Studium oder Techniker

Hallo,

vorab hoffe ich, dass ich im richtigen Thread bin, wusste leider nicht so ganz wo ich die Frage stellen kann.

Ich Studiere derzeit Maschinenbau im 1. Semester. Mir fällt leider immer mehr auf, dass mich manche Themen einfach nicht interessieren. Ich komme zwar super mit ( könnte es nach dem jetzigen Stand durchziehen aber eher gelangweilt..) und habe momentan bis auf TM1 keinerlei Probleme allerdings gibt es einfach in vielen Themengebieten Sachen, wo ich merke, dass man diese einfach nicht benötigt (viele Vorstellungsinhalte und zum Schluss nur ein geringen Teil den man echt braucht und welcher abgefragt wird...) . Das demotiviert mich etwas. Nun überlege ich eventuell doch wie vorher gewünscht einer Ausbildung zum Technischen Produktdesigner zu machen und Anschließend den Techniker zu machen.

Allerdings stellt mir die Frage:

1. Wie schwer ist die Techniker Schule wirklich? (Hab als Vorbildung das Fachabitur mit einem Praktikum in einem sehr großen Betrieb, angefangenes Studium)

2. Gibt es eventuell Möglichkeiten, durch mein angefangenes Studium den Techniker zu verkürzen bzw. direkt den Techniker zu machen anstatt die bislang nötigen Anforderungen an einer Berufsausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung?

3.Gibt es Gehalts technisch echt so große Unterschiede zwischen Techniker und Ingenieur? Man liest ja oft von 10~15k Unterschied bei gleichen Tätigkeiten.... (Hab im Forum den Thread zum Jahresgehalt gelesen allerdings sind da riesen Sprünge zwischen 30k-100k ).

4.Gibt es echt Techniker wie Sand am Meer ( Soll nicht abwertend klingen eher im Bezug darauf, ob man es schwer hat einen Beruf zu finden?)

5.Hat man schlechtere Chancen mit einem Techniker als mit einem Maschinenbau-Bachelor? ( auch im Bezug auf die Zukunft. Immer mehr Personen gehen studieren, gibt es dann nicht zu viele Ingenieure und zu wenig Praxisorientierte Techniker?)

Ich weiß es sind einige Fragen, ich hoffe Ihr könnt mir helfen diese zu beantworten.

Liebe Grüße
Technycle
 
B

Benutzer260630

Gast
Für den Techniker brauchst du eine gewerbliche Ausbildung und Berufserfahrung. Hast du nicht. Müsstest also erst eine Ausbildung machen, wie du schon sagtest.

Die Module im ersten Semester sind auch nicht wirklich "interessant". Es sind halt harte Grundlagen und dienen zum Aussortieren.

könnte es nach dem jetzigen Stand durchziehen aber eher gelangweilt..
Das kannst du noch nicht wissen, wenn du am Anfang vom ersten Semester stehst, glaub mir.
 
Vielen Dank für deine Antwort Definitiv kann ich es noch nicht wissen ist jetzt nur meine Einschätzung vom jetzigen Stand wie ich grad stehe. Wie es später aussieht kann ich leider nicht sagen. Also sagst du, dass sich das ganze wieder legt und es im laufe der Zeit "spaßiger" wird 🙂? Mich interessiert der Maschinenbau echt sehr, allerdings ist es halt grad echt öde :cautious:
 
B

Benutzer260630

Gast
Also sagst du, dass sich das ganze wieder legt und es im laufe der Zeit "spaßiger" wird 🙂?
Naja, wer hat denn bitte wirklich Freude an Mathe? Jemand, der Mathe studiert, aber sonst wohl eher wenige. Du sagtest, dass du auch überlegtest, eine Ausbildung zum TPD zu machen. Es kommt definitiv später CAD und Konstruktion, dann würde dich das wohl interessieren. Ich persönlich hatte eher Bock auf Fahrzeugtechnik und Werkstofftechnik, aber das ist alles Geschmackssache.

