Weiter mit dem Studium oder Techniker

Da es ja nun deutlich mehr Schüler gibt, die am Gynamsium sind als an der Fachoberschule, gibts natürlich auch mehr Abiturienten.
Daher ist es wohl normal, dass auch an der FH die meisten Erstis normales Abi haben.
Meister/Fachwirt etc. dürfen auch an die Uni, da deren Abschlüsse als normales Abi gerechnet werden.
Die sind also nicht zwangsläufig auf die FH fixiert.
Wenn diese Klausurenphase nix wird, dann lieber runter von der Uni (und auch kein Wechsel zur FH).
Sehe ich auch so.
Aus Erfahrung ists an der FH nicht einfacher und wer ein Problem mit dem Lernen und der Selbstorganisation hat, haut da genauso in den Sack.
Die immer gern ausgepackte Nähe zum Prof. nützt nichts, sofern der Prof. da mitspielt und das macht auch an der FH nicht jeder, wenn man den Stoff dennoch nicht versteht und zu wenig tut.
Zumal das 1. Semester zwar hart ist, weil man den Kulturschock als Neuling bekommt, fachlich jedoch die Semester 2-4 imho härter sind.
Im Hauptstudium wirds dann wieder etwas angenehmer.
Da haben sich die Reihen aber auch deutlich gelichtet und selbst dann gibt es noch hier und da Kracherklausuren.
 
Hast Du an Uni und FH studiert, oder woher kommt diese Erfahrung?
So ist es.
Daneben bekommt man natürlich über die Zeit Einblicke durch Kommilitonen und Bekannte.
Sich die Klausuren hier und da anzusehen -sofern frei verfügbar- ist ebenfalls erlaubt.
Meine Meinung dazu: der Schwierigkeitsgrad hängt stark am Prof obwohl die Art der Lehre schon unterschiedlich ist.
Was nicht bedeutet, dass jede Herleitung, die man an der Uni mehr bekommt auch sinnvoll ist bzw. im Gedächtnis bleibt.
An der FH gibts freilich auch einiges an Herleitungen aber weniger, dafür wird dort schneller und mehr zur konkreten Ingenieurarbeit vorgestoßen.
Im Hauptstudium fällt das weniger ins Gewicht aber etwa bei Mathe 1-3 lässt der Stil der Lehre an der Uni mitunter zu wünschen übrig.
Wenn die Vorlesung zu 90% aus Def-Satz-Beweis besteht, weil der Mathematiker vorn das dufte findet, dann ist das imho nicht unbedingt zielführend.
Ad hoc versteht das sowieso niemand und in den Klausuren kommt das ohnehin nicht vor, da gehts auch an der Uni um Anwendung.
An der FH besteht die Mathevorlesung bei vergleichbarer Themenauswahl je nach Prof zwischen 1/3 und 50% aus theoretischen Grundlagen, den Rest, der wirklich nur für Mathematiker interessant ist, kann sich jeder in den Literaturempfehlungen ansehen, wenn es ihn interessiert.
Den unbedingten Beweis warum z.B. der Satz von Schwarz stimmt kann man sich mit Verweis aufs Buch einfach schenken.
Den sieht man an der Uni eben einmal an der Tafel, hat ihn danach aber auch sofort wieder vergessen, das ist also ein Pseudovorsprung an Wissen, den man sich an der Uni gern einredet.
Dafür wird dann an der FH keine Vorlesungszeit verbraucht, sondern da ist sich der Prof nicht zu schade auch selbst mal ein Mehrfachintegral oder eine DGL vor versammelter Mannschaft vorzurechnen.
Dieses Vorgehen finde ich für die Ingenieurmathematik allemal passender.
Aber, um jetzt den Bogen zurückzuschlagen, das bedeutet im Hinblick auf die Schwierigkeit der Klausur erstmal garnichts.
Wenn man da so einen Ar*** in MRT hat, dann ist es herzlich egal ob da 75% Studenten von der Uni oder FH durchfallen.
 
Erst Uni( 1 Semester aber später fortlaufend weitere Einblicke parallel zur FH), dann FH und zum Master TU.
Ich hätte nicht von der Uni runter gemusst, allerdings war das anfangs eine Verlegungsheitwahl, die sich schnell als nicht dauerhaft rausgestellt hat.
Ich bilde mir daher ein, dass ich zu beiden Hochschultypen recht gut was beitragen kann.
Nun genug zu meinem Werdegang.
 
B

Benutzer260630

Gast
Ich denke als Kernaussage, wo sich alle einig waren, kann dem TE mitgegeben werden: Warte diese eine Klausurenphase ab...
 
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