Vollbrückenschaltung

Dieses Thema im Forum "Elektrotechnik" wurde erstellt von angemon, 18 Dez. 2012.

  1. dms.gif
    Wenn ich Uo berechnen möchte, muss ich ja U1 - U3 rechnen. kann dann auch ein negative Differenzspannung rauskommen?
    Oder muss ich den grösseren Spannungswert - kleineren Spannungswert rechnen?;)
     
    #1 angemon, 18 Dez. 2012
    Zuletzt bearbeitet: 18 Dez. 2012
  2. AW: Vollbrückenschaltung

    Natürlich können da auch negative Spannungen herauskommen. Das Voltmeter zeigt dann halt z. B. -1V an.
     
  3. AW: Vollbrückenschaltung

    So wie der Pfeil für Uo eingezeichnet ist, musst Du allerdings Uo = U3 - U1 rechnen, angemon.
     
  4. AW: Vollbrückenschaltung

    Also ich sehe U2-U4. Das erscheint mir leichter verständlich wegen Massebezug.
     
  5. AW: Vollbrückenschaltung

    Da hier gar keine "Masse" angegeben ist, ist das keine gute Begründung. Mit welcher Masche gerechnet wird, ist vollkommen egal und gleichwertig, denn in beiden Fällen wird praktisch dieselbe Rechnung durchgeführt, nämlich die Spannungsteilerregel angewendet.

    U_0=U_3-U_1=U_B\cdot\frac{R_3}{R_3+R_4}-U_B\cdot\frac{R_1}{R_1+R_2}=U_B\cdot \left( \frac{R_3}{R_3+R_4}-\frac{R_1}{R_1+R_2} \right)

    bzw.

    U_0=U_2-U_4=U_B\cdot \left( \frac{R_2}{R_1+R_2}-\frac{R_4}{R_3+R_4} \right)

    Die Rechenoperationen sind also haargenau dieselben, und es kommt natürlich auch dasselbe raus:

    U_0=\frac{R_2R_3-R_1R_4}{(R_1+R_2)\cdot (R_3+R_4)}

    Dass man das bei vorgegebenen Widerstandswerten so nicht rechnet, sondern vermutlich von Anfang an die gegebenen Werte einsetzt, bedeutet nicht, dass die untere Masche gegenüber der oberen Masche irgendeine Priorität besitzt. Auch bei Benutzung der vorgegebenen Werte von Anfang an ist die aufzubringende Rechenleistung, wie bereits gesagt, dieselbe, halt nur mit unterschiedliche Zahlenwerten im jeweiligen Zähler.
     

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