Überprüfung & Optimierung eines Pneumatischen Fördersystems

Dieses Thema im Forum "Maschinentechnik" wurde erstellt von Benihana, 29 Jan. 2013.

  1. Hallo Leute,
    kurz zu meiner Person ich bin gerade im letzten Simester an der Technikerschule Bielefeld (Vollzeit, 2 Jahr, Maschinenbau). Ihr wisst ja das man im letzten Semester ein 2 monatiges Projekt in einer Gruppe durchführen muss.


    Anlagen Beschreibung

    Es wird ein staubfeines Gemisch (50% Quarzsand + 50% gebrannter Kalk) Pneumatisch gefördert. Der Staub ist sehr fein, ähnlich wie Zement oder feiner. Der Staub lässt sich sehr gut mit Luft anreichern, d.h. es bekommt im freien Fall ein großes Volumen (kleine Dichte).

    Die Dichte vom Qarzsand = 2,65 g/cm³
    Die Dichte vom gebrantem Kalk = 3,35 g/cm³

    Es wird über eine Förderschnecke das Minearlgemisch über eine Zellradschleuse befördert. Es fällt von oben dann in die Kammern der Zellradschleuse (immer die gleiche Menge in einer Kammer). Die Zellradschleuse dreht sich mit 10 U/min. Wenn der Rotor der Schleuse sich um 180° gedreht hat fällt das Mineralgemisch durch einen Aufnahme Schuh über einer Venturi-Düse in die Venturi-Düse . Da wird es durch ein Gebläse von einem Kompressor (37kW) durch ein Rohr (innen Durchmesser 100mm) was ca 55m lang ist in ein Silo ( Fliter an dem Silo kann 1200 m³/h filtern) befördert was ca in 14m höhe hängt.
    Die erforderliche Auslegung der Anlage (Mühle) von mindestens 16 t/h bei einer Einsatzzeit von ca. 8- 20h/Tag kann nicht erfüllt werden.
    Die Mühle arbeitet nur mit ca. 10t/h. Solange die Zellradschleuse kein Materialrückfluss erleidet und der Verschleiß noch nicht zu groß ist an den einzelnen Rotorblättern, kann die Mühle durchgehend arbeiten. Nach 3-4 Tagen sinkt die Fördermenge der pneumatischen Förderanlage. Das System über der Zellradschleuse verstopft. Das Problem ist der enorme Verschleiß an der Zellradschleuse. Die Zellradschleuse muss etwa alle 1-1,5 Wochen demontiert und überholt werden. Das bedeutet die Materialzufuhr in der Mühle muss gestoppt werden, damit das System sich leerfahren kann. Das Leerfahren muss dann alle 20 min wiederholt werden.
    Der enorme Verschleiß kommt dudruch zustande, weil die Venturi-Düse irgendwie einen Teil der Luft wieder zurück in die Zellradschleuse befördert. Da gibt es dann einen sogenannten Sandstrahleffekt, die Rotorblätter werden zerfressen und die Seitenwände auch! Das innere der Schleuse ist Wolframcarbid beschichtet und die Rotorblätter sind aus Hardox 400.

    Hat vielleicht irgendeiner konkrete Lösungsvorschläge und Formeln zur Berechnung des Volumen und Massenstroms?

    Danke schon mal für eure Antworten
    :)
     

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