Thema Bachelor/Master Professional --> neuer Thread

An alle „Staatlich Geprüften Techniker“ und allen Teilnehmer eines Weiterbildungsstudiums zum Staatlich Geprüften Techniker,

ich habe mitbekommen, dass bereits viel über die Einführung der der Berufstitel Bachelor/Master Professional berichtet und auch in so manchen Foren diskutiert wurde.

Für mich als „Staatlich Geprüften Techniker“ stellt sich jetzt die Frage wer sich um unseren Berufsstand kümmert?!?! Man bekommt nur Informationen dass die Wirtschaftsminister diese Berufstitel mit den deutschen IHK´s und HWK´s sehr stark befürworten. Letztere vergeben diese Abschlussbezeichnungen ja bereits jetzt schon mehr oder weniger offiziell
Siehe IHK-München
http://www.ihk-muenchen.de/internet/mike/veranstaltungen/Downloads/Veranstaltung_Flyer/termine-ime08-10-muenchen.pdf (Seite 1 unterer Abschnitt

Da stellt sich für mich die Frage, wer ist bei diesen Gesprächen für unseren Berufsstand beteiligt und vertritt unsere Interessen, oder werden wir in diesem Zusammenhang erneut vergessen?

Es darf keinesfalls vergessen werden den „Staatlich Gepürften Techniker“ richtig zu positionieren!

Es sollte und damit spreche ich in erster Linie aus dem technischen Bereich, der
Meister und der „Staatlich Geprüfte Techniker“ durch Bachelor und, Master unterschieden werden, ansonsten misglückt die Positionierung im internationalen Bereich völlig und es ist wieder KEIN reeler Vergleich der Bildung möglich.

Der Bildungsstand des „Staatlich Geprüften Technikers“ liegt meiner Ansicht nach näher beim Diplom-Ingenieur und ist Vergleichbar mit dem Ingenieur (grad.). Dies zeigt schon der deutlich höhere Theorieanteil während der Ausbildung und der mindestens doppelten Stundenzahl der Lerneinheiten (SgT: ~ 2600 LE, Meister:~ 1200 LE)-> wurde im Forum bereits oft diskutiert!

Auch in Österreich wird bereits in Zusammenhang mit diesem in Deutschland diskutiertem Thema über Anpassungen nachgedacht:

Verband betrieblicher Führungskräfte
http://www.vbf.at/

http://www.vbf.at/verbaktu.htm

http://www.vbf.at/bachelor.pdf
http://www.vbf.at/bachelor_recht.pdf

Unser aller Aufruf an alle Vereine und Verbände die unseren Berufsstand vertreten wollen muss ganz eindeutig sein sich für die richtige Positionierung stark zu machen.
Ich denke die notwendige Unterstützung von seiten der „Staatlich Geprüften Techniker“ wird sicherlich gegeben sein.

Was haltet ihr davon, wir sollten in diesem Thread alle aktuellen Informationen sammeln um unseren Berufsstand am laufenden zu halten?!
 
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Zur Anerkennung ist nur das Kultusministerium zuständig. Wirtschaftsminister haben mit Titelführung usw. nichts zu tun. Damit macht sich jeder in Deutschland stafbar. Das ganze wird auch im Ausland Chaos bringen, da keiner den BP kennt.
 
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Moin, Moin.
Der Artikel von vbf.at hört sich wirklich sehr gut an. Wollen wir mal hoffen, dass sich da endlich mal irgendwas tut...natürlich nicht nur in Österreich.
 
D

dönis

Gast
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Aber wenn die 3,5 jährige Ausbildung mit 87 und eine 2jährige Berufstätigkeit schon mit 100 Punkten angerechnet werden, ist doch JEDER Facharbeiter nach 5,5 Jahren Bachelor Professional?
 
M

Motormensch

Gast
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Aber wenn die 3,5 jährige Ausbildung mit 87 und eine 2jährige Berufstätigkeit schon mit 100 Punkten angerechnet werden, ist doch JEDER Facharbeiter nach 5,5 Jahren Bachelor Professional?
Eben und dann ist der Technikerabschluss noch weniger wert, weil es ja im Prinzip jeder ist.
Das würde wirklich heisen, den Gesellenbrief dem Technikerabschluss gleichzustellen, denn warum noch den Techniker machen, wenn man den selben Titel mit zwei Jahren arbeiten bekommt. Gesellenbrief ist ja in beiden Fällen von Nöten und die 9jährige Schule auch.
Wenn dieser Schwachsinn kommt, dann blickt keiner mehr durch.
 
