Studium nach dem Techniker, ein Erfahrungsbericht

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dönis

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AW: Studium nach dem Techniker, ein Erfahrungsbericht

Ich weiss, nach dieser Aussage gibts gleich wieder mächtigen Streit aber dennoch:

Du hast dich durch das Abitur gekämpft, geh lieber an eine Fachhochschule oder eine Universität, statt den Techniker in Vollzeit zu machen...

Techniker wäre jetzt absoluter Blödsinn, weil das dann Abi dann tatsächlich mehr oder weniger umsonst war...
 
AW: Studium nach dem Techniker, ein Erfahrungsbericht

Danke für die Antwort,
mein Problem ist aber das ich eine Familie habe und mit bafög und nebenjob die 2 jahre besser überstehen kann. Da ich zu lange aus meinen erlernten Beruf raus bin, kann ich nur Hilfsarbeiter Stellen erwarten.Kann also auch nicht das Fernstudium so beginnen, da mir dann das Geld fehlt(Hilfsarbeiter+Kosten für Studium). Nach dem Techniker möchte ich mir einen Arbeitgeber suchen und dann im Fernstudium Maschinenbau studieren. Ich verliere zwar wieder 2 Jahre, aber habe ich es dann nicht ein wenig einfacher im Fernstudium? Da ich dann etwas in der Materie bin?
Versuche nur mich abzusichern falls doch etwas schief geht.

Habe 2000 meine Lehre als Ver und Entsorger(Wasserwirtschaft) abgeschlossen. Dann aber nicht mehr in den Beruf gearbeitet. Habe danach als Lagerarbeiter gearbeitet und zu spät bemerkt , das es meine Zukunftschancen schrumpft.bin jetzt 27 und die zeit rennt.


mfg neelix82
 
AW: Studium nach dem Techniker, ein Erfahrungsbericht

Es ist einfach nicht möglich anhand von wenigen Informationen, ein paar Schlagworten und rudimentären Vorkenntnissen, den Stoffumfang, den Schwierigkeitsgrad oder ähnliches abzuschätzen und schon gar nicht zu beurteilen...

Zumindest nicht im Studium, denn hier unterscheidet sich das Niveau ja schon von Prof. zu Prof teils erheblich
Dann dürfte man es demnach nirgends abschätzen oder beurteilen können. Egal ob Lehre, Fachschule, Fachhochschule, Berufsakademie, Fachakademie, Uni, usw.
Variationen bei den entsprchenden Bildungseinrichtungen untereinander sind auch immer gegeben.


Ich denke schon, dass man gewisse Dinge etwas abschätzen kann, wenn man weiß was noch an Stoff auf einen zukommt.
Ich sagte ja auch nicht, dass man alles genau vorhersagen kann.


Du hast dich durch das Abitur gekämpft, geh lieber an eine Fachhochschule oder eine Universität, statt den Techniker in Vollzeit zu machen...

Techniker wäre jetzt absoluter Blödsinn, weil das dann Abi dann tatsächlich mehr oder weniger umsonst war...

Wieso wäre der Techniker Blödsinn? Es mag durchaus nicht jeder an eine Hochschule gehen. Zum einen vielleicht weil es einem zu lange dauert oder vielleicht weil einem die tiefergehende Theorie nicht so liegt und man ein anderer Lerntyp bzw. anders veranlagt ist.
Das Abi in dem Fall als umsonst zu berachten macht prinzipiell auch nur vom zeitlichen Aspekt her Sinn.
Umsonst ist es aber nie mehr Wissen zu gelehrt zu bekommen, das kann nie schaden. (abgesehen davon kann es sich auch gut im Lebenslauf machen)
 
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dönis

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AW: Studium nach dem Techniker, ein Erfahrungsbericht

Der Techniker ist in meinen Augen in einem solchen Fall Blödsinn, weil man mit nur einem Jahr mehr einen akademischen Abschluss in der Hand halten kann und zur Zeit mit keiner vernünftigen Anrechnung des Technikers auf ein Studium zu rechnen ist. Sebst wenns diese Anrechnung gäbe, würde sie einem nicht die ersten 4 Semester komplett ersparen...

