Vormagnetisierung eines Transformators

Hallo,

bezüglich eines möglichen Versuchaufbaus hätte ich eine Frage:

Ich soll einen Signalübertrager (Transformator) vermessen. Dieser besteht aus einer Primärwicklung mit 6 Wicklungen und zwei seperaten Sekundärwicklungen.
Nun soll das Übertragungsverhalten (bei f > 1 MHz) von der Primärwicklung auf eine sekundäre Wicklung vermessen werden. Dabei soll jedoch über die andere freie sekundäre Wicklung das Kernmaterial des Signalübertragers vormagnetisiert werden um dieses in der Nähe der Sättigung zu betreiben. Leider verursacht aber schon der bloße Anschluss des Netzteils an die freie Sekundärwicklung eine Veränderung des Übertragungsverhalten.
Dies erkläre ich mir dadurch, dass durch den nun geschlossenen Stromkreis in der sekundären Wicklung ein Strom fließt und somit der mag. Fluss verändert wird.

Meine Frage lautet nun: Hat jemand eine Idee, wie ich den Kern geschickt vormagnetisieren kann. (muss auch nicht über die freie, sekundäre Wicklung passieren)

Vielen Dank im Voraus


Gruß FraSch
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
AW: Vormagnetisierung eines Transformators

Hallo Frasch,
wenn du an die 2. Sekundärwicklung ein Labornetzteil dranhängst,
dann wirkt das wie ein wechselstrommäßiger Kurzschluss
und das beinträchtigt die Übertragung auf die andere Wicklung SELBSTVERSTÄNDLICH!

Du musst die 2 Leitungen zum Netzgerät verdrosseln,
damit dort wirklich NUR Gleichstrom durchfließt!
 
AW: Vormagnetisierung eines Transformators

Hallo derschwarzepeter,

danke für den Tipp. Ich werde es mal versuchen.
 
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