Verhältnis I, U & R, bestmögliche Analogie gesucht

Guten Tag,

das Verhältnis von U, R & I möchte weder hochkant noch seitwärts in mein Kopf. Daher bin ich auf der Suche nach einer Hilfestellung. Jedem ist das Verhältnis von Treibstoff, Zeit und Geschwindigkeit bewusst, ich hoffe es ginge mir ähnlich beim Strom.

Wir haben eine 9,14V Batterie mit einzelnen Widerständen und der Messung der Stromstärke.
1kOhm, 10kOhm und 47kOhm.
9,09mA, 0,92mA und 0,19mA

Desto mehr Widerstand, desto weniger Stromstärke. Wenn jetzt die Schaltung etwas komplexer wird und ich mich frage "Wenn wir mehr/weniger Spannung haben", weiß ich nicht wie es sich auf die Bauteile auswirkt und was gemessen werden würde.

Ich habe mein Anliegen warscheinlich schlecht vorgebracht. Ich hoffe ihr könnt mir erzählen, was euch geholfen hat, dass Verhältnis der Grundwerte zueinander zu verinnerlichen.


Beste Grüße,
fume
 
R=U/I
I=U/R
U=R*I

Reihenschaltung von Widerständen
Rges =R2+R2+R3….
Parallelschaltung der Widerstände
1/Rges = 1/R1+1/R2+1/R3…,
 
Hi,
zusätzlich zu den theoretischen Grundlagen hilft es dir vielleicht auch ein paar Schaltungen zu Simulieren.
Also Reihenschaltung und Parallelschaltung aufbauen, mit den Werten der Wiederstände herumspielen und schauen wie sich Strom und Spannung verhalten.
Ein recht einfaches und kostenloses web Tool ist:
Viel Erfolg.
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
das Verhältnis von U, R & I möchte weder hochkant noch seitwärts in mein Kopf. Daher bin ich auf der Suche nach einer Hilfestellung. Jedem ist das Verhältnis von Treibstoff, Zeit und Geschwindigkeit bewusst, ich hoffe es ginge mir ähnlich beim Strom.
Das ist einfach:
Vergleich das doch mit einem WASSER-Strom!
Stell neben eine volle Regentonne ein Lavoir und lass da durch einen Schlauch Wasser reinfließen.
Der Druckunterschied zwischen dem Wasserstand in der Tonne und unten entspricht der Potentialdifferenz, vulgo Spannung,
der Volumenstrom, d.h. die Liter Wasser pro Minute, die durch den Schlauch fließen, entspricht dem Strom
und die hydraulische Reibung im Schlauch, die verhindert, dass der Wasserstrom unendlich groß wird, entspricht dem Widerstand.

Ein dickerer Schlauch hat einen geringeren hydraulischen Widerstand = kleinerer Widerstand,
ein ZWEITER Schlauch geht in die gleiche Richtung.
Wenn die Regentonnen halb leer ist, ist der Niveau-Unterschied geringer, d.h. der treibende Druck halb so groß
und deshalb fließt durch den Schlauch auch nur der halbe Volumenstrom = Strom.

P.S.: Wenn die Tonne leer und damit die Pritschlerei fad wird,
müssen wir die Potentialdifferenz wieder vergrößern, d.h. einen Generator einbauen,
der die Ladungsträger (das Wasser) als dem Lavoir wieder in die Tonne fördert:
Eine Pumpe!
 
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