Studium - Elektrotechnik oder Maschinenbau?

Hallo zusammen,

ich habe momentan ein kleines Problem. Und zwar kann ich mich nicht entscheiden ob ich Maschienenbau oder Elektrotechnik studieren soll...
Erst wollte ich MB, dann bis gestern "ganz sicher "Elektrotechnik, und nu doch wieder eher Maschienebau. Ich weiß auch nicht, deswegen wollte ich einen Rat von euch haben, die welche von einem, oder dem anderen Ahnung haben.

Mal kurz zu meinen Vorstellungen/Zielen:
Ich will aufjedenfall in die Forschung/Entwicklung von irgendwelchen Maschienen/Medien/Geräten. Da dies aber bei beiden möglich ist und sowohl die Berufs- als auch Gehaltsaussichten recht gut sind, ja...

Mathematk sollte kein Problem sein (LK, 13p Abi), da ich das ausserdem gerne mache. Physik hatte ich jedoch nur als GK bis zur 13. durch. Chemie sofort abgewählt. Aber beide würd ich wohl nachholen können.
Was ich jedoh nicht unbedingt will ist "hadcore programmieren". Wobei ich schon weiß dass teile davon bei beiden Studiengängen vorkommen.


Nun, bisher siehts so aus:

Elektrotechnik:
- Pro: mehr mathe als bei MB, mehr Elektronik
- Contra: "schwerer als MB", zu theoretsich

Maschienenbau:
- Pro: "leichter", praktischer. 2 Freunde wollen es studieren + mit einem zihe ich zusammen -> Mehr Hilfe/Lernmöglichkeiten
- Contra: viel physik?


Könnte mir villeicht jemand etwas empfehlen, bzw eigene Erfahrungen mal kurz aufschreiben? Wäre aufjedenfall nett!


Ahja: wird aufjedenfall in Hannover sein. Falls es wichtig is! :D
 
AW: Studium - Elektrotechnik oder Maschinenbau?

Hi!

Hochschule? Fachhochschule? Fachschule?

cu
Volker
 
AW: Studium - Elektrotechnik oder Maschinenbau?

ich (studiere E-Technik an der FH Nürnberg) kann dir sagen:

es ist so ziemlich egal welches Fach du von beiden studierst. Du wirst es bei beiden schwer haben, also studiere das, welches du auch später ausüben möchtest, bzw. welches dir mehr Spaß macht.

Übrigens ist es eher das Problem des "Durchhaltens" als die Schwierigkeit des Studiums... Ausdauer ist eben gefragt.

Wenn du fragen hast: stell sie, ich gebe gern Auskunft.

Greets
 
AW: Studium - Elektrotechnik oder Maschinenbau?

Nun, bisher siehts so aus:

Elektrotechnik:
- Pro: mehr mathe als bei MB, mehr Elektronik
- Contra: "schwerer als MB", zu theoretsich

Maschienenbau:
- Pro: "leichter", praktischer. 2 Freunde wollen es studieren + mit einem zihe ich zusammen -> Mehr Hilfe/Lernmöglichkeiten
- Contra: viel physik?


Könnte mir villeicht jemand etwas empfehlen, bzw eigene Erfahrungen mal kurz aufschreiben? Wäre aufjedenfall nett!


Ahja: wird aufjedenfall in Hannover sein. Falls es wichtig is! :D
also, wenn dir mathe leicht fällt, dann sollte doch physik auch kein thema sein, oder?
also ist es egal (obwohl ich als ehm. maschinenbaustudent nicht nachvollziehen kann, wie man sich da nicht sicher sein kann. e-technik? iiih :p)
 
AW: Studium - Elektrotechnik oder Maschinenbau?

Danke für die Antworten! :)

Also: @ITSE, Ich werde wahrscheinlich an der Uni studieren, ist da ein großer Unterschied? Wenn nicht, wie sieht es mit deinem Studium aus? Macht es immernoch Spaß (welches Semester?)? Hat man noch eingermassen Freizeit? und wie hast du dich im Vorfeld darauf Vorbereitet (wenn überhaupt ;) )?


Ich habe noch mit einigen Anderen gesprochen und es sieht doch so aus als obs eine reine Gechmackssache ist. Deswegen versuche ich mir verstärkt Gedanken darüber zu machen was ich später mal ausüben möchte. Ich denke mal sowas wie die Forschung nach immer neuren Speichermedien, irgendwelchen Übertragungs-Komprimierungs-Verwahren. Neue Unterhaltungsmedien etc. Soetwas fällt eher unter Elektrotechnik, oder?