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In der Zeitung steht auch eine Fortbildung zum Fachwirt mit IHK Prüfung drin.

Die erfolgreich abgelegte Prüfung entspricht dem Bachelor-Abschluß.
Auszug GA 26.8.07
 
D

dönis

Gast
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Ich möchte hier noch ausdrücklich betonen, dass ich hier keine neue Diskussion über die Wertigkeit vom Bachelor vs. Techniker vom Zaun brechen möchte...

Mein Posting bezog sich lediglich auf das verlinkte Dokument, in dem unter Zuhilfenahme der Credit-Punkte versucht wird, die Einführung eines Bachelor Professional zu rechtfertigen.

Dieses Dokument macht aber den entscheidenden Gedankenfehler, dass es einem Facharbeiter nach Ausbildung und 2 Jahren Arbeit bereits die für den Bachelor nötigen 187Punkte bescheinigt, womit eine Weiterbildung zur Erlangung dieses Titels überhaupt nicht mehr nötig wäre.
Weiterhin wird der Master Professional für den staatl. gepr. Techniker durch dieses Dokument ausgeschlossen, da eine Weiterbildung zum Meister nur 30CR, eine Weiterbildung zum Techniker also höchsten 60-90CR erhalten könnte.
Damit sind die für den Master nötigen 300CR nicht erreicht...

Übrigens:
Wenn man für eine Berufsausbildung Credits vergibt, tut man das dann auch für 3 Jahre Oberstufe? Schließlich dürfte dort ein ähnlicher Lernaufwand gegeben sein, wie in Ausbildung+Berufsschule...

Und letztlich möchte ich aus meiner eigenen Erfahrung als Facharbeiter sehr stark bezweifeln, dass die üblichen Tätigkeiten der meisten Arbeitnehmer tatsächlich 50Credits pro Jahr wert sind...
 
M

Motormensch

Gast
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Ich möchte hier noch ausdrücklich betonen, dass ich hier keine neue Diskussion über die Wertigkeit vom Bachelor vs. Techniker vom Zaun brechen möchte...
Aber gerade diese Umstellung ist einer Diskussion wert.
Wenn wirklich dieser Schwachsinn eingeführt wird, dann ist der Abschluss als St. gepr. Techniker wertlos. Denn gerade dann, wird bescheinigt, dass ein Techniker ein Facharbeiter ist und nicht mehr.
Aber gerade dieses sollte ja geändert werden und der Schuss geht wohl jetzt nach hinten los.
Wer soll sich denn wirklich noch ernsthaft die zwei Jahre (in Vollzeit ohne Einkommen) oder vier Jahre (in Teilzeit mit Einkommen aber mehr Stress) durchquälen wenn es auch einfacher geht.
Im übrigen könnten die Teilzeiter ja in der Halbzeit sagen: So jetzt bin ich Bachelor Profesional, da ich meine zwei Jahre Facharbeiter rum habe. :)

Tolle Idee, so was passt immer ins Sommerloch.
 
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Oh man. Ihr scheint echt keine Ruhe zu geben und auf eine vernünftige und auch gut durchdachte Umsetzung zu warten. Stattdessen hechtet ihr allem hinterher, was irgendein(e) Verein, Verband oder Kammer veröffentlicht. Und wenn es in einem Thread ruhig geworden ist, macht ihr den nächsten auf und macht da weiter. Aber das scheint bei euch wohl normal zu sein, also werde ich mich wohl an so etwas gewöhnen müssen.

