Stromsensor

Hallo alle mit einander,
erster Tag hier und schon ne Frage ;-)

Ich möchte bei einer Leitung ein Stromsignal messen. Dabei ist es mir unwichtig wie groß der Strom ist der fließt.
Ich möchte nur wissen ob Strom fließt oder nicht - das Signal kann dauerhaft anliegen oder schaltend sein. Dieses Signal soll dann auf eine SPS gebracht und ausgewertet werden.

Mein Problem ist, dass ich dies gerne realisieren würde, ohne den Stromkreis zu unterbrechen - also induktiv.
Ich habe bis jetzt nur einen Stromsensor gefunden, der ein passendes Signal (24V) für die SPS liefert jedoch erst ab einen Strom von 5A (es sollen aber auch kleinere Ströme wahrgenommen werden können). Noch dazu ist dieser Sensor zu träge - die Frequenz des schaltenden Signals kann bis in den kHz-Bereich gehen.

Ich suche nun nach einer Möglichkeit dieses Signal, sowohl das Dauerhafte als auch Schaltende, kontaktlos aufzunehmen. Ich komme aber leider zu keiner Lösung.
Hat da jemand eine Idee zu oder zu mindest einen Lösungsansatz, der mich weiterbringt?

Danke schonmal im Voraus.
 
AW: Stromsensor

Hallo!

Handelt es sich um Wechselstrom, oder Gleichstrom?
Bei Wechselstrom reicht schon eine Spule neben der Leitung in der eine kleine Spannung durch den Strom induziert wird. Die Spannung an einen OPV legen und auswerten. Bin nicht so der Elektroniker, aber passende Schaltungen dazu sollte es geben!
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
AW: Stromsensor

Schau mal unter "Strom-Bildner" oder "LEM-Modul" ins web:
Das sind aktiveund erschwingliche Stromwandler, die bis in den kHz-Bereich arbeiten!
Ohne die Auswertungsschaltung, die Roy angesprochen hat,
wirst du jedoch sicher nicht auskommen.
 
AW: Stromsensor

Danke erstmal für eure Antworten.
Der Punkt mit einfach eine Spule an die Leitung hängen wird denke ich mal nicht ganz funktionieren wenn man eine Frequenz von 1 oder 2kHz hat, da die aufeinander folgenden Stromsignale so schnell sind, dass sich das Magnetfeld in der Spule nicht abbauen kann bevor das nächste Signal anliegt - liege ich da richtig?

Der Tipp mit den LEM-Module ist schon fast das Richtige bzgl. der ITC Serie. Da steht nun eine Ansprechzeit von 0,1mü.
Bedeutet das nun, dass er bis zu der Höhe der Frequenz einfach erkennt, dass ein Signal anliegt oder gibt er bis zu dieser Frequenz das Signal auch unverfälscht am Ausgang aus?

Dann würde das mein Problem lösen, bis auf die Tatsache, dass ich sowas brauche was zum Öffnen ist, so dass ich auch beim montieren die zu überwachende Leitung nicht abklemmen muss
 
AW: Stromsensor

Hallo!

Es gibt Strommesszangen! Bei denen läßt sich der Eisenkern zangenförmig öffnen, so das er um die zu messende Leitung gelegt werden kann. Die Messspule sitzt dann in der Zange. Vielleicht läßt sich das Prinzip für dich nutzen. Was die Frequenz angeht, sehe ich da nicht das Problem!
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
AW: Stromsensor

Also zunächst mal wird die Übertragung auf eine Sekundärspule mit steigender Frequenz BESSER und nicht schlechter.
LEM-Module gibt es durchaus auch mit geteiltem Eisenkern, d.h. einem, den man über untrennbare Leiter klipsen kann.
Was mit "Ansprechzeit" gemeint ist, weiss ich nicht, aber wenn das 0,1 µs sind, dann kann das mindestens 1 MHz.
 
AW: Stromsensor

Ahhhhhh sorry, das hatte ich nicht gelesen... :oops:

Hallo Danny!Das wird mit einem Shunt schwierig! ;)

Ja gut, dann kenne ich noch diese Messwürfel von HKS: http://hks-prozesstechnik.de/produkte/sensoren/
Du musst den Link "Srom/Spannung" anklicken !!!

Da ist auch ein Sensor dabei (Prozesssensor P1500 )
den du wie eine Messzange aufklappen kannst. Hf sicher ist er auch ;-)

Aber ich bin ehrlich, die sind Unmenschlich teuer o_O
Dein Vorschlag mit dem "Lem Modul" oder dem "Strom-Bildner" ist in diesem fall denke ich mal der bessere lösung...


Freundlich Grüße

Danny
 
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