Techniker als "TÜV - Prüfer" mit Teilbefugnis

AW: Techniker als "TÜV - Prüfer" mit Teilbefugnis

Hallo Leute, ich bin Kfz-Technikermeister und bilde mich jetzt zum Karosseriebaumeister weiter.
Wenn ich mich zum Staatlich geprüften Techniker weiterbilden würde, müsste ich dann auch alle 4.Semester besuchen?


Techniker können sich ja auch vom Fachteil II der Meisterprüfung befreien.


Ps. Das mit dem Sachverständigen bei dem TÜV hat sich erledigt, vielleicht mit Teilbefugnis aber
Selbst das wollen die Eigentlich auch nicht.

Viele Grüße Mert 01:(
 
AW: Techniker als "TÜV - Prüfer" mit Teilbefugnis

Ja, müsstest du, du bekommst vom Meister gar nichts anerkannt.

Bei mir waren auch zwei Meister in der Klasse, die haben weder den BWL Unterricht, geschweigeden irgendetwas anderes anerkannt bekommen und mussten genau wie jeder andere den Unterricht besuchen und Prüfung machen.

Gruß
 
AW: Techniker als "TÜV - Prüfer" mit Teilbefugnis

Hallo,
ich habe aufmerksam eure Beiträge gelesen.Ich bin gerade fertig mit der Ausbildung als Staatlich geprüfter Techniker (Maschinenbau).
Mich Interessiert der PI sehr da ich seit Jahren schon Privat an Autos Schraube und im Motorsport tätig bin.
Wie sieht es aus mit der Gesetzgebung?Gibt es da schon etwas Handfestes?

Gruß Marcus
 
AW: Techniker als "TÜV - Prüfer" mit Teilbefugnis

Eigentlich kannst das Knicken. PI. dann musst du Maschbau Studieren. aapmt. Musst du Meister sein. Die verlangen den Kfz-Meisterbrief, mindestens 18. Monate als Meister oder Ing. gearbeitet haben, alle Fahrerlaubnisse außer Bus.
Das heißt also du musst noch Geld mitbringen.
Alternative hättest du vieleicht gute Karten, wenn du dich jetzt noch zum Kfz-Sachverständigen für Schäden und Bewertung weiterbildest. Dann kannst du vielleicht aapSmt. werden.
Oder mit dem Tüv-fsp. Franchisen

Und merke, aapmt – Amtlich anerkannter Prüfer mit Teilbefugnis, aapSmt – Amtlich anerkannter Sachverständiger mit Teilbefugnis, meist aber Ing. :angry:

aap – Amtlich anerkannter Prüfer – Alle Befugnisse , meist Ing. Master , weniger Bachelor.:cry:

Dazu gibt es auch ein Gesetz im Internet bei Wiki durchzulesen.
PI- Prüf Ingenieur die Ausbildung zum PI ist einfacher und besser Bezahlt. Vorteil du kannst dich mit einem Ing.-Büro selbständig machen oder eine Prüfstelle aufmachen, dass geht über die GTÜ oder KÜS. Aber wie gesagt muss Ing- Bachelor, Maschbau, Kfz oder Elektrik sein. Andere vergleichbare Titel wären z.b. Bachelor of Handwerksmanagement (BA) das geht auch. :D

Alle Prüfer die aap usw. heißen dürfen sich nicht selbständig machen, ansonsten verlieren sie ihre Befugnisse, ich glaube innerhalb 2. Jahren.


Eine andere Alternative wäre natürlich Techniker, Sachverständiger und Betriebswirt Hwk/IHK.
So könntest du auch noch beim TÜV landen.;)

Der TÜV-Rheinland die Tochter fsp oder die Dekra Automotiv oder TÜV-Saarland kommst du fast gar nicht rein. Die sind zu wählerisch.

Aber wenn du nachweisen kannst dass du viel im Motorsport machst, hättest du gute Chancen bei dem TÜV-Saarland Automobil GmbH. :D

Ich wünsche dir nur alles Gute.
Vielleicht kommt ja noch die Meister HU in 2015, dann klappst bestimmt.