@Armand, ne, ne, also Physik ist auch kein allzugroßes Problem, aber ich habe in der Schule schon auch immer lieber gerechnet als irgendwas zu beschreiben und zu erklären. Stumpf (Un-)gleichungen aufzustelen liegt mir eher, ist wie ein Rätsel lösen! :D
 
D

dönis

Gast
AW: Studium - Elektrotechnik oder Maschinenbau?

Ich habe noch mit einigen Anderen gesprochen und es sieht doch so aus als obs eine reine Gechmackssache ist. Deswegen versuche ich mir verstärkt Gedanken darüber zu machen was ich später mal ausüben möchte. Ich denke mal sowas wie die Forschung nach immer neuren Speichermedien, irgendwelchen Übertragungs-Komprimierungs-Verwahren. Neue Unterhaltungsmedien etc. Soetwas fällt eher unter Elektrotechnik, oder?
Ja sowas fällt eher in die Elektrotechnik, wobei im Bereich Speichermedien sicherlich die Mechatronik nicht verkehrt ist. Denn eine Festplatte hat nunmal auch einen erheblichen mechanischen Anteil...

@Armand, ne, ne, also Physik ist auch kein allzugroßes Problem, aber ich habe in der Schule schon auch immer lieber gerechnet als irgendwas zu beschreiben und zu erklären. Stumpf (Un-)gleichungen aufzustelen liegt mir eher, ist wie ein Rätsel lösen! :D
Wenn du mit dieser Einstellung bzw. Erwartung an die Uni gehst, wirst du erhebliche Probleme kriegen.
 
AW: Studium - Elektrotechnik oder Maschinenbau?

Danke für die Antworten! :)

Also: @ITSE, Ich werde wahrscheinlich an der Uni studieren, ist da ein großer Unterschied? Wenn nicht, wie sieht es mit deinem Studium aus? Macht es immernoch Spaß (welches Semester?)? Hat man noch eingermassen Freizeit? und wie hast du dich im Vorfeld darauf Vorbereitet (wenn überhaupt ;) )?
Hi,

Unterschied zw. Uni und FH ist sicherlich auch ein bisschen der Schwierigkeitsgrad. Aber ich denke der ist eher nebensächlich. Die Uni bildet primär Leute für die Forschung und Lehre aus, die FH bildet primär Leute für die Praxis aus. Und das merkt man auch anhand der Praktika die man im Laufe des Studiums so ablegen muss. An der Uni gibt es einfach nicht so viele davon. Dafür wird an der Uni meist sehr viel theoretischer an die Sache rangegangen. Und die Theorie kommt ja schon an der FH nicht zu kurz. Und dann ist da noch die Sache, dass ein Uni-Studium schon ein paar Semester länger dauert, was in Bezug auf meine Andeutung weiter oben ("Ausdauer ist gefragt") durchaus wichtig sein kann. Ich zumindest will mein Studium so schnell wie möglich fertig bekommen. Um es grob zu sagen: Ja es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Uni und FH. Auch z.B. in der Freiheit deines Stundenplanes. An der Uni wirst du damit alleine gelassen. An der FH bekommst du einen vorgeschlagen. Daran halten musst du dich aber nicht. Also du wirst ein wenig mehr an die Hand genommen ;-)

Und nun noch zu deinen Fragen:

Ich bin jetzt im 4. Semester (das Semester ist beinahe rum), also hab noch 3 Semester wenn alles glatt läuft (mir wurde das Praktikumssemester erlassen) vor mir. Zur Zeit ist Prüfungszeit und da entscheidet sich natürlich ob ich schnell oder langsam vorwärts komme. Die Inhalte machen noch bisschen Spaß, vor allem bei interessanten Fächern wie Mikrocomputertechnik. Den meisten Spass verleiden einem die Grundlagenfächer und eben schlechte Vorlesungen/Professoren. Aber das ist halt Hochschule...gaaaanz selten lernt man was in der Vorlesung. Eigentlich lernt man das Meiste zu Hause, nämlich durch Anlesen von Wissen. Spaß machen vor Allem Sachen, die man beherrscht und das sind nicht soo viele. Will dir da nicht die Lust am Studieren vermiesen, aber bei dem ganzen Stress (FH ist stressiger als UNI, da kompakter) schaut man halt, dass man vorwärts kommt. Für viel Fun und Freizeit ist da keine Zeit. Das beantwortet auch deine Frage: Da ich nebenbei arbeite (8 Std. die Woche) und auch in den Semesterferien bis jetzt immer gearbeitet habe, und auch privat viel mache (Freundin, Gemeinde) war es kaum zu schaffen. Vor allem weil während des Semesters Praktika sind und die verbrauchen ne Menge Zeit für Vor und Nachbereitung. Aber das mit der Arbeit werde ich nächstes Semester nicht mehr haben, Bafoeg muss reichen... irgendwie muss es schon gehen. Ist ja nur für ein Jahr oder so...

