Warum braucht ein Reihenschlussmotor im Wechseltrombetrieb trotzdem ein Kommutator

Dieses Thema im Forum "Elektrotechnik" wurde erstellt von david1990, 22 Dez. 2012.

  1. Hi Leute,

    Warum braucht ein Reihenschlussmotor im Wechseltrombetrieb trotzdem ein Kommutator
    irgendwie leuchtet mir das nicht ein der Strom wird doch mit 50 hz gewendet.

    Wäre für eine verständliche Erklärung sehr dankbar
     
  2. AW: Warum braucht ein Reihenschlussmotor im Wechseltrombetrieb trotzdem ein Kommutato

    Hallo David,
    stell dir einen Reihenschlussmotor auch im Wechseltrombetrieb als Gleichstrommschine vor,
    bei der halt in regelmäßigem Abstand die Polarität der angelegten Spannung umgedreht wird.
    Weil das gleichzeitig beim Rotor und beim Feld geschieht, hat das keinerlei Einfluss auf die Drehrichtung;
    Den Kommutator braucht die, damit sich der Rotor überhaupt drehen kann;
    ein DREHFELD gibt´s bei der nicht.

    In der Eisenbahntechnik werden solche Motoren z.B. in Weichenantrieben eingesetzt,
    weil sie ein sehr großes Anzugsmoment haben.
    Versorgt werden die
    1. aus dem 50 Hz-Netz mit 230 Volt,
    2. aus dem 16,7 Hz-Netz mit 180 Volt
    3. oder von einer Batterie mit 136 V.
    (Weil mit zunehmender Frequenz die Induktivität der Wicklung immer mehr strombegrenzend wirkt,
    braucht man bei höherer Frequenz auch höhere Spannung, um die gleiche Leistung zu erreichen.)
     

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