Versuch: Spulenverhalten an veränderlicher Sinusspannung

Dieses Thema im Forum "Elektrotechnik" wurde erstellt von GimmeInput, 19 Nov. 2012.

  1. Hallo zusammen,
    ich habe ein Problem. Im Studium mussten wir in einem Versuch jeweils einen Widerstand (R), einen Kondensator (C) und eine Spule (L) an eine veränderliche Sinusspannung legen. Danach folgten noch C und R in Reihe sowie L und R in Reihe. Also insgesamt fünf Versuche.
    Frequenz = 50Hz = const.

    Dabei sollten wir die Spannung Schrittweise erhöhen und die Spannung U, den Strom I und die Wirkleistung P messen und protokollieren.

    Aus diesen Werten sollen wir nun die Impedanz Z, Scheinleistung S, die Blindleistung X, den Leistungsfaktor cos phi, den daraus resultierenden Winkel phi sowie jeweils die Kapazität bzw. Induktivität berechnen. Das habe ich auch alles hinbekommen, allerdings wundere ich mich, dass die Induktivität der einzeln angeschlossenen Spule mit steigender Spannung (Von 10V auf 190V) sinkt (-20mH). Ebenso die Impedanz (-6 Ohm), die ich durch Z=U/I ermittelt habe. Auch der Leistungsfaktor sinkt, während der Winkel phi steigt.

    Ich habe schon anhand aller möglichen Formeln mir eine Antwort herzuleiten, allerdings erfolglos. Hat einer eine Erklärung dafür? Rechenfehler? Messfehler?

    Falls ihr mal nachrechnen möchtet:

    1. Spule an Sinusspannung (50Hz) bei U= 33,4V:
    Messwerte: I=0,8A ; P=4,2W
    Berechnet: Q=26,36VAR ; S=26,69VA ; Z=41,7 Ohm ; cos phi=0,157 ; phi=80,95° ; R=6,56 Ohm ; X_L=41,18 Ohm ; L=0,131H
     
  2. AW: Versuch: Spulenverhalten an veränderlicher Sinusspannung

    Versuchsaufbau?

    Messgeräte?

    Kristallkugel?
     
  3. AW: Versuch: Spulenverhalten an veränderlicher Sinusspannung

    Lieber Gimmel!
    Nach inbrünstigem Reiben mit einem Katzenfell habe ich in meiner Kristallkugel gesehen,
    dass du eine Spule mit einem ferromagnetischen Kern verwendet hast:
    Dieser kommt ab einem gewissen Strom in die Sättigung,
    wodurch die Gegeninduktion nicht mehr im gleichen Maße weitersteigt
    wie das der Strom durch die Wicklung tut.
    Als Resultat steigt der Strom an (und wird nicht-sinusförmig),
    was du als gesunkene Impedanz siehst.

    Kann ich die Kugel wieder wegräumen?
     
  4. AW: Versuch: Spulenverhalten an veränderlicher Sinusspannung

    Achso - daran liegt es also !

    Ich habe von einer Hexe ein Fell von einer schwarzen Katze, die bei Mondfinsternis von einem Werwolf totgebissen wurde, angeboten bekommen.
    Sie will allerdings, dass ich sie dafür zum Essen einlade - Ihr Lieblingsgericht: Feuersalamanderzungen in frischem Froschlaich. Problem: sie will, dass ich das auch esse ...
     
    pleindespoir gefällt das.
  5. AW: Versuch: Spulenverhalten an veränderlicher Sinusspannung

    Na, wenn´s gut gemacht ist ...

    "Hexe" KANN durchaus verführerisch sein,
    muss aber nicht:
    Davon würd ich´s abhängig machen!
     

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