Nun, ich habe mir einmal die Links angesehen und frage mich ernsthaft, was das soll. Die IHK macht eine Ausbildung zum Meister und vergibt gleichzeitig den Bachelor of Electrical Engineering and Operations? Das hat in meinen Augen schon nichts mehr mit einem Bachelor Professional zu tun oder sollte ich mich da irren? Diese oder eine ähnliche Ausbildung gibt es doch als richtiges Hochschulstudium. Wo ist also die Abgrenzung zum Hochschulstudium, die man ja angeblich beibehalten möchte? Ich sehe diese Abgrenzung nicht. Ganz nebenbei ist diese Bezeichnung auf jeden Fall ein Hochschultitel, ganz unabhängig davon, ob in Klammern noch CCI steht oder nicht. Damit ist auch das Führen dieses Titels untersagt, wenn er nicht an einer akkreditierten Hochschule erworben wurde. Oder ist dies eine akkreditierte Ausbildung sowie die Ausbildungsstätte als Hochschule zugelassen? Ich kann darüber nichts lesen und die Stundenzahlen sind meines Erachtens auch ein bisschen gering für ein duales Bachelor-Studium.
Die anderen Links sind auch interessant. Ich frage mich nur, wieso nur die ersten 2 Jahre im Job mit CPs angerechnet werden, aber die anderen nicht? Man lernt schließlich ein Leben lang und nicht nur in den ersten 2 Jahren. Was passiert eigentlich mit Leuten, die keine abgeschlossene Ausbildung haben? 7 Jahre im Job sollen doch gleichwertig mit einer Ausbildung sein. Bekommen die dann die 7 Jahre als Lehre angerechnet? Wäre interessant, weil man dann allein auf diese Weise 175CP bekommen würde. Dann noch die 2 Jahre Berufspraxis und die Technikerausbildung und man hat prompt den Masster Professional. Hm. Wozu dann überhaupt noch eine Berufsausbildung machen, wenn man in der gleichen Zeit nur den Bachelor Professional erreichen kann? Was passiert eigentlich nach der Technikerausbildung? Bekommt man dann auch noch CPs für die ersten 2 Jahre Berufspraxis? Was passiert, wenn man als Techniker noch eine Weiterbildung oben drauf packt und dann darin noch 2 Jahre Berufspraxis hat? Bekommt man irgendwann den Doktor Professional anerkannt? Vielleicht rechnen wir dann noch das Abitur an, damit auch dieser Abschluss in die Bewertung mit einfließt. Es gibt schließlich auch Gymnasien mit beruflicher Ausrichtung.

Mal ganz ehrlich Leute, aber den Bachelor oder den Master werdet ihr auf diese Weise nie und nimmer bekommen. Dafür werden unsere Kultusminister, die in Wirklichkeit dafür zuständig sind, schon Sorge tragen. Sie werden ihre Bemühungen, Ziele und Kosten des Bologna-Prozesses sowie die Wertigkeit dieser Hochschulabschlüsse nicht durch eine undurchdachte Neustrukturierung bzw. Neubezeichnung von Berufsausbildungsabschlüssen gefährden. Auch im Ausland werden sie bestimmt auch nicht so blöd sein. Es wird vielleicht wirklich irgendwann ein internationales Wertesystem geben, wo auch die Berufsabschlüsse klassifiziert sind. Vielleicht wird es auch eine neue international gültige Bezeichnung geben, aber der Bachelor und der Master wird definitiv nicht werden.

Ihr könnt jetzt von mir denken, was ihr wollt und mich als arrogante Akademikerin bezeichnen, aber was ihr hier abzieht ist lächerlich. Ihr denkt nicht mit, meint was besseres zu sein, nur weil ihr eine Berufsausbildung, einen Technikerabschluss und Berufserfahrung als Facharbeiter habt, und wollt die Abschlüsse hinterher geschmissen bekommen. Sorry, aber ihr solltet lieber mal lernen, hart für eure Abschlüsse zu arbeiten und sie euch verdienen. Einen Abend oder 2 Wochen vor einer Klausur anfangen mit lernen und mit einer guten Note nach Hause gehen, wie es an der Schule üblich war (Bekannte haben mir bestätigt, dass es auch während der Ausbildung oder der Technikerausbildung nicht viel anders ist, wie beim Abi.), reicht für einen Hochschulabschluss definitiv nicht aus. Je nach Qualität der Hochschule und Anspruch der Fachrichtung muss man bis 16-20 Stunden pro Tag lernen und das kontinuierlich, nicht nur vor Prüfungen, um seine Prüfung und seinen Hochschulabschluss zu packen. So ein locker leichtes Leben, wie man es an einer Schule hat, kann man während des Studiums knicken, wenn man einen vernünftigen Abschluss möchte. Aber lassen wir das. Das trifft bei euch ja eh auf taube Ohren, weil ihr es letztendlich eh besser wisst bzw. die Wahrheit nicht wahr haben wollt. Lieber debattieren, welche Abschlüsse bzw. Namen für euch angebrachter wären und sich am Ende beschweren, wenn es dann doch nicht so kommen sollte oder sich von vornherein die Gegner dagegen aussprechen. Zur Not sind dann ja noch die Vereine und Verbände da, denen man das in die Schuhe schieben könnte, dass sie sich nicht dann nicht entsprechend für eure Vorstellungen eingesetzt haben. Aber ich lasse es jetzt besser erstmal gut sein. Dieses Thema regt mich im Moment zu sehr auf. Sorry
 
