Techniker Noten wie Wichtig?

Hallo Zusammen,
Ich habe mal eine Frage, bin momentan im 6 Semester und habe bis jetz einige Prüfungen geschrieben, jededoch bin ich noch nicht so ganz glücklich mit meine Noten, da ich momentan auf einem 3er Schnitt bin.
Meine Frage wäre, wie wichtig sind die Noten ? Nimmt man ein Techniker mit nem 3er Schnitt?
Einfach mal eure Meinungen eure Erfahrungen reinschreiben, wäre mega lieb
 
Ist aber halt sie Frage ob man sich 3,5 Jahre Entbehrungen, Einsatz,... antut um am Ende mit nem mittelmäßigen Abschluss dazustehen.
Du wirst sicher eine Stelle bekommen.
Es ist nur die Frage ob nicht auch mehr drin wäre.
Allerdings wirst du auch später erst ein guter Techniker! Noten sind das eine, daran wirst du zuerst gemessen. Wie du deine Arbeit erledigst interessiert dann niemand mehr wirklich. Wenn die gut ist, ist alles gut. Technisches Verständnis erkennt man nur begrenzt in Noten.
 
Hallo,

die Noten sind am Anfang wichtig, wenn man frisch gebackener Techniker ist. Das zählt schon einen großen Teil. Der andere auch wichtige Teil ist, was man davor gemacht hat und was man der gewünschten Stelle bieten kann.

Sobald man etwas Berufserfahrung hat und das Unternehmen wechselt zählt viel mehr, was man gemacht hat und ob / wie nützlich es für die neue Stelle ist.

Wenn ein Personaler den geeigneten Bewerber hat, wo in einem Nischenbereich einen top Mann findet, wo genau das Wissen in einem vorigen Unternehmen erlernt und gearbeitet hat, ist dies viel mehr Wert, als die Noten.

Aber am Anfang zählen schon sehr die Noten.
 
Klar sind Noten wichtig. Ohne brauchbare Noten erübrigt sich die hier hochgelobte Berufserfahrung, da man die mangels Anstellung nicht bekommt. Noten sagen nicht unbedingt etwas über Intelligenz aus, wohl aber über Fleiß (alternativ ist man einfach so intelligent, dass man sich nicht anstrengen muss, was noch besser ist).

Also haben auch Leute mit ein 3er Schnitt gute Chancen ein Unternehmen zu finden ?
Kommt wohl auf das Unternehmen an. Als ich studiert habe, hatten die Top-Firmen ausgeschrieben, dass mindestens 2,0 erforderlich ist. Und da ging es nur um die Einstellung als Bachelorand, also jemanden, der für die Firma seine Abschlussarbeit schreiben darf.

Generell vorsicht mit Dreierschnitten. Ich hatte einen Dreierschnitt im Abi und ein Karriereberater sagte mir damals, dass man mit so etwas generell nicht studieren könne, obwohl das Abi genau dafür da ist. Also musste ich erst eine Ausbildung machen, um Wartesemester zu sammeln, da ich an mein Wunschstudium noch nicht rankam.

Fazit: Hol einfach raus, was du kannst und lern, was das Zeug hält. Wenn es dann nicht reicht, kannst du weiterschauen.
 
Ich hatte einen 1er Schnitt und hatte zahlreiche Absagen. Ist also keine Garantie für einen guten Job .
Kommt mehr darauf an was du kannst und wie du dich verkaufst.
Da gebe ich Dir Recht, man muss in Bewerbungen immer den Kontext berücksichtigen - der 1er-Schüler hat schnell die "Streber/Nerd/200%iger"-Nachrede gepachtet, das möchte auch nicht jeder haben...
 
Da gebe ich Dir Recht, man muss in Bewerbungen immer den Kontext berücksichtigen - der 1er-Schüler hat schnell die "Streber/Nerd/200%iger"-Nachrede gepachtet, das möchte auch nicht jeder haben...
Das ist nun wirklich ein Luxusproblem und garantiert kein Grund, nicht sein Bestes zu geben.