Wichtig ist, dass du dranbleibst. Egal, ob das Modul langweilig ist oder du meinst, dass du es nie wieder brauchst (das kann durchaus sein, nur musst du da für den Abschluss halt durch).
 
Ich Studiere derzeit Maschinenbau im 1. Semester.
Ok.
Mir fällt leider immer mehr auf, dass mich manche Themen einfach nicht interessieren.
Durchaus normal.
Allerdings klingst du überrascht.
Wohl ein Fall von "da habe ich mich vorher nicht genau genug informiert".
Was hast du denn erwartet?
Zum Maschinenbau bzw. Ingenieurwesen allgemein gehört nunmal recht harte Mathematik und auch eine fachliche Breite, die niemand hinterher vollständig braucht aber einen anderen Blick auf die Sachen gewährt als jemand, der das nicht hat.
Ich komme zwar super mit ( könnte es nach dem jetzigen Stand durchziehen aber eher gelangweilt..) und habe momentan bis auf TM1 keinerlei Probleme
Ich bezweifle, dass du das auch noch so sehen wirst, wenn du deine erste Klausurphase rum hast.
Das kannst du, wie der Vorredner bereits bemerkt hat, garnicht wissen von hieraus.
Abgerechnet wird nur am Ende vom Semester in 2 Stunden Klausur.
Nun überlege ich eventuell doch wie vorher gewünscht einer Ausbildung zum Technischen Produktdesigner zu machen und Anschließend den Techniker zu machen.
Das ist dann letztlich eine Vollbremsung des bisherigen Wegs und die Umsattelung vom Theoretiker zum Praktiker.
Musst du wissen...
Wie schwer ist die Techniker Schule wirklich?
Ein Kollege von mir hat in den 2 Jahren Vollzeit eine ingesamt lockere Zeit gehabt und der hatte nur mittl. Reife.
Also problemlos zu schaffen für jemanden mit Fachabi.
Gibt es eventuell Möglichkeiten, durch mein angefangenes Studium den Techniker zu verkürzen bzw. direkt den Techniker zu machen anstatt die bislang nötigen Anforderungen an einer Berufsausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung?
Eine Ausbildung musst du immer haben, Berufserfahrung auch.
Ob man sich Inhalte anrechnen lassen kann, weiß ich nicht.
Das macht aber nur begrenzt Sinn.
TM1 ist bspw. schon mehr Mechanik als im gesamten Techniker gemacht wird aber eben nur Statik.
Daher kann das nur soviel Wert sein, wie die Techniker-Klausur zur Statik...
Im Techniker wird aber auch mal in Dynamik und Festigkeitslehre reingeschnuppert.
Und eine staatl. Abschlussprüfung musst du so oder so schreiben.
Gibt es Gehalts technisch echt so große Unterschiede zwischen Techniker und Ingenieur? Man liest ja oft von 10~15k Unterschied bei gleichen Tätigkeiten....
Im Durchschnitt dürfte der Unterschied schon deutlich sein, ja.
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
Hat man schlechtere Chancen mit einem Techniker als mit einem Maschinenbau-Bachelor?
Faustregel: je theoretischer die angedachte Aufgabe und/oder je größer das Unternehmen, desto schlechter stehst du mit dem Techniker da.
 