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@Daniela

Bei uns stand das auch erst so in der Zeitung. Ein Lehrgang zum Fachwirt. Das ganze sollte vergleichbar zum Bachelor sein. Wenn jeder das so einfach bekommt, warum noch zur FH oder Uni? Jeder wird Meister, Techniker oder SGB und wir sparen uns sie Hochschulen. Das ist einfach nur Unsinn, der niemals so kommen wird. Ein Techniker bleibt ein Techniker und Bachelor ist ein Hochschulabschluß.
 
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"...Einen Abend oder 2 Wochen vor einer Klausur anfangen mit lernen und mit einer guten Note nach Hause gehen, wie es an der Schule üblich war (Bekannte haben mir bestätigt, dass es auch während der Ausbildung oder der Technikerausbildung nicht viel anders ist, wie beim Abi.), reicht für einen Hochschulabschluss definitiv nicht aus. Je nach Qualität der Hochschule und Anspruch der Fachrichtung muss man bis 16-20 Stunden pro Tag lernen und das kontinuierlich, nicht nur vor Prüfungen, um seine Prüfung und seinen Hochschulabschluss zu packen. So ein locker leichtes Leben, wie man es an einer Schule hat, kann man während des Studiums knicken, wenn man einen vernünftigen Abschluss möchte..."


Warum denn nicht gleich 24 Stunden durch lernen? Man kanns auch übertreiben, sorry. Ein Spaziergang ist die Technikerschule auch nicht.
Ich kenne einige Hochschulstudenten und Absolventen, klar die haben Streß mit der Lernerei und Prüfungen, aber ich kenne auch einige Fachschulabsolventen, und denen gehts bzw. ging es nicht wirklich anders.
 
C

Chemietechniker

Gast
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Hallo DanielaH,
Deine Beträge sind immer für einen Lacher gut, leider entbehren sie dem kritisch-analytischen Denken, daß ich einen guten Akademiker ansonsten gerne unterstelle. Für mich ist diese Thematik ja relativ neu. Bei der Bestimmtheit, die Du immer wieder an den Tag legst, kannst Du mir sicherlich ein paar Fragen konstruktiv beantworten:

Woher kamen eigentlich vernünftige und durchdachte Lösungen in Bezug auf den SgT in der Vergangenheit? Wie haben diese ausgesehen? Und wo kann man diese in Zukunft erwarten?

Du erweckst übrigens den Eindruck, daß eine vernünftige Ausbildung (aka Qualifikation zu einer Tätigkeit) nur durch ein Hochschulstudium ereicht werden kann. Erkläre mir das bitte... Sind alle anderen Wege nur ein Witz?

Wo will hier in diesem Thread jemand akademische Abschlüsse nachgeworfen bekommen die ja oft nur von zweifelhaften Nutzen sind? (Sorry, wenn ich mich jetzt auf dein Niveau begeben habe)

Bekannte Hochschulabsolventen haben mir übrigens bestätigt, daß sie nicht den von Dir gepredigten Lernaufwand haben. Einen Abend oder zwei Wochen vor der Klausur zu lernen reicht locker aus.

Zeig mir mal einen, der 20 h Stunden kontinuierlich gelernt hat. Achja, da ich arbeiten gewohnt bin verbinde ich mit "kontinuierlich", wirklich "kontinuierlich" und nicht nur Tage oder zwei Wochen....

So ein locker leichtes Leben, wie auf der Uni hat man im Arbeitsleben nicht mehr, wird mir immer von Absolventen gesagt. So what? Vielleicht sollte ich mal in einem Studierenden-Forum einfallen und den Leuten, egal was sie eigentlich schreiben, alles mögliche unterstellen: Von Bafög-Mißbrauch bis zur Leistungsverweigerung.