Dein Plan macht in meinen Augen einfach keinen Sinn, vor allem wenn du nach dem Techniker ohnehin ein Fernstudium nachschieben willst...

Mit 27 und 8jähriger Berufstätigkeit bist du höchstwahrscheinlich berechtigt elternunabhängiges Bafög zu beziehen. Einen Nebenjob wirst du wahrscheinlich brauchen, allerdings kannst du den während des Studiums in meinen Augen deutlich besser ausüben, da du in der Wahl deiner Vorlesung und vor allem in Sachen Anwesenheitspflicht (die es in der Regel nicht gibt) freier bist, als an der Technikerschule. Weiterhin hast du im Gegensatz zur Technikerschule in der Regel im Sommer einen sehr langen Zeitraum von 8-11 Wochen, in dem du Vollzeit arbeiten kannst...

Gerade weil du nicht jünger wirst, solltest du dir gut überlegen, ob du lieber 3 Jahre mit Jobben und Bafög überbrücken willst und dann mit 30 Ingenieur bist oder ob du nur 2 Jahre überbrücken musst, dann nochmal 3,5 Jahre nebenbei ein hartes Fernstudium absolvierst und dann mit knapp 33 Ingenieur bist ;-)

@CW83

Ich bezog mich auf diesen speziellen Fall und da fiel bereits im ersten Beitrag von ihm das Wort "Fernstudium". Er will also definitiv an einer Hochschule studieren und da er allgemeines Abitur hat, ist der Weg über den Techniker in Vollzeit absoluter Unsinn und nichts als Zeitverschwendung...
 
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In diesem Falle wäre es in der Tat, allgemein gesehen eine verschwendete Zeit. Es kommt halt darauf an ob man es sich gleich zutraut, oder erstmal etwas "kleiner" anfangen will.
Wobei man es ja auch anderesrum machen könnte. Wenn es mit dem Ingenieurstudium nicht klappt, dann ein zu Technikerstudium versuchen.
 
AW: Studium nach dem Techniker, ein Erfahrungsbericht

"Wobei man es ja auch anderesrum machen könnte. Wenn es mit dem Ingenieurstudium nicht klappt, dann ein zu Technikerstudium versuchen."

Genau davor habe ich ja Angst. Das studium nicht zu packen und dann doch erst den kleineren Weg bestreiten. Dabei würde mir ja auch Zeit verloren gehen. Für den weg ins Fernstudium wäre es doch aber der richtige Weg.
Bin mir sehr Unsicher. Ein Studienberater konnte mir da auch nicht helfen.
Liegt halt an mir was ich mir zu traue.

Danke

MfG neelix
 
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dönis

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AW: Studium nach dem Techniker, ein Erfahrungsbericht

Ein Studium ist und bleibt letztlich immer ein Risiko, denn fast niemand weiss vorher, ob er es packen wird. Mit absoluter Sicherheit kann man das noch nichtmal nach dem Grundstudium sagen...

Es kristallisiert sich aber in den ersten beiden Semestern ziemlich schnell heraus, wer die nötige Auffassungsgabe, das Verständnis und vor allem den nötigen Fleiß und Biss an den Tag legen kann, um sich auch erfolgreich durch schwierige und arg theoretische Fächer zu kämpfen...

Helfen kann bei dieser Entscheidung niemand, dass musst du mit dir selbst und deiner Familie ausmachen. Man kann nur mehr oder weniger kluge Ratschläge erteilen...

Ich bin der Meinung, dass ein FH-Studium für Jeden, der das Abitur (neben dem Job gepackt hat), mit Einsatz, Fleiß und einem gewissen Maß an technischem Verständnis zu packen ist.
Da du dir 100%ig sicher bist den Techniker zu schaffen, dürfte es am technischen Verständnis wohl kaum scheitern...
 