2. Gibt es eventuell Möglichkeiten, durch mein angefangenes Studium den Techniker zu verkürzen bzw. direkt den Techniker zu machen anstatt die bislang nötigen Anforderungen an einer Berufsausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung?
Kommt auf die Schule an. Von meinem ersten Studienversuch wurde nichts anerkannt für den sgT, da sich die Inhalte nicht genau deckten. Habe aber auch schon von welchen gelesen, bei denen Fächer anerkannt wurden. Die Frage ist nur, wieviel es dir bringt, denn in der Abschlussprüfung musst du das Fach sowieso schreiben.
5.Hat man schlechtere Chancen mit einem Techniker als mit einem Maschinenbau-Bachelor? ( auch im Bezug auf die Zukunft. Immer mehr Personen gehen studieren, gibt es dann nicht zu viele Ingenieure und zu wenig Praxisorientierte Techniker?)
Kommt wahrscheinlich auch darauf an, was du später machen willst. Wenn du den techn. Produktdesigner machen willst, willst du später wohl in die Konstruktion. Da ist es definitiv ein Vorteil den Bachelor zu haben. Deshalb würde ich an deiner Stelle erstmal abwarten und nicht schon so schnell die Flinte ins Korn werfen.
Persönliche Meinung: Wenn du so schnell von etwas gelangweilt bist, wirst du es immer schwer haben, da die Arbeit häufig sehr langweilig und stupide ist.
 
Uih, du bist schon im Studium und kommst auch mit und dann möchtest du tatsächlich umschwenken auf einen anderen technischen Beruf?
Ich glaube nicht, dass du mit dieser Entscheidung nachher glücklich werden würdest. Wenn du Pech hast und die Plätze voll sind müsstest du nachher beim Techniker auch noch das 1. und 2. Semester machen, dann hast du Deutsch, Englisch, Politik und Mathematik nicht mal auf Abitur-Niveau. Wenn du dein Studium jetzt schon demotivierend findest, dann wirds beim Techniker noch viel schlimmer :D
Auch für die beruflichen Aussichten ist ein Bachelor meist von Vorteil, meist. Und wie meine Vorredner schon sagen wird das Studium bald gänzlich schwieriger werden, aber es ist überall das Gleiche, viel Theorie, die die meisten im zukünftigen Leben nie wieder verwenden werden, das hat man aber überall.
Ich könnte jetzt auch im Strahl kotzen, wenn ich mir die Sachen zur Mitarbeiterführung anschaue. Als wenn jemand bei einem Konflikt im normalen Arbeitsleben erstmal den Konfliktleitfaden rausholt um dann zu analysieren was jetzt der beste Kurs wäre um einen reinen Beziehungskonflikt zu entschärfen :D Aber da muss man nun mal durch, bei allen Abschlüssen...
 
B

Benutzer74741

Gast
Wenn dir das Studium leicht fällt, dann studier zu Ende. Denk aber dran, das erste Semester ist Pillepalle, das kommt noch weitaus dicker.

Als Ingenieur hast du gegenüber einem Techniker wesentlich bessere Aussichten auf Karriere und höhere Gehälter, auch wenn das ein paar Ausnahmen hier anders aussehen lassen.
 
B

Benutzer74741

Gast
Achso und Thema "braucht man später nie wieder"... stimmt nur bedingt. Ich brauche viel von dem, was ich im Studium gelernt habe.
Wer sich mit elektrischen Maschinen und deren Regelung beschäftigt... wie will der das tun, wenn er keine Ahnung hat, was eine Vektorregelung ist oder was ein Filter macht?
 
Hallo,

vorab hoffe ich, dass ich im richtigen Thread bin, wusste leider nicht so ganz wo ich die Frage stellen kann.

Ich Studiere derzeit Maschinenbau im 1. Semester. Mir fällt leider immer mehr auf, dass mich manche Themen einfach nicht interessieren. Ich komme zwar super mit ( könnte es nach dem jetzigen Stand durchziehen aber eher gelangweilt..) und habe momentan bis auf TM1 keinerlei Probleme allerdings gibt es einfach in vielen Themengebieten Sachen, wo ich merke, dass man diese einfach nicht benötigt (viele Vorstellungsinhalte und zum Schluss nur ein geringen Teil den man echt braucht und welcher abgefragt wird...) . Das demotiviert mich etwas. Nun überlege ich eventuell doch wie vorher gewünscht einer Ausbildung zum Technischen Produktdesigner zu machen und Anschließend den Techniker zu machen.

