Techniker oder Ingenieur - lohnt sich ein langes Studium?

Dieses Thema im Forum "News" wurde erstellt von Thomas, 19 Nov. 2018.

  1. Der eine hütet sein akkurat gerahmtes Diplom, andere haben sich die entscheidenden Kniffe womöglich gar selbst beigebracht und packen einfach zu. Den Techniker unterscheidet vom Ingenieur in erster Linie die Beschäftigungslage.
    Ein leerer Bauch studiert nicht gern

    Und damit sieht es manchmal düster aus. Es soll ja Absolventen geben, die in ihrem mühsam erarbeiteten Berufsfeld auf Dauer keine Arbeit finden. Stattdessen entscheiden sie sich für eine fachbezogene Dozenten-Tätigkeit oder Ähnliches. Manchmal reparieren sie lediglich mit der nötigen Hingabe den...

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  2. Was genau soll die Kernaussage des Beitrags sein?
    Sorry, so viel komische, sinnnlos aneinander gereihte Sätze habe ich selten gelesen.

    Die Eingangsfrage wird übrigens auch nicht beantwortet.
     
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  3. Mein Standpunkt ist folgender: studieren lohnt sich, allerdings sollte man die notwendige Disziplin und das Potential dazu mitbringen. Mit einem schwachen Notendurchschnitt wird kein guter Studienabschluss realisiert. Es stehen nach einem erfolgreichem Studium weitere Türen offen und der Karriereleiter steht keine Qualifikations-Hürde im Weg. Als Techniker hat man nun mal keinen akademischen Grad.
     
  4. Servus,

    Soll heißen," Alles ohne akademischen Grad ist Sch....!"
    Oder wie?
    Herzlichen Glückwunsch
     
  5. Das heißt nur, das ich es erlebt habe das Kollegen mit der gleichen Position (einer Techniker und der andere Ingenieur) die Wahl für die höhere Position auf den Ingenieur gefallen ist...
     
  6. Ein Studium ist meistens nicht so praxisnah aber ermöglicht einem theoretisches Wissen auf einem anderen Level zu verstehen und sich anzueignen. Ich glaube man kann nicht so pauschal sagen das eine ist besser. Wer in der Praxis ist kann sehr viel Erfahrungen sammeln die ein Student dann erstmal nachholen muss...:angelic:
     
  7. Ich kann diese Ingenieur-Techniker-Vergleiche nicht nachvollziehen. Verstärkt wird dies auch noch durch die Diskussion des DQR, welchen viele gänzlich missinterpretieren bzw. es bewusst missverstehen wollen, um ihren Status aufwerten zu wollen - was eigentlich überhaupt nicht nötig ist. Dass beide Ausbildungen völlig verschiedene Berufsfelder ansprechen, muss doch jedem bewusst sein. Eine akademische Ausbildung mit einer klassischen Berufsausbildung zu vergleichen ist Irrsinn. Ich würde niemals einen Dr.-Ing. bitten meinen Dachstuhl zu decken, genauso wenig würde ich einen Techniker bitten eine hochkomplexe FEM-Analyse anzufertigen. Jeder Abschluss hat seinen Platz in der Industrie und Wirtschaft, sind aber keineswegs gleichartig - was auch gut so ist, da jeder seine Stärken auf seinem Gebiet aufweist. Also, Schuster, bleib bei deinem Leisten.
     
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  8. Ein Techniker reicht völlig aus! und auch finanziell ist es sicherlich die bessere Wahl! Diese Sätze fallen mir als Akademiker schwer, doch es ist leider die Realität. Als ich nach meiner Schlosser lehre beschloss, die FH zu besuchen um später einmal "Ingeniuer" zu werden, war ich völlig zuversichtlich, auch einen entsprechenden gut bezahlten Job zu kriegen, da lag ich vollkommen daneben. Um dies kurz und klar zu Schildern, nenne ich einige Faktoren die eine Karriere fördern- und umgekehrt. Um auf einem OEM/ Dax-Konzern oder IGM-Tarif zu landen, braucht es beziehungen wie Vitamin B, um aufzusteigen gilt dieses bsp. ebenfalls. Das Studium ist eine vorraussetzung, um sich Überhaupt sich als "Ingenieur" zu bewerben, da aber die Nachfrage an Absolventen rasant gestiegen ist und anstatt abzunehmen, weiter zunehmen wird, bleibt in Zukunft nur noch ein durchkämpftes Bewerbungsmarathon um die "geeignetesten (Besten, erfahrenen). D.h. um einen sicheren Job zu finden, braucht es im STUDIUM!! Also während man Studiert!! Ingenieurserfahrung durch diverse Praktika, Abschlussarbeiten und dies allesamt in 6 bis 7 Semestern mit einem sehr guten oder Guten GESAMTSCHNITT! Da, heute fast jeder Studiert, wird sich daran auch nicht viel ändern, eher im Gegenteil. Es muss meistens ein Master, mit Berufserfahrung her, mit 3-4 Fremdsprachen, branchenkenntnissen und das am besten nicht älter als 25. Als einen, mit Südländischen orientalischen Herkunft, wird die situation noch verschlechtert, also in meinem Fall hat sich eine Ausbildung- sowie Studium niemals gelohnt, sitze an einem Schuldenberg mit Master in Maschinenbau, ei zweites ist im Anlauf im bereich Werkstoffe aber mit Anfang 30 sehe ich keinerlei Hoffnung mehr.
     
  9. Dein Ernst? Dass der Fachkräftemangel in den Ingenieurwissenschaften durchaus eine Lüge ist, ist nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz sind die Aussichten immer noch gut bis sehr gut. Der akademische Arbeitsmarkt ist halt anders als der nicht-akademische. Zum einen dauern die Stellenbesetzungsprozesse länger. Je anspruchsvoller die Tätigkeit, desto genauer schauen sich die Unternehmen die Bewerber an. Zum anderen ist der Bewerbungsprozess komplizierter, der dann auch mehrere Runden haben und zum Beispiel ein Assessment-Center beinhalten kann. Man bewegt eben auf einem sehr hohen Niveau mit anderen Bewerbern. Wenn du allerdings deine Bewerbungen so verfasst wie diesen Beitrag, sehe ich allerdings schwarz und würde direkt den Master abbrechen. Das wäre nur Zeitverschwendung.
     

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