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Danke dann werde ich das mit meiner Familie noch abklären.
So ein paar Hilfen von aussen sind doch am Besten um das mal von einer anderen Sicht zu sehen.
Ich Danke euch nochmal und gebe meine Entscheidung und hoffentlichen Erfolge noch an.
ThX Neelix82
 
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Es kristallisiert sich aber in den ersten beiden Semestern ziemlich schnell heraus, wer die nötige Auffassungsgabe, das Verständnis und vor allem den nötigen Fleiß und Biss an den Tag legen kann, um sich auch erfolgreich durch schwierige und arg theoretische Fächer zu kämpfen...

...

Aha und weiter oben schreibst du, dass ich nach zwei Semstern keinen Ahnung und keinen Plan habe .. du bist schon ein lustiger Zeitgenosse :LOL:
 
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Weisst doch Udo, hauptsache irgendwo Dagegen sein, egal gegen was. Wichtig ist nur, man ist nicht dafür :LOL:
 
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dönis

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AW: Studium nach dem Techniker, ein Erfahrungsbericht

Nein, ich schrieb, dass du nach 2 Semester keinerlei Einschätzung über die Schwierigkeit des weiteren Studiums und den tatsächlichen Nutzen bzw. Vorteil des Abiturs im Gegensatz zum Techniker geben kannst. Ich sagte es kristallisiert sich heraus, wer es aufgrund seiner Fähigkeiten und seiner Arbeitsbereitschaft überhaupt schaffen KANN, weil man den Willen dazu hat.
Du hast hingegen nach ein paar popeligen Ersti-Klausuren schon vom geringen Nutzen des Abiturs getönt und dass Studium ja ohnehin eher pillepalle sei...

Wenn du nicht in der Lage bist Beiträge richtig zu lesen, dann spar es dir wenigstens anderen Leuten hier wegen deiner mangelnden Auffassungsgabe ans Bein zu pissen. Danke ;)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
AW: Studium nach dem Techniker, ein Erfahrungsbericht

Du hast hingegen nach ein paar popeligen Ersti-Klausuren schon vom geringen Nutzen des Abiturs getönt und dass Studium ja ohnehin eher pillepalle sei...

Wenn du nicht in der Lage bist Beiträge richtig zu lesen, dann spar es dir wenigstens anderen Leuten hier wegen deiner mangelnden Auffassungsgabe ans Bein zu pissen. Danke ;)

Tztz wie war das mit den lesen? Iich habe nie behauptet das das Abi einen geringen Nutzen hat, sondern nur das der Techniker den in etwas gleichen Nutzen bringt wie das Abi oder für mein Gefühl sogar einen größeren Nutzen. .. lesen verstehen posten.
Auserdem habe ich nie beahuptet das ein Studium pillepalle sein, kann ich auch nicht beurteilen, da ich noch kein Stuidum abgeschlossen habe.

Ich nehme mal dein Zitat

Wenn du nicht in der Lage bist Beiträge richtig zu lesen, dann spar es dir wenigstens anderen Leuten hier wegen deiner mangelnden Auffassungsgabe ans Bein zu pissen. Danke
 
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Hallo zusammen.
Ich selbst bin Elektrotechniker und habe mir VOR dem Technikerstudium so meine Gedanken gemacht. Ich kann teilweise nicht verstehen, warum man erst seinen Techniker macht und dann nochmal studiert um Bachelor zu werden!? Vielleicht habe ich diesbezüglich andere Ansichten!? Ich z.B. habe mir von Anfang an gesagt, dass für mich ein Studium nicht in Frage kommt. Warum? Weil ich einfach nicht den Elan hatte noch 5 Jahre zu lernen (1 Jahr FOS-Technik für die Fachhochschulberechtigung + 4 Jahre Studium für den Dipl.Ing.). Also musste halt der Techniker sein (2 Jahre Vollzeit). Ich habe es keinesfalls bereut. Viele aus meinem Bekanntenkreis sagen, dieser Titel sei nichts Halbes und nichts Ganzes, wobei ich da anderer Meinung bin. Warum bilden wir uns weiter? Der Hauptgrund ist doch, wenn man ehrlich ist, die Kohle,oder? Ich bin nun 3 Jahre Techniker und verdiene mindestens das gleiche, als ein Ingeneur, der gerade eingestellt wird (sichere Quelle :D ). Bei vielen ist der Grund jedoch auch der Ehrgeiz einen akademischen Titel zu erreichen, auch ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, ob es persönlich sinnvoll ist. Nunja .....jedem das Seine ;)
 
