Viskosität berechnen bei temperaturänderung

Hallo liebe Gemeinde,

wie im Titel beschrieben habe ich ein Problem beim ermitteln der Viskosität wenn sich die Temperatur ändert.
Mein Team hat die Aufgabe ein Programm zu erstellen mit VB (Visual Basic), das den Druckverlust in abhängigkeit der Rohrlänge ausgibt. Das Programm soll im Rahmen unseres Informatik Projekts erstellt werden. Nachdem ich mich in das Thema eingearbeitet habe kam das Problem mit der Temperaturabhängigkeit auf. Des Weiteren wollen wir unser Programm auch mit Gasen arbeiten lassen.
Ich stelle mal kurz meine bisher gewonnen Erkentnisse auf:

Aus dem Stokesschem Gesetz kann man den Druckverlust in folgender Form ermitteln:
[tex]hv= 64/Re * l/d * Wm^2/2*g [/tex] oder [tex]\Delta P = \lambda *l/d*\rho /2*Wm^2 [/tex]
hv = Druckverlust
64/Re =[tex]\lambda [/tex] = Rohrreibungszahl
l = Rohrlänge
d = Rohrdurchmesser
Wm = Mittlere Geschwindigkeit

Die Reynoldzahl ermittel ich folgendermaßen:
Re = [tex]\rho * w * d /\eta [/tex] oder [tex]Re = Wm*d/\upsilon [/tex]

Sowohl die Viskosität alsauch die Dichte für einige Flüssigkeiten habe ich aus Tabellen entnommen bei einer Referenztemperatur von 20°C. Bei den Gasen lag die Referenztemperatur bei 15°C.
Die Strömungsgeschwindigkeit, der Durchmesser und das Flussmedium sollen im Programm frei wählbar sein.

Jetzt muss ich bei der Raynoldszahl differenzieren.
Wenn : [tex]Re < 2330 [/tex] , dann soll das Programm in einem Ausgabefeld dem Benutzer Mitteilen das sich die Ströum laminar verhält. im dem fall gilt dann: [tex]\lambda = 64/Re [/tex]

Im nächsten fall wenn: [tex]Re > 2330 [/tex] , liegt eine turbulente Strömung vor.
Hier muss weiterhin unterschieden werden zwischen hydraulisch rauhen und Glatten Rohren.
Hydraulisch glatt wenn: [tex]Re * k / d < 65[/tex]
übergangsgebiet bei: [tex]65 < Re*k/d < 1300[/tex]
Hydraulisch rauh wenn: [tex]Re*k/d > 1300 [/tex]

Desweiteren soll der Volumenstrom ausgegeben werden.
[tex]Q = V/t = w * A [/tex]

Bei Gasen nimmt die Viskosität zu bei steigender Temperatur und bei Flüssigkeiten nimmt sie ab?!

Jetzt kommt allerdings das Problem mit der Temperatur auf.

Im Netz und Büchern habe ich folgende Formeln zur Berechnung der Viskosität bei Fluiden gefunden.
1. [tex]\eta = A*e^(b/T) [/tex]
Wobei A und b empirisch ermittelte Konstanten sind. Was bedeutet das?

2.[tex]\eta = A*e^(Ea/R*T)[/tex]
Hier ist A eine Materialkonstante und Ea die Aktivierungsenergie.
Hier habe ich ebenfalls keine Ahnung was ich damit anfangen soll.


Bei Gasen habe ich das selbe Problem.
[tex]\eta = 1/3 *n*m*v*\lambda [/tex]
lambda= freie Weglänge der Gasteilchen
m= Masse der Gasteilchen
v= mittlere Teilchengeschwindigkeit
n= Teilchenzahldichte

Hiermit kann ich absolut nichts mit anfangen^^


Nach etwas rumstöbern bin ich auf folgende Gleichung gestoßen.
[tex]\eta = \eta 0 * (T/T0)^1^,^5 * T0+Cs/T+Cs[/tex]

eta0 = Referenzviskosität
T0 = Referenztemperatur
Cs = Sutherlandkonstante (materialabhängig)
Mit dieser Gleichung konnte ich immerhin schonmal rechnen nachdem ich die Cs Konstanten Rausgesucht habe.
Die Frage ist nur ob die Gleichung richrig ist.

Wär ganz nett wenn ihr mir helfen könntet und natürlich auch meine Fehler nennt und auch Ergänzungen macht wenn bei mir was fehlen sollte.

Danke schonmal im Vorraus =)
 

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