Unendlichkeitsmaschine

Hey hey, hier mal einen Link zu einer Unendlichkeitsmaschine.

Finde sowas ziemlich faszinierend. Das Spiel kann man soweit treiben, dass man das letze Zahnrad in Beton eingießt und sich die anderen Zahnräder dennoch drehen.

http://www.youtube.com/watch?v=-atrdfRs3Ro&feature=youtu.be

Grüße

Juan1989
 
AW: Unendlichkeitsmaschine

Hallo Juan
Da sind ein paar Sachen, die man korrigieren muss:
Es gibt keine Unendlichkeits Maschine.
Man kann das "Spiel" nicht soweit treiben,
dass man das letzte Zahnrad in Beton eingießt und sich die anderen Zahnräder dennoch drehen.
Und was wolltest du uns damit sagen?

Guten Rutsch
Rochus
 
AW: Unendlichkeitsmaschine

Das gibt es und funktioniert auch. Ich habe schon zwei solcher Modelle gesehen, die seit langer Zeit ununterbrochen angetrieben werden und deren letztes Zahnrad fixiert ist. Dabei gab es auch eine Berechnung in wieviel Milliarden Jahren sich das letzte Rad einmal dreht. Das Spiel und die Elastizität der Materialien erlauben immerhin einige Tausend Jahre Dauerbetrieb, ohne dass sich das Modell zerlegt.
 
AW: Unendlichkeitsmaschine

Servus,

na ja, aber halt doch nicht Unendlich :).

Gut, bei dem kleinen Modell wirds auch ne Weile brauchen bist das Spiel und die Elastizität ausgereizt sind.

Gruß
Daniel
 
AW: Unendlichkeitsmaschine

Hallo Cracker

Man kann vieles.
Man kann auch von einer Brücke auf den Fahrdraht der Eisenbahn pinkeln, aber vermutlich nur einmal.

Es geht hier nicht um Spielereien, sondern um mechanische Grundgesetze.
Bei dieser Betrachtung spielen Elastizität und sonstiger Scheiß keine Rolle.
Das Prinzip ist eine Drehung des ersten Zahnrads, damit dreht sich irgendwann mal auch das Letzte. Punkt.

Guten Rutsch
Rochus
P.S. Die Trollwiese ist ein Stück tiefer.
 
AW: Unendlichkeitsmaschine

Hallo Pleindespor

Und wenn es tausend Modelle gäbe, das funktioniert NICHT!

Besser dich
Rochus
 
AW: Unendlichkeitsmaschine

Da muss man nichts korrigieren, außer den einen Schreibfehler.

Der Name von, vielen hintereinander geschalteten Untersetzungen, ist einfach "Unendlichkeitsmaschine" und das Spiel kann man beliebig weit treiben, denn im Technik Museum in München steht so eine Maschine, bei der sich das letze Zahnrad in 100.000.000 Jahren EINMAL dreht. Und als Fachman der Mathemaik sind 100.000.000 Jahr annähernd unendlich, was wiederum auch den Namen gerechtfertig, wenn man bedenkt, dass 100.000.000 Jahre 1/40 der Lebenszeit der Erde ist.

Guten Rutsch

Grüße
 
AW: Unendlichkeitsmaschine

Führst Du Selbstgespräche?

Warum polterst du in diesem rauhen Ton ins Forum ?

"theoretisch" hast du ja recht - es sollte nicht funktionieren.

Praktisch haben wir es aber mit einer Näherung an die Unendlichkeit zu tun. Mathematisch auch gut nachvollziehbar. Ubrigens spielen "Elastizität und so ein Scheiss" durchaus eine Rolle bei dem praktischen Versuchsaufbau.

Der nächstliegende Grund, weshalb diese Maschine nicht unendlich lange funktionieren wird, ist, dass der Antriebsmotor bereits Jahrhunderte vor dem mechanischen Grenzen des Getriebes sein Geist aufgeben wird.
 
