Wann schweißnahtberechnung?

Dieses Thema im Forum "techn. Mechanik" wurde erstellt von Zu22, 10 Aug. 2018 um 15:37 Uhr.

  1. Hallo, leider ist das Thema aufgrund zahlreicher azsfallstubden bei und im Prinzip fast weggefallen.
    Habe ein allgemeines verständnisproblem: angenommen man hat eine normale stumpfnaht zum verbinden von 2 blechen. Wann reicht eigentlich dann die Berechnung mit der technischen Mechanik aus, d.H. Z. B. Einfach Schub, Zug, Biegung U. Ä.? Und wann muss man den roloff hernehmen u dich durch kiloweise Seiten wälzen? Eigentlich ist f ich eine schweißnaht in so einem Fall so dick wie das blech, also theoretisch ja gar nicht vorhanden, oder?

    Danke!
     
  2. Zunächst einmal werden aufgrund der veränderten Werkstoffeigenschaften beim Schweißvorgang die Werkstoffeigenschaften verändert. Verschweißt du zum Beispiel einen S235 (mit einer Streckgrenze von 235 MPa) beträgt diese in der Schweißnaht nur noch 207 MPa (definierter Sicherheitswert). Also ist die Schweißnaht faktisch sehr wohl vorhanden. Bei so etwas Einfachem wie zwei verschweißten Blechen sollte die Festigkeit bei den Fällen Zug und Schub nach der technischen Mechanik möglich sein (unter Berücksichtigung der geringeren Streckgrenze). Also ist die Schweißnaht der Knackpunkt.
     
  3. OK danke erstmal dafür :)
     
  4. Ich weiß nicht, ob das heute noch so üblich ist, aber früher wurde in der Praxis bei solchen Stumpfnähten einfach mit einem "Schwächungsbeiwert" vo 0,8 gerechnet.
     
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