Bin mal gespannt, ob es von Dir auch konstruktive Beiträge gibt oder was machst Du eigentlich hier? Sorry, bin halt etwas genervt von solchen sinnfreien Beiträgen... :p
 
D

dönis

Gast
AW: Thema Bachelor/Master Professional --> neuer Thread

Bezieht hier vielleicht mal jemand Stellung zu den verlinkten Dokumenten bzw. der Tatsache, dass man darin im Prinzip einem Facharbeiter nach 3,5jähriger und 2jähriger Berufserfahrung den mit 187 Creditpunkten den Bachelor Professional verleihen müsste?

Hier wird immer nach konstruktiven Beiträgen geschrien, aber im Endeffekt läufts immer auf dasselbe hinaus. Akademiker sagt seine Meinung, Techniker fühlt sich gekränkt und giftet zurück. Konstruktiv ist das sicherlich nicht, genausowenig wie es professionell ist...
 
M

Motormensch

Gast
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Bezieht hier vielleicht mal jemand Stellung zu den verlinkten Dokumenten bzw. der Tatsache, dass man darin im Prinzip einem Facharbeiter nach 3,5jähriger und 2jähriger Berufserfahrung den mit 187 Creditpunkten den Bachelor Professional verleihen müsste?
Dönis, ich habe schon weiter unten geschrieben dass ich das für Schwachsinn halte.
Kein Facharbeiter würde mehr den Techniker machen, wenn er für nichts zu tun, nach der selben Zeit, den selben Titel hätte.
Was sollte einer in Teilzeit machen, denn wenn Halbzeit wäre, so wäre er ja schon Bachlor Profesional.
Dich ganze Geschichte ist wirklich :) :) :)
 
AW: Thema Bachelor/Master Professional --> neuer Thread

Hallo Chemietechniker,

es zerreißt mir förmlich mein Herz, dass ich deine Erwartungen, die du an Akademiker stellst, nicht erfülle. Ganz ehrlich. Aber zurück zum Thema.

Das du über meine Beiträge lachst, zeigt mir, dass du meine Beiträge wahrscheinlich gar nicht verstehst und, nach deinen Beiträgen zu urteilen, auch nicht die Sachlage. Wenn du dir mal die Beiträge mancher Benutzer durchliest und auch die Links, die gepostet werden, wirst du feststellen, dass es hier scheinbar nur um eine Sache geht. Die Aufwertung des sgT zum Bachelor Professional. Einige behaupten zwar, dass es ihnen nur darum geht, eine simple Übersetzung und die internationalen Anerkennung zu erhalten, aber wie es mit der Wahrheit so ist, ist sie letztendlich doch ans Licht gekommen und hat das wahre Begehren gezeigt. Solltest du dir mal die Mühe machen und dir mal die Einrichtungen anzusehen, die die Ausbildung zum echten Bachelor anbieten und dir vielleicht die Einstufung dieses Abschlusses innerhalb Deutschlands dazu ansiehst, wirst du schnell feststellen, dass es sich um einen HOCHschulabschluss handelt und auch nur an einer Hochschule bzw. nur in Verbindung mit einer Hochschule erworben werden kann. In Verbindung mit der Gesetzeslage, die einem verbietet einen solchen Titel in Deutschland zu tragen, wenn man ihn nicht an einer entsprechend akkreditierten und staatlich zugelassenen Hochschule erworben hat, sollte selbst dem intellektuell Einfach-Strukturierten auffallen, dass diese Bezeichnung schon vergeben ist und nicht als Bezeichnung für einen anderen Beruf oder gar einer ganzen Berufsgruppe dienen kann. Eine augenscheinliche Aufwertung, die man gern dankend annehmen würde, noch zumal, wenn man nichts großartig dafür leisten muss, ist also gar nicht möglich. Aber da verlange oder erwarte ich wohl zu viel. Daran erkennt man ganz klar den Unterschied zwischen Theorie und Praxis oder noch besser, zwischen Ursache und Wirkung. Der Praktiker sieht die Wirkung und schließt daraus Schlüsse, der Theoretiker kennt hingegen die Ursache. Das irgendwelche Kammern und Verbände mit so etwas prahlen und auch von den Wirtschaftsministern in diese Richtung geschossen wird, ist klar. Das nennt man Politik. Die Mitglieder und auch Wähler sollen einem ja nicht weglaufen. Es soll ja so aussehen, als würde sich was tun. Hinterher kann man immernoch sagen, man hat sich auf etwas anderes, etwas besseres geeinigt und alle sind glücklich oder alles geht von vorn los.

