Warum 50 Hz

Die 50 Hz, das sind 50 Schwingungen in einer Periode, wobei die Periodendauer mit 1 Sek. festgelegt wurde. Es werden im Gegensatz zum Gleichstrom keine freien Elektronen in einer Richtung (von Minus zu Plus)bewegt, sondern sie Schwingen nur ähnlich wie bei einem Springseil um ihre Ruhelage herum.

Die Anzahl der Periodenschwingung wurde wohl nach Experimenten und oder Differentialgleichungen frei festgelegt (Reduzierung der Spannungsabfälle, sonst gäbe es bei unserer Energieversorgung wohl Gleichstrom), in den USA sind es 60 Hz!8)!

Google mal nach, vielleicht findest Du eine aufschlussreichere Erklärung, tät mich auch interessieren!
 
Habe 120 Seiten durchgegoogelt, aber ehrlich, was Brauchbares war nicht zu finden!
Die USA hatte früher 25 Hz für Leitungsübertragung und einigten sich 1990 auf 60 Hz (wohl weil 60 sek eine min hat?) und in Europa wurden 50 Hz (weil Dezimalsystem und bei 50 Hz 100 x ein Höhepunkt von + und - pro sek erreicht wurde?).
Die E-Bahnen haben 16 1/3 Hz, weil angeblich die Motorsteuerung für Vor- zum Rücklauf einfacher sei.
Insgesamt favorisierte man Wechselstrom, da man ihn einfacher Transformieren kann. Gleichstrom kann nur durch Umwandlung z.B. Motor-Generatorkoppelung transformiert werden.
Die Seite vom Deutschen Museum war am Besten (64 S. pdf) Teslar und so!:(
 
von Maustadt:
Reduzierung der Spannungsabfälle, sonst gäbe es bei unserer Energieversorgung wohl Gleichstrom
Das ist falsch. Die Übertragene Leistung P ist proportional zu U*I (da kommen noch Faktoren hinzu) DIe Verlustleustung ist definiert zu R*I^2. Somit mache ich die Spannung hoch (380KV) und die Verluste klein. Gleichstrom kann man aber nicht hochtransformieren. Erst heute in zeiten der Leistungselektronik ist das möglich 500kV Gleichstrom billig zu erzeugen.

Nun aber zurück zur Frage, soviel ich weiß kommen die 50Hz von den Maschinenbauern, weil die dann 3000U/min haben.
DIe Bahn fährt mit 16 2/3Hz, weil die mit 50Hz zu damaliger Zeit nicht zurecht kamen und 1000 U/min 16 2/3 Hz sind.
 
K

k****

Gast
Es ist einfach nur eine Konvention, mehr nicht. Man hätte auch 100Hz oder 10Hz wählen können.
 
J

Just_Kai

Gast
Hi,

wenn man mal einen anderen Gesichtspunkt betrachten und zwar den der Wellenlänge (bei 50Hz ca. 6000km) muss man sich als "Energie-Mensch" keine Sorgen bzw. Gedanken über die Strom- bzw. Spannungsverteilung auf Leitungen machen. Eine Verlegung von einer solchen Kabellänge ist äußerst selten im Gegensatz zu einer normalen Hausinstallation.

Vielleicht ein kleiner Zusatzaspekt zu den vorangegangenen Theorien.

Gruß Kai
 
wenn man mal einen anderen Gesichtspunkt betrachten und zwar den der Wellenlänge (bei 50Hz ca. 6000km) muss man sich als "Energie-Mensch" keine Sorgen bzw. Gedanken über die Strom- bzw. Spannungsverteilung auf Leitungen machen.

Die Wellenlänge von 6000Km gilt nur in Vakuum oder näherungsweise in Luft. SOmit kann man die bei Freileitungen annehmen. Ausserdem kann man nur Leitungen verlegen die kürzer als eine Viertel der Wellenlänge ist. Bei Freileitungen mit Drehstromübertragung ist man begrenzt auf ca. 600 bis 800km. Dazu kommt das man am ende der Leitung unter Umständen eine Spannungsüberhöhung haben kann.

Somit ist der "Energie - Mensch" der sich mit Hausinstallationen beschäftigt unabhängig von der Wellenlänge, doch der im Bereich der Energieversorgung tätig ist vielleicht nicht.

Als Techniker muss man sich eh keine Gedanken darüber machen, weil man das eh nicht berechnen wird.
 

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