Werkstoffauswahl Scherbolzen

Dieses Thema im Forum "Konstruktion" wurde erstellt von Tomek86, 26 Nov. 2012.

  1. Hallo zusammen!

    ich bin auf der Suche nach einem geeigenten Werkstoff für einen Scherstift. Der Stift sichert bei Arbeiten an der Maschine vor Absacken einer "Wand". Wenn die Maschine in Betrieb genommen wird soll der Scherstift (sofern vergessen wurde ihn zu entnehmen) abscheren. Die Wand und die Halterung bestehen aus S700 bzw. S355J2G3. Dazwischen liegt ein Spalt von ca 2-3 mm.

    Jetzt suche ich einen passenden Werkstoff für den Schwestift. Woran erkenne ich die "Sprödigkeit" oder "Duktilität" eines Werkstoffes?

    Hätte aus unserem Materialbestand jetzt C45+C gewählt.

    Danke schonmal

    Gruß Tomek
     
  2. AW: Werkstoffauswahl Scherbolzen

    Alle Scherstifte, die ich bisher gesehen habe, waren aus Messing.
    Ob die soooo genau berechnet wurden, kann ich mir fast nicht vorstellen:
    Das schaut mir eher nach einer Art "Erfahrungsdimensonierung" aus.
     
  3. AW: Werkstoffauswahl Scherbolzen

    Jugend forscht?
    Lest euch mal die ............ durch!
     
  4. AW: Werkstoffauswahl Scherbolzen

    Was sind denn die ..... ? :)
     
  5. AW: Werkstoffauswahl Scherbolzen

    Hi Peter
    Die Frage hätte ich eigentlich von Tomek erwartet.
    Die ..... ? sind die MRL und die Sicherheitsnormen. Da steht nicht drin, dass das Absinken einer Wand bei Arbeiten an einer Maschine durch einen Scherstift gesichert werden darf. Das würde auch kein verantwortungsbewußter Konstrukteur auch nicht machen, wenn es nicht explizit verboten wäre. Solche Sicherungseinrichtungen müssen mit einem entsprechenden Sicherheitsfaktor ausgelegt werden. Und die zum Abscheren des Scherstiftes erforderliche Kraft hat eine gewisse Streuung. Scherstifte verwendete man als Überlastsicherung, z.B. beim Antrieb von einfachen Seilwinden an LKW oder im groben Maschinenbau, und auch nur dann, wenn diese durch ein selbst hemmendes Schneckengetriebe betrieben werden. Diese Scherstifte sind i.d.R. aus blank gezogenem St (50)? und haben eine definierte Einkerbung als Sollbruchstelle. Ist heute IMHO nicht mehr Stand der Technik.
     

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