Zum Thema Ausbildung. Jede Ausbildung ist eine vernünftige Ausbildung. Jeder macht halt das, was ihm Spaß macht, unabhängig ob es aus finanziellen, ethischen, moralischen oder sonstigen Gründen ist. Es ist dabei völlig egal, ob jemand viel lieber körperlich arbeitet oder viel lieber geistig. Beides wird gebraucht. Es kann weder eine Welt aus Indianern geben, noch eine Welt aus Häuptlingen. Beides muss im richtigen Gleichgewicht sein.

Zum Thema Lernaufwand an Hochschulen. Hier muss ganz klar differenziert werden. Welchen Studiengang hat man belegt? Welche Fächer hat man darin belegt? An welcher Hochschule befindet man sich? Wie ist die eigene Auffassungsgabe? Welche Vorbildung hat man? Was für einen Abschluss strebt man von den Noten her an? Hier alles und jeden über einen Kamm zu scheren, ist nicht möglich, macht ihr aber trotzdem gern. Scheint bei euch typisch zu sein. Solltest du mal Leute von einer Elite-Hochschule treffen, Harvard, Yale, MIT, in Deutschland vielleicht auch TU München oder FU Berlin, kannst du sie ja man Fragen, wie deren Aufwand war. Würde mich wundern, wenn da ein Abend oder bis zu 2 Wochen vor der Klausur lernen ausreichend ist. Nicht ohne Grund haben die besten Hochschulen Regelstudienzeiten von bis zu 14 Semester, zumindest in Deutschland. Die wirklich Guten, die kontinuierlich bis zu 16, 20 Stunden ackern müssen (MIT ist dafür das Beste Beispiel), schaffen es dann in der Regelstudienzeit mit hervorragenden Noten, die anderen, die ihr locker leichtes Leben genießen wollen, brauchen halt weit länger und/oder haben nicht so tolle Noten. Ob es jetzt an einer FH wirklich so einfach ist, dass man bei einem Abend lernen noch gute Noten schreibt, wage ich stark zu bezweifeln. Die Inhalte sind meist ähnlich, auch wenn die Ausrichtung eine andere ist und dort nicht so extrem tief in die Materie eingegangen wird.

Ich prophezeie jetzt einmal, dass du auch diesen Beitrag nicht verstehen wirst. Vielleicht überrascht du mich ja auch und überzeugst mich des Gegenteils.
 
C

Chemietechniker

Gast
AW: Thema Bachelor/Master Professional --> neuer Thread

Wenn du dir mal die Beiträge mancher Benutzer durchliest und auch die Links, die gepostet werden, wirst du feststellen, dass es hier scheinbar nur um eine Sache geht. Die Aufwertung des sgT zum Bachelor Professional.
In der Tat verstehe ich die Beiträge und Links nicht so. Das liegt weniger an meiner mangelnden Auffassungsgabe, eher daran das Häuptling DanialaH :p sehr viel in die Beiträge hineininterpretiert und nicht liest was wirklich da steht.

Die Beiträge hier in diesem Thread sind ja noch überschaubar. Ich sehe hier nicht, daß irgendjemand den Bachelor Professional in der vorgeschlagenen Form als Aufwertung des SgT sieht. Du scheinst hier die Ausnahme zu sein.

Ich würde es auf jeden Fall vorziehen wenn wir weiter per PN diskutieren, falls da von Deiner Seite noch Bedarf ist. Ich will nicht weiter den Troll füttern.
 
AW: Thema Bachelor/Master Professional --> neuer Thread

Daniela meine Liebe.
Nur weil hier ein paar Stoffels meinen sonst was für die Techniker zu fordern kehrst du gleich alle Techniker über einen Kamm. Also machst du den gleichen Quatsch, den du hier den Technikern vorwirfst :rolleyes:
Die meisten Techniker wollen wirklich nur eine allgemein gültige und weltweit bekannte Übersetzungen um sich auch im Ausland, ohne sich lange erklären zu müssen, bewerben zu können. Und vielen strebt es einfach nach einem höheren Bekanntheitsgrad des Technikers. Aber diese Leute halten sich aus solchen Diskussionen wie diese hier meistens aus gutem Grund raus. Vor allem wo das Thema nun wirklich nicht neu ist ^^