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Hallo zusammen.
Ich kann teilweise nicht verstehen, warum man erst seinen Techniker macht und dann nochmal studiert um Bachelor zu werden!? Vielleicht habe ich diesbezüglich andere Ansichten!?


Also, ich kann für mich sagen das mich am Techniker immer gestört hat, das immer wenn es ein wenig schwieriger wurde schon schluß war, mit der Mittelstufenmathematik kam ich ganz gut durch den Techniker, wobei man damit doch nur an der Oberfläche der Elektrotechnik kratzen kann.

Ich weiss nicht ob sich die Sache finanziell mal lohnt, aber es ist eine schöne geistige herrausforderung, und macht hoffentlich spass ( ich fang dieses Semester gerade an ).

Das der Bachelor ein akademischer Abschluß ist, und schon noch ein ganzes stückchen höher als der Techniker angesiedelt ist, ist ein netter Nebeneffekt.
 
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ein ganzes stückchen höher als der Techniker
Je nachdem wie man es sieht. Eine Stufe halt ;)

Ich kann teilweise nicht verstehen, warum man erst seinen Techniker macht und dann nochmal studiert um Bachelor zu werden!?

Wahrscheinlich, wie der Vorredner sagte, weil manche Leute ihr Wissen eben erweitern wollen und mehr wissen wollen als nur die Grundlegenden Dinge.
Des weiteren hat man halt auch jobmäßig in manchen Bereichen Vorteile.(was nicht heißen soll, dass der Techniker schlecht ist) In manche Bereiche bzw. an mache Jobs kommt man halt nur mit einem Hochschulabschluss.
 
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Je nachdem wie man es sieht. Eine Stufe halt ;)

Eine Stufe, eine halbe, Stufe 2 Stufen oder sontige Stufen ist völlig egal, der entscheidende Unterschied ist
Techniker = nicht akademisch
Bachelor/Dipl = akademisch

und das wird sich auch nie ändern, egal wie gut der Techniker auch sein mag/wird/ist.

__________________
2. Semester Studiengang Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) / PFFH Darmstadt:
Ausbildung: staatlich geprüfter E-Techniker 1989 und technischer Betriebswirt IHK 2005.
 
AW: Studium nach dem Techniker, ein Erfahrungsbericht

moinmoin,

:cop::cop:

Frag hier mal in die Runde, ob die Technikerausbildung ein Studium ist und ob man sich Student nennen darf :LOL:.


Hä, was hat das mit

Techniker = nicht akademisch
Bachelor/Dipl = akademisch

zu tun ??
__________________
2. Semester Studiengang Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) / PFFH Darmstadt:
Ausbildung: staatlich geprüfter E-Techniker 1989 und technischer Betriebswirt IHK 2005.
 
AW: Studium nach dem Techniker, ein Erfahrungsbericht

Frag hier mal in die Runde, ob die Technikerausbildung ein Studium ist und ob man sich Student nennen darf
Das wurde an anderer Stelle schon diskutiert und mit JA beantwortet.


Eine Stufe, eine halbe, Stufe 2 Stufen oder sontige Stufen ist völlig egal, der entscheidende Unterschied ist
Techniker = nicht akademisch
Bachelor/Dipl = akademisch

und das wird sich auch nie ändern, egal wie gut der Techniker auch sein mag/wird/ist.

Ich denke das ist auch nicht die Absicht daraus einen akademischen Abschluss zu machen.
 
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