Viele Grüße Mert 01
:LOL:
 
Ich krame das 10 jahre alte Thema nochmal aus. Gibts mittlerweile erfahrungswerte oder neuigkeiten ob man als maschinenbautechniker bei Tüv, gtü, dekra küs ect anfangen kann mit einer entsprechenden weiterbildung?
Darf man dann auch selber eine niederlassung eröffnen oder ist man da dann nur festangestellt an einer niederlassung und ist handlanger ect?
Hab dem gtü schon geschrieben bin gespannt
 
B

Benutzer260630

Gast
Der sogenannte aaSmT führt ein Schattendasein. Der Grund dafür, dass es ihn in Deutschland überhaupt gibt, ist, dass es eine EU-Richtlinie gibt, die die Mindestanforderungen einer Hauptuntersuchung definiert, darunter auch, wer dafür qualifiziert ist. Dort ist vorgegeben, dass derjeniger eine "Kfz-Ausbildung" haben muss. Doch wie das in Deutschland so ist, sind die Standards höher, weshalb wir Prüfingenieure dafür haben (in Frankreich zum Beispiel kann die HU jede Werkstatt machen). Und wozu braucht man dann in Deutschland Leute, die nur die HU (und andere wiederkehrende Fahrzeuguntersuchungen) machen dürfen, wenn man doch Prüfingenieure hat, die noch wesentlich mehr dürfen und können? Sicher: Bräuchte man dann, wenn es zu wenig Prüfingenieure gibt. Das war vor einigen Jahren fast der Fall, sodass überlegt wurde, das etwas "aufzuweichen". Aber da haben die Organisationen aufgerüstet und den Bedarf mit neu ausgebildeten Prüfingenieuren gedeckt.

Fazit: Hier und da mag es wohl einen aaSmT geben, der "alteingesessen" ist, aber da neu reinzukommen grenzt an Unmöglichkeit, da er eh in jeder Hinsicht vom Prüfingenieur überflügelt wird und es derzeit genug davon gibt und auch genug, die das werden. Und was nimmt man wohl eher? Einen Insignia oder eine E-Klasse (wenn der Preis egal ist)?
 
Antwort vom GTÜ:
als staatlich geprüfter Techniker oder Kfz-Meister bieten sich Ihnen innerhalb der GTÜ-Organisation Tätigkeiten im Rahmen aller klassischen Sachverständigen-Dienstleistungen an.

Unsere Büros führen unter anderem


- Schadengutachten

- Bewertungen

- Leasingrücknahmen

- Zustandsberichte

- Maschinengutachten

- Allgemeine Haftpflichtschaden Gutachten

durch

Sie können sich gerne initiativ bei unseren Partnerbüros direkt bewerben. Sie finden deren Anschriften unter: http://partner.gtue.de

Die Ausbildungen zum Schadensachverständigen führen wir über unseren Gesellschafter, dem BVSK durch. Diesen erreichen Sie unter www.BVSK.de.

Einen ersten Einblick in die Sachverständigen-Ausbildung finden Sie unter der Adresse der Akademie des BVSK http://www.awg-mbh.de/

Bezüglich Ihrer Anfrage über die Möglichkeit einer Tätigkeitsaufnahme als Prüfingenieur müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass der Gesetzgeber in der Anlage VIIIb 3.4 zur StVZO als Mindestqualifikation ein abgeschlossenes Ingenieurstudium im Bereich Maschinenbau, Fahrzeugbau, Elektrotechnik oder artverwandten Studiengängen vorsieht.

Wir möchten uns für das Interesse an einer Tätigkeitsaufnahme bei der GTÜ bedanken.
Bei direkten Fragen bezüglich dem Ablauf der Ausbildung zum Sachverständigen können Sie sich gerne mit dem BVSK in Verbindung setzen.
Sollten Sie weitere Informationen benötigen oder noch Fragen haben, bin ich gerne Ihre Ansprechpartnerin.










2. Email

der Gesetzgeber in der Anlage VIIIb 3.4 zur StVZO sieht für unser achtmonatiges Qualifizierungsprogramm als Mindestqualifikation ein abgeschlossenes Ingenieurstudium im Bereich Maschinenbau, Fahrzeugbau, Elektrotechnik oder artverwandten Studiengängen vor.