Für den TE schon mal gar nicht, wenn er sich hier nach einem Dreierschnitt erkundigt.
 
Was sagt denn ein Notenschnitt aus? Absolut gar nichts! Nur weil jemand nichts mit BWL anfangen kann, kann der doch trotzdem super in einem anderen Bereich sein?
Es kommt doch auch darauf an, auf welche Stellen man sich bewirbt! Es gibt nun mal keine eierlegende Wollmilchsau.

Jeder hat seine Stärken und Schwächen! Ist doch auch gut so! Ich wäre wohl ein grottenschlechter Projektleiter, mache aber die Projektleitung immer wieder glücklich.
 
Natürlich. Deshalb hat man unterschiedliche Noten in unterschiedlichen Fächern.

Was sagt denn ein Notenschnitt aus? Absolut gar nichts!
Und wozu gibt es die dann?

Im Abi hatte ich auch schlechte Noten und habe gesagt, dass Noten nix wert sind. Das haben die Unis, bei denen ich mich beworben habe aber ganz anders gesehen. Als ich dann in der Ausbildung und später im Studium gute Noten hatte, habe ich das auch anders gesehen. Das mit den "Noten sind egal" sagen immer die, die selber schlechte Noten haben/hatten. Keine objektive Bewertung.

Wer schlechte Noten hat, ist entweder zu dumm oder zu faul. Letzteres kann man beheben. Ersteres ist schwierig, lässt sich aber im gewissen Maße durch viiiieeeelllll Fleiß kompensieren. Beides sind schlechte Eigenschaften für einen Bewerber. Warum sollte jemand, der sich in der Schule keine Mühe gibt, das auf der Arbeit tun? Die Leute machen nur "das Mindeste" und das nicht mal gut.

Natürlich kann man bei den Noten auch einfach Pech haben (Lehrer mag jemanden nicht, genau die falschen Sachen gelernt), aber das lässt sich gewiss nicht insgesamt übertragen.
 
Ich sehe es ähnlich. Eine "Der Schnitt ist egal"- Aussage kommt nicht von einem mit 1er-Schnitt.

Ein 3er Schnitt ist ok, ganz klar, aber es befinden sich in diesem Schnitt somit auch 4er oder sogar schlechter.

Eine 4 in BWL ist meiner Meinung nach erstmal vernachlässigbar... aber ne 4 in Physik würde bei mir als Personaler alle Alarmglocken schrillen lassen. Somit kommt es einerseits nicht nur auf den Schnitt drauf an, sondern auch auf die Verteilung.

Ich bin selbst im 7. Semester, habe Frau, Haus und zwei Kinder und kann somit glaube ich ganz gut beurteilen, wie viele andere hier, wieviel Einsatz notwendig ist um sehr gut abzuschließen.

Man erntet was man Sät... IMMER!
 
Ich möchte es mal so formulieren:
Jemand wie ich, der in den 90ern mit einem 1,x-Schnitt die Realschule verlassen, eine Ausbildung mit ähnlichem Schnitt absolviert und 15 Jahre später den sgT mit einem 2,x-Schnitt gemacht hat...wundert sich über den Notendurchschnitt, mit dem sich Interessenten für einen Ausbildungsplatz heutzutage trauen, uns eine Bewerbung einzuwerfen.
Da musste ich meine Erwartungshaltung auch schon "nach unten" korrigieren, um so wichtiger wird, den Bewerbern "auf den Zahn zu fühlen":
Einladen, Test machen lassen, mit ihm/ihr sprechen, Praktikum anbieten, schauen ob die Person ins Team passt usw.

Noten sind nicht Alles, man sollte aus den Zeugnissen, Anschreiben usw. erkennen können, ob ein Bewerber Motivation zeigt, oder sich durchs Leben laviert.
Wer mit 4en in Noten wie BWL, Politik, Geschichte etc. sich für eine Elektronikerstelle bewirbt, dem bin ich nicht abgeneigt sofern nicht gleichzeitig die MINT-Fächer mit 4en daher kommen...