Übrigens kenne ich auch Fälle von Studenten die im Studium immer nur 2 Wochen vorher angefangen haben zu lernen und zwischen den Prüfungen oft nichtmal in der Uni waren. Das gesamte Studium aber mit 1,0 beendet haben o_O
Wie du siehst gibt es solche und solche. Die 16Std/Tag ist eher was für die Leute die sich mit dem Lernen bzw. dem Stoff schwer tun. Aber geben tut es sie natürlich. Nicht nur bei den Studenten ;)
Natürlich ist ein Studium schwerer und anspruchsvoller als der Techniker, aber wir wollen doch auf dem Teppich bleiben und das ganze nicht dramatisieren :)

Gruß Andreas
 
C

Chemietechniker

Gast
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Daniela meine Liebe.
Nur weil hier ein paar Stoffels meinen sonst was für die Techniker zu fordern kehrst du gleich alle Techniker über einen Kamm. Also machst du den gleichen Quatsch, den du hier den Technikern vorwirfst :rolleyes:
Die meisten Techniker wollen wirklich nur eine allgemein gültige und weltweit bekannte Übersetzungen um sich auch im Ausland, ohne sich lange erklären zu müssen, bewerben zu können.
Hallo Andreas, das ist Ihr schon bewußt. Ich zitiere aus einem Beitrag von DanielaH vom 12.07.07 23:37:

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@tecnicus
Ist dir eigentlich mal aufgefallen, dass du der Einzigste bist, der in irgendeiner Weise die Aufwertung des Technikers fordert? Sei es durch die Umbenennung in Bachelor oder eine Ingenieurvariante oder sonst etwas anderes. Du bist auch der Einzigste, der hier am Meisten über die Akademiker her zieht und böses Blut in die Diskussionen bringt, während alle anderen versuchen sachlich zu diskutieren. Dies ist mir aufgefallen, als ich mal zusammentragen wollte, wer hier alles die Aufwertung des Technikers in irgendeiner Form gefordert hat. Ich wollte zeigen, dass es doch einige Techniker gibt, die dies fordern. Allerdings war dann sehr erstaunt, dass du der Einzigste warst und es nur so aussah, als wären es mehrere. Sollte ich jemanden übersehen haben, tut es mir leid.
Du solltest vielleicht einmal aufhören, ständig zu versuchen die Diskussionen zu verunzieren. Im Gegensatz zu dir, scheinen die Meisten hier eben nicht den Bachelor oder eine Ingenieur-Bezeichnung zu wollen, sondern schlicht und ergreifend nur eine international gültige Übersetzung ihres Abschlusses, damit sie sich überall ohne Probleme und ohne große Erklärungen bewerben können und ihr Abschluss damit überall bekannt ist oder wird.
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AW: Thema Bachelor/Master Professional --> neuer Thread

@40plus und Chemietechniker
Ich frage mich gerade, worüber ihr euch eigentlich aufregt und vor allem, wieso ihr euch angesprochen fühlt. Mir ist vollkommen bewusst, dass nicht alle Techniker diese Meinung haben, trotzdem ist es nicht nur eine Person, sondern mehrere. Es ist also ganz natürlich, dass ich im Plural spreche. Wer also nicht zu der Personengruppe gehört, die unbedingt den BP wollen, hat also keinen Grund sich angesprochen zu fühlen. Im Gegenteil, dadurch das sich auch diejenigen gegen uns stellen, schwächt ihr unsere Position und unsere Arbeit. Besser wäre es eigentlich, wenn ihr eure Kollegen davon überzeugt, dass der BP nur ein politisches Instrument ist und rein gar nichts bringt. Ihr könnt euren Kollegen schließlich besser Einhalt gebieten, als wir. Wir sind ja die bösen Akademiker, die die Techniker unten halten wollen und unser Position in Gefahr sehen, was gar nicht stimmt. Wir haben nichts davon, wenn wir uns gegen den sgT stellen. Im Gegenteil, wir würden uns dadurch sogar mit schwächen, da ihr ja das Bindeglied zwischen dem Arbeiter und dem Akademiker seid. Macht euch mal darüber Gedanken, bevor ihr uns ans Bein pisst.
 
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