Der Techniker erfüllt diese Voraussetzungen leider nicht.



Der DQR ist ein Übersetzungsinstrument zwischen Bildungs- und Qualifikationssystemen der Mitgliedstaaten zur Förderung der Mobilität in Europa und ersetzt nicht die bisherigen Zugangssysteme in einzelnen Bildungsbereichen. D.h., obwohl berufliche Qualifikationen neben dem Bachelorabschluss dem Niveau 6 zugeordnet werden, muss zum Erwerb des Bachelorabschlusses ein Hochschulstudium absolviert werden. Ebenso bleibt der Bachelorabschluss als Voraussetzung zur Zulassung zu einem Masterstudium bestehen.



Die Einstufung des DQR hilft hier also leider nicht weiter, anbei eine Info von den Seiten der DQR: https://www.dqr.de/content/60.php

„[…] Der DQR hat orientierenden Charakter, keine regulierende Funktion. Das System der Zugangsberechtigungen in Deutschland ändert sich durch den DQR nicht. Zugangsregelungen beziehen sich auf Qualifikationen, nicht auf DQR-Niveaus. Das Erreichen eines bestimmten DQR-Niveaus verschafft nicht automatisch Zugang zum jeweils „nächsten Niveau“.“



Leider sind uns hierbei durch den Gesetzgeber tatsächlich die Hände gebunden.

Jedoch möchten wir uns für das Interesse an einer Tätigkeitsaufnahme bei der GTÜ bedanken.



Freundliche Grüße
 
B

Benutzer260630

Gast
als staatlich geprüfter Techniker oder Kfz-Meister bieten sich Ihnen innerhalb der GTÜ-Organisation Tätigkeiten im Rahmen aller klassischen Sachverständigen-Dienstleistungen an.
Korrekt, Techniker und Meister können klassische Sachverständige werden und Schäden bewerten. Aber auch das machen viele Prüfingenieure in den Ingenieurbüros "nebenbei", also ist der Markt da ziemlich überlaufen. Aber auch da steckt das Gutachten eines Meisters/Technikers vom "Ansehen" her gegen das eines Ingenieurs zurück.

Der DQR ist ein Übersetzungsinstrument zwischen Bildungs- und Qualifikationssystemen der Mitgliedstaaten zur Förderung der Mobilität in Europa und ersetzt nicht die bisherigen Zugangssysteme in einzelnen Bildungsbereichen. D.h., obwohl berufliche Qualifikationen neben dem Bachelorabschluss dem Niveau 6 zugeordnet werden, muss zum Erwerb des Bachelorabschlusses ein Hochschulstudium absolviert werden. Ebenso bleibt der Bachelorabschluss als Voraussetzung zur Zulassung zu einem Masterstudium bestehen.
Den DQR kannst du völlig vergessen. Auch der entstammt aus einer EU-Richtlinie. Der Grund war, Abschlüsse verschiedener Länder vergleichbar zu machen (weshalb ja auch hier das Bachelor/Master-System kam). Problem: Abschlüsse wie Meister und Techniker gibt es halt in anderen Ländern nicht. Und da diese beiden ja schon höher sind als der einfache Geselle kamen sie halt auf eine Stufe mit dem Bachelor. Das grenzt für einen Studierten jedoch an Hohn, wenn man bedenkt, um wie viel schwieriger zum Beispiel ein Maschinenbaustudium im Vergleich zum Techniker ist. Das weiß die Wirtschaft jedoch zum Glück auch, weshalb Techniker deutlich tiefer einsteigen als Ingenieure.

Kurz und knapp: Wenn du wirklich Hauptuntersuchungen machen willst, bleibt dir wohl nur der lange Weg eines Studiums mit anschließender Ausbildung. Vom Sachverständigengeschäft würde ich die Finger lassen, es sei denn, du kannst irgendwo einsteigen (elterlicher Betrieb, etc.). Da haben die Büros das Land schon so ziemlich unter sich aufgeteilt.
 

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