In der Erwachsenenbildung ist das ähnlich übertragbar - man muss das Gesamtbild sehen.
 
Ich sehe es ähnlich. Eine "Der Schnitt ist egal"- Aussage kommt nicht von einem mit 1er-Schnitt.
Nö ich habe einen 1,7er Schnitt.
Wer mit 4en in Noten wie BWL, Politik, Geschichte etc. sich für eine Elektronikerstelle bewirbt, dem bin ich nicht abgeneigt sofern nicht gleichzeitig die MINT-Fächer mit 4en daher kommen...
Genau das meinte ich!
 
Dann hast du es völlig falsch formuliert. Du hast geschrieben:
Was sagt denn ein Notenschnitt aus? Absolut gar nichts!
Klar sagt der was aus. Jemand, der einen Dreierschnitt hat, wird definitiv nicht nur gute Noten haben in den Fächern, die du als wichtig deklarierst. Und einer mit Viererschnitt wird ziemlich sicher gar keine guten Noten haben.

Zu sagen, der Notenschnitt ist egal, vermittelt eine "sch**ß drauf-Einstellung". Natürlich ist es wichtig, sich in der Schule (oder sonst einer Weiterbildung) anzustrengen. Ich habe genug Leute kennengelernt, die es im mittleren Alter bereut haben, sich nicht weitergebildet zu haben, bzw. es gar nicht konnten, weil sie zu schlechte Abschlüsse hatten.
 
Zu sagen, der Notenschnitt ist egal, vermittelt eine "sch**ß drauf-Einstellung".
Ich habe gesagt, dass der Notenschnitt nichts aussagt, nicht, dass der egal ist!
Sagt der Schnitt was darüber aus, ob jemand seine Arbeit gut machen kann? Nein.
Du willst mich z.B. nicht in einer Stelle, in der ich BWL oder Produktionsorganisation brauche! Und das trotz 1,x-Schnitt! In den beiden Fächern habe ich es mit hängen und würgen auf eine 3 gebracht...
Und wozu es einen Notenschnitt gibt? Keine Ahnung. Sich alleine nach dem Schnitt zu richten, ist in meinen Augen komplett falsch.
 
Sich alleine nach dem Schnitt zu richten, ist in meinen Augen komplett falsch.
Das hat auch niemand verlangt.

Ich habe gesagt, dass der Notenschnitt nichts aussagt, nicht, dass der egal ist!
Klar sagt der was aus. Dein 1,7-Schnitt sagte z.B. aus, dass du nicht überall sehr gut warst. Bei einem 1,0-Schnitt könntest du auch keine 3 in BWL haben. Der Schnitt sagt etwas über das Gesamtniveau des Absolventen auf die gesamte Bandbreite der Fächer bezogen aus, nicht über die genaue Verteilung der Noten(es sei denn, er hat überall Einsen oder Sechsen).
 
Klar sagt der was aus. Dein 1,7-Schnitt sagte z.B. aus, dass du nicht überall sehr gut warst. Bei einem 1,0-Schnitt könntest du auch keine 3 in BWL haben. Der Schnitt sagt etwas über das Gesamtniveau des Absolventen auf die gesamte Bandbreite der Fächer bezogen aus, nicht über die genaue Verteilung der Noten(es sei denn, er hat überall Einsen oder Sechsen).
Es geht mir doch nicht darum! Klar kann man das ausrechnen. Interessiert nur nicht!
Man kann einen Bewerber nicht nach dem Notenschnitt beurteilen! Genauso wie es @Läutewerk geschrieben hat. Das mag bei Studiengängen anders sein, dadurch wird es nicht richtiger.
Du kannst doch aus dem Notendurchschnitt nicht sehen, wo die stärken oder schwächen sind!
Siehst Du in meinem Schnitt, wo ich sehr gut oder nur befriedigend war? Das kannst Du nicht.
Also was sagt dann der Notendurchschnitt aus? Doch nur eine Zahl. Mehr nicht.
 
Top