Wie finanzierst du dein Studium?

Im Übrigen habe ich mich vor dem Studium auf Mathe relativ gut vorbereitet. Ich hab da ein Buch gekauft, "Mathematik zum Studienbeginn", und darin gelesen. Ich glaub das war das Richtige, weil ich mit Mathe nie Probleme hatte und diese kompakte Zusammenfassung also relativ leicht lesen konnte. Aber im Studium macht man ganz anderes Mathe, also wesentlich höher. Da ist eine kleine Kurvendiskussion aller-aller-aller-unterstes Grundwissen. Mit der Zeit integrierst du beinahe schon im Kopf und ableiten gehört zu den Grundrechenarten ;-) Übrigens solltest du dir im Studium angewöhnen nicht immer alles verstehen zu wollen. Geht/ging mir zumindest so, dass ich damit meine Probleme habe/hatte. Einfach hinnehmen und später verstehen ist bei den meisten Sachen das Richtige.
Ich habe natürlich durch meinen Techniker (Informatik) bei den ganzen Informatik-Vorlesungen einen sehr großen Vorteil. Somit habe ich mir einiges ersparen können, da ich z.B. auf die Info-Prüfungen nicht so viel lernen musste. In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass von einem E-Techniker (zumindest auf der FH) verlangt wird, gut programmieren zu können. Falls du noch nichts in der Richtung gemacht hast, dann versuche schon mal damit anzufangen.

Und noch ein Tipp: Für die Prüfungsvorbereitung (gilt für alle Hochschulprüfungen) kannst du die Übungsaufgaben die es oft vom Prof gibt vergessen. Wenn du die während des Semesters gemacht hast, ok. Aber für die Prüfungsvorbereitung NUR alte Klausuren/Klausuraufgaben rechnen. Was besseres gibts net....

Zur Anwesenheit während den Vorlesungen: Es ist im Allgemeinen kein Problem Prüfungen zu bestehen, auch wenn man nie in der Vorlesung war. Dafür brauchst du aber eine gute Lerngruppe oder verdammt viel Selbstdisziplin *g*

Ich hoffe du bist jetzt ein bisschen schlauer, wenn irgendwas zu abschreckend klingt dann denk dir einfach: Das haben auch schon die Dümmsten geschafft.. Warum also nicht ich/du???

Viel Erfolg!
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Studium - Elektrotechnik oder Maschinenbau?

moinmoin,
da ist das beste, was ich hier je über das Studieren gelesen habe:thumbsup:! Bitte als Standardweiterleitung zu Tags/Suchanfragen wie "Techniker oder Studium", "Techniker auf der Stufe wie Ingenieur" und "Kein Grundstudium mehr mit Technikerausbildung" einrichten :cop:!
 
AW: Studium - Elektrotechnik oder Maschinenbau?

Hi,

Unterschied zw. Uni und FH ist sicherlich auch ein bisschen der Schwierigkeitsgrad. Aber ich denke der ist eher nebensächlich. Die Uni bildet primär Leute für die Forschung und Lehre aus, die FH bildet primär Leute für die Praxis aus. Und das merkt man auch anhand der Praktika die man im Laufe des Studiums so ablegen muss. An der Uni gibt es einfach nicht so viele davon. Dafür wird an der Uni meist sehr viel theoretischer an die Sache rangegangen. Und die Theorie kommt ja schon an der FH nicht zu kurz. Und dann ist da noch die Sache, dass ein Uni-Studium schon ein paar Semester länger dauert, was in Bezug auf meine Andeutung weiter oben ("Ausdauer ist gefragt") durchaus wichtig sein kann. Ich zumindest will mein Studium so schnell wie möglich fertig bekommen. Um es grob zu sagen: Ja es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Uni und FH. Auch z.B. in der Freiheit deines Stundenplanes. An der Uni wirst du damit alleine gelassen. An der FH bekommst du einen vorgeschlagen. Daran halten musst du dich aber nicht. Also du wirst ein wenig mehr an die Hand genommen ;-)

Und nun noch zu deinen Fragen:

