strömungsmechanische und thermodynamische Grundlagen

Dieses Thema im Forum "HLK" wurde erstellt von plombier, 20 Mai 2007.

  1. Da hier die Abteilung HLK mitsamt ihren Prüfungen nur schwach vertreten ist, möchte ich einmal einen kurzen Überblick der heutigen Abschlußprüfung geben. Vielleicht kann der eine oder andere HLKler etwas dazu beitragen.

    Die Prüfung war von den in der Musterklausur und Lernunterlagen gesetzten Schwerpunkte etwas abweichend, in der vor allem die verschiedenen Luftbehandlungsarten samt h-x-Diagramm eindeutig den Löwenanteil ausmachen. Heute aber - denkste !


    Aufgabe 1:

    Hierzu waren wie auch in der Musterklausur die R_ und U-Werte diverser Wand- und Dachkonstruktionen zu berechnen, sowie die Maximalwerte laut EnEV aus einer Tabelle herauszusuchen. Einfache Sache, kleine Stolpersteine wie einmal hinterlüftete und einmal nicht hinterlüftete (ruhende Luftschicht) Konstruktion, bzw. Abseitenraum, d.h. andere Rsi-Werte.
    Die Tabelle für die Max.-Werte in der Formelsammlung ist etwas beschränkt, da hier Verweise angegeben sind, die nirgendwo auftauchen.

    Es waren aber alle Bauteile kleiner dem EnEV-Maximalwert.

    Aufgabe 2:

    Ausfüllen des EnEV-Nachweisbogens. Ist ähnlich wie in der Musterklausur, nur Achtung Kleingedrucktes: das Gebäude wird einem Blower-Door-Test unterzogen (super wenn man schon zu 2/3 durchgerechnet hat, und unter der ep-Zahl dann diesen kleinen Hinweis liesto_O.

    Aufgabe 3:

    An dieser Aufgabe schied sich dann mein Geist ein wenig. Hierbei mußte der R-Wert eines Lüftungskanales mit Hilfe des Moody-Diagrammes (lambda-Wert) errechnet werden. Der lag dann irgenwo bei 0,7-0,8 Pa/m (lambda=0,018, Re=150000).
    Darauf aufbauend wurde dann der Gesamtwiderstand einer 18m langen Kanalanlage mit 15 verbauten Zeta-Werten verlangt, eigentlich kein Problem (delta p ca. 270 Pa).

    Die Schwierigkeit (Sauerei) der Aufgabe lag darin, daß auf diesen Themenkomplex, insbesonders beim hydraulisch gleichwertigen Durchmesser usw. mit...keinem oder nur sehr wenigen Worten in den Unterlagen eingegangen wird, die Angaben im LM2 sind MAGER. Wer genau wissen will, wie es geht, ist auf Sekundärliteratur angewiesen (Ihle, o.ä.). Kein Problem damit, aber dann kann ich gleich den Ordner in die Ecke kicken und aus anderen Büchern lernen.

    Aufgabe 4:

    Zum Schluß wurde dann endlich noch ein wenig der eigentliche Schwerpunkt des LM3 und der Musterklausur angesprochen: Luftbehandlungsarten und h-x-Diagramm. Es wurde AU mit AB gemischt und erwärmt. Einzeichnen, Leistung berechnen, Erhitzer samt Typ, Größe und Luftwiderstand aus Nomogramm ablesen fertig (Q=12,9 kW, 1 RR, 62 Pa Typ 22 u. 25).

    Fazit:

    Machbare Sache, ohne allzu großen Zeitdruck (trödeln ist natürlich trotzdem nicht) mit einigen kleinen Ärgernissen und verschobenen Inhaltsschwerpunkten.:D
     
  2. AW: strömungsmechanische und thermodynamische Grundlagen

    Kurzer Überblick zur SGRU Prüfung am 01.06.2008.

    Der Schwerpunk war wieder mal verschoben!

    Aufgabe1

    U-Wert Berechnung
    AW hinterlüftet
    FB gegen Erdreich
    Flachdach mit Luftschicht
    Die max. zulässigen Werte für die Bauteile angeben.

    Aufgabe 2

    Wärmeschutznachweis mit Dichtheitsprüfung

    Aufgabe 3

    Druckverlust eines Lüftungskanals berechnen mit hydr. Durchmesser. Ob das nicht genug wäre müsste man auch noch λ erst bestimmen (aus dem Diagramm im LM sehr lückenhaft erklährt)
    Geschwindigkeit ausrechnen
    Re Zahl ausrechnen
    Die Viskosität der Luft und die Formel für den hydr. Durchmesser waren gegen. Welch eine Hilfe.

    Aufgabe 4

    Mischluft in hx Diagramm einzeichnen
    dann wird die Luft auf 32 °C erwärmt. Dazu muss der Lufterhitzer mittels Diagramm ausgelegt werden.
    Nachträglich wird die Luft über Dampfbefeuchter befeuchtet die Zustandsänderung muss in das hx Diagramm eingezeichnet werden, es gab einen einzige Angebe Δh/Δx 2800 kJ/kg. Ich weiß nicht ob man mit der Angabe was anfangen kann oder im LM ein Beispiel gibt. Die Dampfbecheuchter werden nur kurz erwähnt, ich habe mir die auch nicht genauer angeschaut (ein Fehler).

    Die Zeit mit 90 min. war recht großzügig bemessen. Man konnte noch etwas in der Formelschamlung blättern.

    Noch Mals zusammengefasst: Die Lernmodule lückenhaft, die Musterklausur fehlerhaft (der Verfasser der Musterklausur hat auch nicht bestanden) und die Prüfung machbar aber mit ein paar Überraschungen.

    Ich hoffe das ich die doch irgendwie bestanden hab. Nochmal den Sch. will ich nicht lernen.
    Viel Spaß an die, die noch schreiben müssen.
     
  3. AW: strömungsmechanische und thermodynamische Grundlagen

    Ah noch einer der die Super Arbeit mitschreiben durfte!

    Hast du was bei der Kanalberechnung raus bekommen?

    Ich habe in WüBu geschrieben und dort haben alle die Aufgabe großzügig nicht berechnet. Weil nix durchblick :oops:
     
  4. AW: strömungsmechanische und thermodynamische Grundlagen

    Bei der Kanalberechnung hab ich 80-100 Pa (weiß nicht mehr genau) ausgerechnet. Ist wohl im Bereich des Möglichen.
    Die Berechnung an sich:
    1. hydr. Durchmesser .
    2. Strömungsgeschwindigkeit V = A x v
    3. RE-Zahl
    4. Rohrreibungszahl (sch. Diagramm) hab geraten, weiß immer noch nicht
    genau wie das Diagramm funktioniert.
    5. R-Wert
    6. Druckverlust durch Rohrreibung
    7. Z-Wert
    8. Druckverlust Rohr

    Ich bin mir nicht sicher ob es ganz richtig ist. Es gibt wenigsten Punkte für die Kreativität. ;)

    Hast du die Dampfbefeuchtung in das hx- Diagramm eingezeichnet? Ich konnte den Feuchtegehalt nach der Befeuchtung nicht ausrechnen.:)
     
  5. AW: strömungsmechanische und thermodynamische Grundlagen

    Ach was! Hab kein Plan gehabt wie das geht! War halt zu hoch gepokert nur zwei mal die Musterklausur durchzurechen! :LOL:
     

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