Trägheit, Drehmoment Elektromotor

Dieses Thema im Forum "techn. Mechanik" wurde erstellt von arthurf15, 12 Feb. 2013.

  1. Hallo Leute,

    da ich schon öfter durch Google-suchen im Techniker -Forum gelandet bin, denke ich, es ist die passende Plattform um diese Frage zu stellen.

    Folgenden Problem:

    Ich muss versuchen die zusätzliche Kraft, welche durch das Gewicht am Ende der Kette zu Stande kommt zu berechnen.
    Der Motor kennt leider nur 2 Geschwindigkeiten. D.h. das Anfahren und das "Hochschalten" sind sehr ruckartig.
    Das bedeutet das der Ausleger unter einer zusätzlichen Kraft steht und ggf. durch die Einwirkung brechen könnte.
    leider sind die nicht die nötigen Angaben im Hersteller-Dokument zu finden.
    Ich habe mich schon Intensiv in das Thema eingearbeitet jedoch verliere ich langsam den Überblick. o_O
    Im Anhang findet Ihr eine Skizze und das Datenblatt vom Motor (Ab Seite 12)

    Falls irgendwas fehlt oder nicht genau genug beschrieben ist, sagt es bitte.

    Ich Hoffe Ihr könnt mir Helfen!!!

    Mit freundlichen Grüßen
    arthurf15

    http://www.demagcranes.fr/Pool/Allgemeine_Dokumente/21480144_050303ffe5.pdf
     
  2. AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

    Hab vergessen die Skizze einzufügen. Sorry
     

    Anhänge:

  3. AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

    In welcher Zeit wird die Last von Null auf Hebegeschwindigkeit beschleunigt?

    Daraus kann man die Kraft errechnen, die zur Beschleunigung aufgewendet wird.

    Ansonsten finde ich das Konstrukt mit dem Ausleger etwas gewagt. Hoffentlich ist die Realität etwas ausgereifter, als die Skizze.
     
  4. AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

    Ja das es durch die Beschleunigung geht wusste ich. Es ist aber so, das der Motor ruckartig anfährt. Es ist wie gesagt nur eine Skizze. Es ist weit aus aufwendiger. Es geht ja nur ums Prinzip ;-)
    Soll man vlt. Eine sehr hohe kurzzeitige Beschleunigung annehmen?
    Ich komm da echt nicht weiter.
     
  5. AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor


    Hallo,
    könntest du nicht zunächst für den groben Überschlag mal einen Stoßfaktor von- sagen wir mal- 2 annehmen?

    Gruß:
    Manni
     
  6. AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

    Das ist ja nicht nur ein festigkeitstechnisches Problem:
    Es wäre doch weit netter, wenn der Motor nicht so anreissen würde, aber trotzdem kräftig wäre, nicht?
    Die Lösung dafür findest du unter dem Begriff "Sanftanlauf" im Web
    und im simpelsten Fall tut´s ein Widerstand in der Zuleitung.
     
  7. AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

    Wie ist das mit dem Stoßfaktor gemeint? Also das doppelte Gewicht annehmen?
    Das mit dem Sanftanlauf hört sich gut an, jedoch weiß ich nicht ob so etwas in meiner Firma gemacht wird (große Maschinenbaufirma). Man könnte den Motor ja in einer Ausführung mit Sanftanlauf kaufen, der wäre aber viel teurer. Ich muss zunächst einfach nur ein Ergebnis vorlegen zu dieser Fragestellung.
    Das muss doch h irgendwie möglich sein.
     
  8. AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

    Ginge es dir um das Anbringen eines neuen Netzschalters an deine Nachttischleuchte wäre der Thread unter Verweis auf Menschenleben und VDE-Richtlinien wahrscheinlich schon geschlossen worden.
    Ich verweise mal auf die Definition von Hubklassen und Beanspruchungsgruppen in der DIN 15018, die bindend wird, sollte das eine prüffähige Berechnung werden.
     
  9. AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

    Mit Sanftanlauf ist die Frage glaube ich beantwortet. Aber falls dich das interessiert, kannst du ja trotzdem die Kraft berechnen. Zum einen entsteht ja eine Kraft wenn du das Gewicht nach oben beschleunigst und zum anderen wenn du es senkst und ruckartig abbremst. Evt. ist das Bremsen sogar kritischer. Dafür müsstest du dann drei Kräfte berechnen.
    Die Reine Haltekraft um das Gewicht bei v= const zu bewegen. Dann mit der Bremszeit, die Kraft aus der Bremsung der translatorischen sowie rotatorischen Massen, wobei zweites wohl vernachlässtigt werden kann.

    Die Summe ergibt dann die Gesamtkraft die durch den Bremsvorgang auf den Träger einwirkt.
     
  10. AW: Trägheit, Drehmoment Elektromotor

    Was haltet Ihr denn davon?

    Masse m=150kg
    Geschwindigkeit v=8m/min =0,13m/s
    Bremszeit (schätzung) t=0,25s
    Bremsweg (geschätzt) s = 1,6 cm

    F=(m*v)/t = (150kg*0,13m/s)/0,25s = 78 N



    Und was ist damit:
    F = (m*v²)/2s = (150kg*0,13m/s²)/2*0,1625m = 78 N

    Ist das ein richtiger Ansatz? und ist das jetzt die Zusätzliche Kraft zur Masse?
    Habs irgendwo im Internet aufgeschnappt
     

Diese Seite empfehlen