Allerdings stellt mir die Frage:

1. Wie schwer ist die Techniker Schule wirklich? (Hab als Vorbildung das Fachabitur mit einem Praktikum in einem sehr großen Betrieb, angefangenes Studium)

2. Gibt es eventuell Möglichkeiten, durch mein angefangenes Studium den Techniker zu verkürzen bzw. direkt den Techniker zu machen anstatt die bislang nötigen Anforderungen an einer Berufsausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung?

3.Gibt es Gehalts technisch echt so große Unterschiede zwischen Techniker und Ingenieur? Man liest ja oft von 10~15k Unterschied bei gleichen Tätigkeiten.... (Hab im Forum den Thread zum Jahresgehalt gelesen allerdings sind da riesen Sprünge zwischen 30k-100k ).

4.Gibt es echt Techniker wie Sand am Meer ( Soll nicht abwertend klingen eher im Bezug darauf, ob man es schwer hat einen Beruf zu finden?)

5.Hat man schlechtere Chancen mit einem Techniker als mit einem Maschinenbau-Bachelor? ( auch im Bezug auf die Zukunft. Immer mehr Personen gehen studieren, gibt es dann nicht zu viele Ingenieure und zu wenig Praxisorientierte Techniker?)

Ich weiß es sind einige Fragen, ich hoffe Ihr könnt mir helfen diese zu beantworten.

Liebe Grüße
Technycle
Hi, wenn du keine Probleme im Studium hast dann ziehe es durch und mach danach den Mechatronik-Master.

Den Techniker macht mittlerweile wirklich jeder nach der Ausbildung und es geht nicht nur ums Gehalt , dass natürlich tiefer liegt. Auch die Anerkennung im Betrieb ist anders wie als Bachelor. Als Techniker bist du eben der "Mann fürs Grobe".

Zu deinen Fragen:

1. Viel einfacher, Mathe maximal bis Integralrechnen

2. Ich glaube, wenn du eine Ausbildung hast dann ja, bzw. ich weiß es nicht genau.

3. Ja, wenn du keine Führungsposition hast. Einstig ist gleich danach gibt es gravierende Unterschiede.

4. Im Moment gibt es so gut wie nix, hat aber nix mit dem Techniker zu tun (Corona)

5. Es gibt von beidem zu viele :-(. Es fehlen Experten!

Sorry will dich nicht Schocken, wechsle lieber dein Studiengang, wenn dich Maschinenbau langweilt. Ich Empfehle etwas in Richtung Mechatronik/Informatik :-)
 
B

Benutzer260630

Gast
Denk aber dran, das erste Semester ist Pillepalle
Seh ich völlig anders: Es sind halt die Grundlagen, die man so in der Form wohl eher nicht mehr braucht. Wer muss denn später per Hand und ohne Taschenrechner bestimmen, wie sich z.B. zwei Ebenen zueinander verhalten?
Dafür gibt es dann aber in Mathe I Durchfallquoten von 50 bis 70% (oder mehr), weil die ganzen Leute mit Fachabi, Meister und auch Leute, die denken, studieren sei wie zur Schule zu gehen, rausknallen. In der Regel versuchen die dann nächstes Semester in der ersten Wiederholung nochmal ihr Glück, brechen aber dann ab, weil wieder nur 1 oder 2 Klausuren bestanden wurden, dafür aber jetzt zwei bis vier Drittversuche anstehen würden.
 