Ich bin jetzt im 4. Semester (das Semester ist beinahe rum), also hab noch 3 Semester wenn alles glatt läuft (mir wurde das Praktikumssemester erlassen) vor mir. Zur Zeit ist Prüfungszeit und da entscheidet sich natürlich ob ich schnell oder langsam vorwärts komme. Die Inhalte machen noch bisschen Spaß, vor allem bei interessanten Fächern wie Mikrocomputertechnik. Den meisten Spass verleiden einem die Grundlagenfächer und eben schlechte Vorlesungen/Professoren. Aber das ist halt Hochschule...gaaaanz selten lernt man was in der Vorlesung. Eigentlich lernt man das Meiste zu Hause, nämlich durch Anlesen von Wissen. Spaß machen vor Allem Sachen, die man beherrscht und das sind nicht soo viele. Will dir da nicht die Lust am Studieren vermiesen, aber bei dem ganzen Stress (FH ist stressiger als UNI, da kompakter) schaut man halt, dass man vorwärts kommt. Für viel Fun und Freizeit ist da keine Zeit. Das beantwortet auch deine Frage: Da ich nebenbei arbeite (8 Std. die Woche) und auch in den Semesterferien bis jetzt immer gearbeitet habe, und auch privat viel mache (Freundin, Gemeinde) war es kaum zu schaffen. Vor allem weil während des Semesters Praktika sind und die verbrauchen ne Menge Zeit für Vor und Nachbereitung. Aber das mit der Arbeit werde ich nächstes Semester nicht mehr haben, Bafoeg muss reichen... irgendwie muss es schon gehen. Ist ja nur für ein Jahr oder so...

Wie finanzierst du dein Studium?

Im Übrigen habe ich mich vor dem Studium auf Mathe relativ gut vorbereitet. Ich hab da ein Buch gekauft, "Mathematik zum Studienbeginn", und darin gelesen. Ich glaub das war das Richtige, weil ich mit Mathe nie Probleme hatte und diese kompakte Zusammenfassung also relativ leicht lesen konnte. Aber im Studium macht man ganz anderes Mathe, also wesentlich höher. Da ist eine kleine Kurvendiskussion aller-aller-aller-unterstes Grundwissen. Mit der Zeit integrierst du beinahe schon im Kopf und ableiten gehört zu den Grundrechenarten ;-) Übrigens solltest du dir im Studium angewöhnen nicht immer alles verstehen zu wollen. Geht/ging mir zumindest so, dass ich damit meine Probleme habe/hatte. Einfach hinnehmen und später verstehen ist bei den meisten Sachen das Richtige.
Ich habe natürlich durch meinen Techniker (Informatik) bei den ganzen Informatik-Vorlesungen einen sehr großen Vorteil. Somit habe ich mir einiges ersparen können, da ich z.B. auf die Info-Prüfungen nicht so viel lernen musste. In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass von einem E-Techniker (zumindest auf der FH) verlangt wird, gut programmieren zu können. Falls du noch nichts in der Richtung gemacht hast, dann versuche schon mal damit anzufangen.

Und noch ein Tipp: Für die Prüfungsvorbereitung (gilt für alle Hochschulprüfungen) kannst du die Übungsaufgaben die es oft vom Prof gibt vergessen. Wenn du die während des Semesters gemacht hast, ok. Aber für die Prüfungsvorbereitung NUR alte Klausuren/Klausuraufgaben rechnen. Was besseres gibts net....

Zur Anwesenheit während den Vorlesungen: Es ist im Allgemeinen kein Problem Prüfungen zu bestehen, auch wenn man nie in der Vorlesung war. Dafür brauchst du aber eine gute Lerngruppe oder verdammt viel Selbstdisziplin *g*

Ich hoffe du bist jetzt ein bisschen schlauer, wenn irgendwas zu abschreckend klingt dann denk dir einfach: Das haben auch schon die Dümmsten geschafft.. Warum also nicht ich/du???

Viel Erfolg!
Top! Besser hätte man es nicht formulieren und erklären können.

In diesem Sinne...
Excel
 
AW: Studium - Elektrotechnik oder Maschinenbau?

moinmoin,
by the way: studier Elektrotechnik. Einer weniger, mit dem ich konkurriere :rolleyes:;)8)
 
D

dönis

Gast
AW: Studium - Elektrotechnik oder Maschinenbau?

Ja studier Elektrotechnik...

Bedenke:

Ein schlechter Elektriker ist immer noch ein guter Schlosser :D
 
AW: Studium - Elektrotechnik oder Maschinenbau?

Maschinenbau ist was für harte Männer und Elektrotechnik für Weicheier. :D

Oder du kannst den Zwitter Mechatronik wählen.
 
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