Trägheit, Drehmoment Elektromotor

Hallo Leute,

da ich schon öfter durch Google-suchen im Techniker -Forum gelandet bin, denke ich, es ist die passende Plattform um diese Frage zu stellen.

Folgenden Problem:

Ich muss versuchen die zusätzliche Kraft, welche durch das Gewicht am Ende der Kette zu Stande kommt zu berechnen.
Der Motor kennt leider nur 2 Geschwindigkeiten. D.h. das Anfahren und das "Hochschalten" sind sehr ruckartig.
Das bedeutet das der Ausleger unter einer zusätzlichen Kraft steht und ggf. durch die Einwirkung brechen könnte.
leider sind die nicht die nötigen Angaben im Hersteller-Dokument zu finden.
Ich habe mich schon Intensiv in das Thema eingearbeitet jedoch verliere ich langsam den Überblick. o_O
Im Anhang findet Ihr eine Skizze und das Datenblatt vom Motor (Ab Seite 12)

Falls irgendwas fehlt oder nicht genau genug beschrieben ist, sagt es bitte.

Ich Hoffe Ihr könnt mir Helfen!!!

Mit freundlichen Grüßen
arthurf15

http://www.demagcranes.fr/Pool/Allgemeine_Dokumente/21480144_050303ffe5.pdf
 
AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

Hab vergessen die Skizze einzufügen. Sorry
 

Anhänge

AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

In welcher Zeit wird die Last von Null auf Hebegeschwindigkeit beschleunigt?

Daraus kann man die Kraft errechnen, die zur Beschleunigung aufgewendet wird.

Ansonsten finde ich das Konstrukt mit dem Ausleger etwas gewagt. Hoffentlich ist die Realität etwas ausgereifter, als die Skizze.
 
AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

Ja das es durch die Beschleunigung geht wusste ich. Es ist aber so, das der Motor ruckartig anfährt. Es ist wie gesagt nur eine Skizze. Es ist weit aus aufwendiger. Es geht ja nur ums Prinzip ;-)
Soll man vlt. Eine sehr hohe kurzzeitige Beschleunigung annehmen?
Ich komm da echt nicht weiter.
 
AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

Ja das es durch die Beschleunigung geht wusste ich. Es ist aber so, das der Motor ruckartig anfährt. Es ist wie gesagt nur eine Skizze. Es ist weit aus aufwendiger. Es geht ja nur ums Prinzip ;-)
Soll man vlt. Eine sehr hohe kurzzeitige Beschleunigung annehmen?
Ich komm da echt nicht weiter.

Hallo,
könntest du nicht zunächst für den groben Überschlag mal einen Stoßfaktor von- sagen wir mal- 2 annehmen?

Gruß:
Manni
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

Es ist aber so, das der Motor ruckartig anfährt...
Das ist ja nicht nur ein festigkeitstechnisches Problem:
Es wäre doch weit netter, wenn der Motor nicht so anreissen würde, aber trotzdem kräftig wäre, nicht?
Die Lösung dafür findest du unter dem Begriff "Sanftanlauf" im Web
und im simpelsten Fall tut´s ein Widerstand in der Zuleitung.
 
AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

Wie ist das mit dem Stoßfaktor gemeint? Also das doppelte Gewicht annehmen?
Das mit dem Sanftanlauf hört sich gut an, jedoch weiß ich nicht ob so etwas in meiner Firma gemacht wird (große Maschinenbaufirma). Man könnte den Motor ja in einer Ausführung mit Sanftanlauf kaufen, der wäre aber viel teurer. Ich muss zunächst einfach nur ein Ergebnis vorlegen zu dieser Fragestellung.
Das muss doch h irgendwie möglich sein.
 

DrDuemmlich

Mitarbeiter
AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

Ginge es dir um das Anbringen eines neuen Netzschalters an deine Nachttischleuchte wäre der Thread unter Verweis auf Menschenleben und VDE-Richtlinien wahrscheinlich schon geschlossen worden.
Ich verweise mal auf die Definition von Hubklassen und Beanspruchungsgruppen in der DIN 15018, die bindend wird, sollte das eine prüffähige Berechnung werden.
 
AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

Mit Sanftanlauf ist die Frage glaube ich beantwortet. Aber falls dich das interessiert, kannst du ja trotzdem die Kraft berechnen. Zum einen entsteht ja eine Kraft wenn du das Gewicht nach oben beschleunigst und zum anderen wenn du es senkst und ruckartig abbremst. Evt. ist das Bremsen sogar kritischer. Dafür müsstest du dann drei Kräfte berechnen.
Die Reine Haltekraft um das Gewicht bei v= const zu bewegen. Dann mit der Bremszeit, die Kraft aus der Bremsung der translatorischen sowie rotatorischen Massen, wobei zweites wohl vernachlässtigt werden kann.

Die Summe ergibt dann die Gesamtkraft die durch den Bremsvorgang auf den Träger einwirkt.
 
AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

Was haltet Ihr denn davon?

Masse m=150kg
Geschwindigkeit v=8m/min =0,13m/s
Bremszeit (schätzung) t=0,25s
Bremsweg (geschätzt) s = 1,6 cm

F=(m*v)/t = (150kg*0,13m/s)/0,25s = 78 N



Und was ist damit:
F = (m*v²)/2s = (150kg*0,13m/s²)/2*0,1625m = 78 N

Ist das ein richtiger Ansatz? und ist das jetzt die Zusätzliche Kraft zur Masse?
Habs irgendwo im Internet aufgeschnappt
 
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