Wer muss denn später per Hand und ohne Taschenrechner bestimmen, wie sich z.B. zwei Ebenen zueinander verhalten?
Keiner, dennoch ist das noch nicht die schwere Mathematik.
Die Algebra ist imho eher einfach, wenn auch manchmal einiges an Schreibkram.
Dafür gibt es dann aber in Mathe I Durchfallquoten von 50 bis 70% (oder mehr), weil die ganzen Leute mit Fachabi, Meister und auch Leute, die denken, studieren sei wie zur Schule zu gehen, rausknallen. In der Regel versuchen die dann nächstes Semester in der ersten Wiederholung nochmal ihr Glück, brechen aber dann ab, weil wieder nur 1 oder 2 Klausuren bestanden wurden, dafür aber jetzt zwei bis vier Drittversuche anstehen würden.
Es ist vorallem eine Frage des persönlichen Einsatzes, denke ich.
Ich kenne 2 Meister, die haben ihr Studium an der TU fast in Regelstudienzeit hinter sich gebracht, jedoch eine teils eiserne Disziplin an den Tag gelegt, daher ist das sicher eine Ausnahme.
Genau so gibts Leute, die den lauen Lachs machen, weil sie allen Ernstes denken, dass ihnen nichts passieren kann, weil sie Mathe-LK gehabt haben.
Klar, der Start in Mathe 1 ist mit Sicherheit weniger holperig als mit Fachabi oder gar nur als Meister aber ohne echte Anstrengung fällt auch der sich anfangs toll vorkommende LK'ler hinten runter und fliegt raus.
 
B

Benutzer260630

Gast
Keiner, dennoch ist das noch nicht die schwere Mathematik.
Die Algebra ist imho eher einfach, wenn auch manchmal einiges an Schreibkram.
Es war nur ein Beispiel. Ich hätte auch schreiben können, DGL's lösen.

Es ist vorallem eine Frage des persönlichen Einsatzes, denke ich.
Gewiss. Allerdings haben Fachabiturienten oder Abiturienten aus bestimmten Bundesländern, die ich hier nicht nennen werde das Abi ohne richtige Anstrengung erhalten und nie gelernt zu lernen. Und die, die sich an besagten Schulen anstrengen mussten, um das Abi zu bekommen, sind schlicht nicht geeignet für das Studium, da die auf einem gutem Gymnasium nie das Abi geschafft hätten.

Ich kenne 2 Meister, die haben ihr Studium an der TU fast in Regelstudienzeit hinter sich gebracht, jedoch eine teils eiserne Disziplin an den Tag gelegt, daher ist das sicher eine Ausnahme.
Ich würde sagen, dass das schon fast notwendig ist für ein Studium. Ich habe auch eine "eiserne Disziplin" an den Tag gelegt und bin nie in der Woche in Kneipen gewesen (wie das Gesellschaftsbild es sagt und wie es z.B. bei Geisteswissenschaftlern auch so ist) und hab mich nach den Vorlesungen noch für ein paar Stunden in die Bib gesetzt. Zu sowas muss man auf Knall und Fall bereit sein, wenn man ein MINT-Studium macht. Sollte man vorher bedenken.
 
B

Benutzer74741

Gast
Seh ich völlig anders: Es sind halt die Grundlagen, die man so in der Form wohl eher nicht mehr braucht. Wer muss denn später per Hand und ohne Taschenrechner bestimmen, wie sich z.B. zwei Ebenen zueinander verhalten?
Dafür gibt es dann aber in Mathe I Durchfallquoten von 50 bis 70% (oder mehr), weil die ganzen Leute mit Fachabi, Meister und auch Leute, die denken, studieren sei wie zur Schule zu gehen, rausknallen. In der Regel versuchen die dann nächstes Semester in der ersten Wiederholung nochmal ihr Glück, brechen aber dann ab, weil wieder nur 1 oder 2 Klausuren bestanden wurden, dafür aber jetzt zwei bis vier Drittversuche anstehen würden.
Verglichen mit dem, was noch kommt, ist das 1. Semester pillepalle. Wer das anders sieht, hat es nie weiter geschafft.
 
B

Benutzer260630

Gast
Ich hab den Eintrag schon das dritte Mal hier im Forum gelesen... Wie oft hast du den hier hin kopiert 🙄
Heute Morgen habe ich fünf mal gesehen. Jetzt sind es nur noch zwei Mal. Der Thomas hat wohl schon aufgeräumt. Hat aber wohl das hier übersehen:
 
Keiner, dennoch ist das noch nicht die schwere Mathematik.
Die Algebra ist imho eher einfach, wenn auch manchmal einiges an Schreibkram.

