Verhalten der Schaltung nach Eingangssignal (Gemischte Schaltung aus R,L,C)

Moin, ich hab ne Schaltung gegeben, wo ein bestimmtest Eingangssignal U1 gegeben ist und ich dann sagen soll, welche Ausgangsspannung nach langer Zeit am Ausgang U2 anliegt. Ich hab aber leidere keine Ahnung, wie ich da jetzt genau vorgehen soll. Es sind nur die Widerstandswerte gegeben, die Spulen und Kondensatoren haben keinen Wert. Ist es so überhaupt möglich die Aufgabe zu lösen?
Folgende Schaltung ist gegeben:
3Aufgabe.PNG
Auf die wird folgendes Eingangssignal gegeben:
3Aufgabe1.PNG
Die Aufgabe lautet:
a) Folgendes Eingangssignal u1(t) wird auf das System gegeben. Welche Spannung u2 stellt sich nach sehr langer Zeit am Ausgang ein?

b) Das Eingangssignal ist sinusförmig u1(t)=3V*sin(ω*t+Φ). Wie lautet u2(t) bei extrem hoher Frequenz genau?
Welche Aussage kann man bei beliebiger Frequenz über u2(t) generell immer treffen?

Um a) und b) zu lösen, braucht man doch noch die anderen Bauteilgrößen oder kann man die auch ohne die Bauteilgrößen lösen?
Und auf die zweite Frage von b) einzugehen, hier würde ich sagen, dass egal welche Frequenz anliegt, immer eine Ausgangsspannung anliegt, da sich am Anfang der Schaltung eine Parallelschaltung von RL und CR befindet. Oder wollte man hier auf was anderes hinaus?

Und ich Frage mich warum beim Eingangssignal am Anfang eine Rampe ist. Muss man diese bei der Aufgabe irgendwie mitberücksichtigen? Weil eigentlich hat die ja keine Bedeutung, wenn man nur die Spannung nach einem ganz langen Zeitraum wissen möchte.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
LG Brocki
 
Für die Lösung von Aufgabe a und b ist es völlig egal wie steil die Rampe ist.
Es ergeben sich sehr einfache Formeln.
Man muss nur wissen ob L oder C unendliche Impedanz oder 0Ohm hat.
 
Ahh vielen Dank, da war mein Denkfehler.
Hab es jetzt nochmal aufgeschrieben, vielleicht kann ein anderer ja hier im Forum damit noch was anfangen.Foto 16.01.20, 18 16 31.jpg
 
Bei b) muss man als Ergebnis schreiben

u2(t) = 2,333V*sin(ω*t+Φ)


> Welche Aussage kann man bei beliebiger Frequenz über u2(t) generell immer treffen?

Bei sehr tiefer Frequenz nähert sich die Amplitude asymptotisch dem Wert 4,375V.

Bei der Resonanzfrequenz f2 bildet C2 und L2 einen Kurzschluss. Dort ist u2(t)=0V.


(Bei der Resonanzfrequenz f3 bildet C3 und L3 einen "Kurzschluss" mit 5kOhm. Dort gibt es einen "leichten" Einbruch in der Amplitude. Allerdings hängt es sehr von der Lage von f2 ab ob man das überhaupt erkennt.
Ähnlich schwierig ist die Abschätzung der Parallelresonanz von C1 und L1 wegen der hohen Dämpfung durch Serienwiderstände. Diese Parallelresonanz wird wenn überhaupt nur schwach ausgeprägt sein.)

Bei sehr hoher Frequenz nähert sich die Amplitude asymptotisch dem Wert 2,333V.
 
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