AW: Unendlichkeitsmaschine

Hallo Rochus,

schlecht gelaunt? So kenne ich dich gar nicht.
...Es geht hier nicht um Spielereien, sondern um mechanische Grundgesetze.
Bei dieser Betrachtung spielen Elastizität und sonstiger Scheiß keine Rolle...
Oh doch die spielen hier eine extrem große Rolle. Ich hab das Lego-Technik Modell mal grob überschlagen. Z=30 und z=10 und 10 Stufen ergibt sich bei 1000 Umdrehungen am Antriebsrad, 0,017 Umdrehungen am Abtriebsrad. Und genau hier kommt das Zahnspiel ins Spiel. Das ist mindestens genauso groß. Und selbst dann wenn alles Zahnspiel "verbraucht" ist verhalten sich die Zahnräder und die Wellen immer noch elastisch.

Gäbe es weder Zahnspiel noch elastisches Verhalten der Räder und Wellen, würde sich das Gebilde sofort selbst zerlegen. Da wir aber nicht in einer Idealen Welt leben, müssen wir nun mal mit Spiel und Elastizität rechnen...

@Juan: 100.000.000 Jahre sind nicht annähernd unendlich viele Jahre, sondern ziemlich genau 100 Mio. Jahre ;).

Gruß und guten Rutsch,
Daniel
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
AW: Unendlichkeitsmaschine

Der Name von, vielen hintereinander geschalteten Untersetzungen, ist einfach "Unendlichkeitsmaschine"
Namen vergibt irgendjemand
und wenn der die GUT vergibt,
dann informieren sie zumindest rudimentär über die Funktion der Maschine.

Was haltet ihr in diesem Sinne von:
Zahnräder-Grab?
:idea:
Das beschreibt doch die völlige, statische Funktionslosigkeit vieler hochwertiger Bauteile recht gut,
oder?
 
Der Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber ich hoffe das hier liest noch jemand. Ich möchte eine solche "Unendlichkeitsmaschine" zu Lehr-und Anschauungszwecken konstruieren, bin mir aber wegen der Lagerung und Dimensionierung der Zahnräder nicht ganz schlüssig.

Je höher das Drehmoment, desto größer müssen die Zahnräder bzw. Wellen sein, das ist mir soweit klar. Da ja aber aufgrund der extrem hohen Gesamtübersetzung die Drehmomente der letzten Getriebestufen unfassbar hoch sind (in der Theorie), müssten die Getriebewellen ja mehrere hundert mm Durchmesser haben, ebenso die Lager. Habe ich einen Denkfehler, oder kann ich das theoretisch "unendliche" Drehmoment samt Kräften vernachlässigen und alle Getriebewellen mit dem gleichen Durchmesser konstruieren? (Ich hoffe ihr versteht was ich meine^^)

Einen schönen Feiertag Wünscht der Sandmann :)
 
Servus,
Du musst nur genug Zahnräder bzw. genug Übersetzung wählen, dann kannst Du getrost auf eine "Auslegung" der Wellen verzichten!
Dazu noch genug Zahnspiel und es passiert nichts! Schau dir das hier mal an.

Gruß,
Daniel
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Du musst nur genug Zahnräder bzw. genug Übersetzung wählen, dann kannst Du getrost auf eine "Auslegung" der Wellen verzichten!
Das seh ich nicht so:
Wenn man mit dem letzten Zahnrad einen Öltanker aus dem Meer heben will,
braucht man durchaus eine ordentlich kräftige Welle,
kommt aber dennoch mit einem Winz-Motörchen aus,
... wenn man Zeit hat.

P.S.: Ödes Projekt.
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Na. wenn DAS nicht öd ist?

Du siehst das zu realistisch
und deshalb bleibt dir der Charme des einbetonierten letzen Rades genauso verschlossen
wie mir.
 
Und wahrscheinlich lassen die Museen, die solche Modelle haben, die Modelle nachts rückwärts laufen damit nichts passieren kann...
Man darf nur den Antriebsmotor nicht am letzten Rad anbringen, weil dann das erste Rad so schnell dreht, dass sehr schnell ein schwarzes Loch entsteht 😉...

Dass so ne Maschine keinen nutzen, im Sinn von nutzbares Getriebe, hat, sollte jedem klar sein. Damit will ja niemand nen Öltanker aus dem Meer ziehen. Zu Anschauungs- oder Lehrzwecken finde ich das doch ganz nett! Wer sowas baut, macht das nur aus einem Grund. Weil er es kann... Ist halt ne Spielerei.

Gruß,
Daniel
 
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