Es ist vorallem eine Frage des persönlichen Einsatzes, denke ich.
Ich kenne 2 Meister, die haben ihr Studium an der TU fast in Regelstudienzeit hinter sich gebracht, jedoch eine teils eiserne Disziplin an den Tag gelegt, daher ist das sicher eine Ausnahme.
Genau so gibts Leute, die den lauen Lachs machen, weil sie allen Ernstes denken, dass ihnen nichts passieren kann, weil sie Mathe-LK gehabt haben.
Klar, der Start in Mathe 1 ist mit Sicherheit weniger holperig als mit Fachabi oder gar nur als Meister aber ohne echte Anstrengung fällt auch der sich anfangs toll vorkommende LK'ler hinten runter und fliegt raus.
Wie immer alle das Abi hochloben. Der Start ist weniger holprig wenn ich Mathe lk hatte statt NUR den Meister oder fachabi. Wenn ich mir jetzt mal vorstelle eine. Meister im metallbereich zu haben oder ein fachabi im Bereich Maschinentechnik ist vielleicht Mathe eins etwas anstrengender aber nach hinten raus wenn es um regelungstechnik Festigkeitswerte oder konstruktionslehre geht liegen die Vorteile klar beim Meister oder Fachabiturienten.
 
Leichenschänder und dazu schon einige User nichtmehr angemeldet....ich antworte trotzdem drauf:
Der Start ist weniger holprig wenn ich Mathe lk hatte statt NUR den Meister oder fachabi.
Gerade wenn es um Mathe geht ist der Meister die denkbar schlechteste Voraussetzung, der hat nämlich im Regelfall und ohne entsprechenden Schulabschluss noch nie Oberstufenstoff gehabt.
Und das wird im Großen und Ganzen vorausgesetzt.
aber nach hinten raus wenn es um regelungstechnik Festigkeitswerte oder konstruktionslehre geht liegen die Vorteile klar beim Meister oder Fachabiturienten.
Sicher nicht.
Vor Allem Regelungstechnik ist sehr mathematisch mit vielen DGL.
Da ist ein guter Mathematiker im Zweifel sicherlich besser als ein guter Techniker.
In Festigkeitslehre und Konstruktionstechnik kann es ebenfalls recht theoretisch werden, wenn auch eher nicht auf dem Niveau wie RT.
Mit dem Fachabi muss man anfangs schon kämpfen, ein Meister hat fachlich bis auf Kinkerlitzchen wie Fertigungstechnik oder händisches Zeichnen keinerlei Vorteile im Studium gegenüber eine Abiturient, da die Mathekenntnisse elementar wichtiger sind als Praxis im Sinne von Arbeit im Blaumann bzw. für Mitarbeiter meist eine Art großes Kindermädchen zu sein.
Der einzige, nicht zu unterschätzende Vorteil wäre die größere Lebenserfahrung und die reifere Persönlichkeit.
Jemand, der sich als Meister zum Studium entscheidet tut das für gewöhnlich nach guter Überlegung, ist wahrscheinlich zielstrebiger als der durchschnittliche 19-Jährige und damit weniger anfällig für Reinfälle aus Gründen wie keinen Bock oder falsche Vorstellung was da kommt.
 
Kann ich so nur bestätigen. Ich dachte auch, dass ich mit einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung bestimmt Vorteile gegenüber den "normalen" Abiturienten hätte. Ist aber überhaupt nicht so. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass Leute die gut in Mathe waren, allen anderen deutlich überlegen waren. Die Fächer in denen man kaum Mathe braucht, waren meist die einfachsten oder klassische Lernfächer bei denen kaum jemand durchfällt.

Wir hatten auch Meister und Techniker im Studiengang, aber die sind spätestens zum 3. Semester nicht mehr aufgetaucht. Vielleicht bricht man auch leichter ab wenn man weiß, man hat schon den Meister oder Techniker in der Tasche und ist auf Studium nicht zwingend angewiesen.
 

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