsächlich eine Blase.
Solange die nicht platzt, kann man da mitverdienen.
 
O.g. Beitrag wurde zu früh abgeschickt, konnte ihn wegen Zeitlimit nicht bearbeiten.

Tesla ist keine Blase im Sinne eines Unternehmens, das eigentlich eine unprofitable "Klitsche" ist, dessen Aktienkurs aber ins Unermessliche steigt, wie das bei vielen Internet / sog. "New Economy" Unternehmen der Fall, deren Aktienkurs rasant stieg, die aber unprofitabel waren und blieben.

Tesla schönt den Gewinn nicht, Nebengeschäfte können zu Hauptgeschäften werden, Beispiel Amazon . Gegründet 1995, Börsengang 1997 - reiner Versandhandel von Büchern am Anfang.

2006 geht dann AWS 3 an den Start, völlig "fachfremd", heute die Haupteinnahmequelle des Unternehmens https://aws.amazon.com/s3/storage-launches-infographic/. Wie hat sich der Aktienkurs zwischen 2006 und jetzt von Amazon entwickelt ?

Der Aktienkurs hat sich seitdem ungefähr verfünfhundertfacht.

Das ist bei Tesla ausgeschlossen, weil einfach die Bewertung schon astronomisch ist. Aber ein Nachsteuergewinn in Höhe von 70 MRD. US$ ist auf jeden Fall vorstellbar, auch und gerade, weil sich neue Umsatzquellen ergeben könnten, die natürlich in der Bilanz klein anfangen.

Nur mal als Gedankenanregung, das sog. "Supercharger" Geschäftsmodell könnte bei weltweiter Einführung jedes Jahr zweistellige Milliardengewinne abwerfen !
 

Jobs

Jobmail abonieren - keine Jobs mehr verpassen:

Top