Vor- und Nachteile verschiedener Antriebe

Hallo!!

Erstmal wünsche ich allen ein frohes neues Jahr! :D

Ich bin im Moment an einem Abschlussprojekt bei dem in einer vorhandenen Maschine ein Antriebsssystem ändern / optimieren soll.
Im Grunde liegt es schon auf der Hand was ich nehmen werde und was die beste Lösung ist. Trotzdem muss ich dem Auftragsgeber ja erstmal mehrere Lösungsvorschläge machen um ihn dann von dem besten zu entscheiden.

Könnt ihr mir mal ganz allgemeine Vor- und Nachteile zu folgenden Antrieben schicken? Ich habe irgendwie schon meine Bücher durchwühlt (in denen ich nur Funktionsbeschreibungen gefunden habe) und gegoogelt (das waren alles zu spezielle Artikel)...
  • Zahnriemenantrieb
  • Zahnstangenantrieb
  • Kugelumlaufspindeln
  • Linearmotoren

Liebe Grüße!
 
AW: Vor- und Nachteile verschiedener Antriebe

kann / mag mir denn niemand einen Tipp geben? :(
 
AW: Vor- und Nachteile verschiedener Antriebe

Hallo woelfin85,

also bin grad selbst am büffeln für meine Abschlussprüfung TZ Winter und bin in meinem Buch auf folgendes gestoßen:

für
* Zahnriemenantrieb
V:
  • elastische Kraftübertragung
  • geräuscharmer, stoßdämpfender Lauf
  • große Wellenabstände möglich
  • keine Schmierung erfoderlich
  • geringer Wartungsaufwand

N:
  • Schlupf durch Dehnung der Riemen
  • dadurch kein genaues Übersetzungsverhältnis
  • begrenzte Anwendungstemperatur
  • zusätzliche Lagerbelastung durch notwendige Spannkraft der Riemen

* Zahnstangenantrieb
http://de.wikipedia.org/wiki/Zahnstange

* Kugelumlaufspindeln (=Kugelgewindetriebe)
  • Leichtgängigkeit durch geringe Reibung
  • Spielfrei einstellbar
  • geringe Nachgiebigkeit auch bei hoher Belastung


* Linearmotoren
  • im HSC-Bereich Geschwindigkeiten bis 600m/min u Beschleunigung bis 100m/s²
  • sehr schnelles und sehr genaues Positionieren aus z.B. 0,003 mm bei Bearbeitungszentren
  • Vorschubkräfte bis 20 000N erreichbar
  • direkte Kraftübertragung ohne bewegliche Teile, daher hohe statische und dynamische Steifigkeit
  • hohe Wiederholgenauigkeit, z.B. beim Schleifen bis 0,1μm
  • außer den Führungen keine mechanische Verschleißteile
 
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