Starke Direktantriebe, Erfindungsidee !

Was hier behandelt wird, könnte ich mir fast nur feinstgewuchtet, im Vakuum bei Konstanttemperatur laufend in der Raumfahrt oder sonstigen Spezialstanwendungen vorstellen - diese Zielgruppen (für die Finanzierung) zu gewinnen dürfte aber ziemlich aussichtslos sein!
Diese Klientel hat ihre, für sie geeigneten, Antriebe sicher schon entwickelt...
 
3 miteinander verbundene, zylindrische Rotorteile,
die in einem aus 4 miteinander verbundenen, zylindrischen Statorteilen
berührungslos und mit konstantem Abstand in 6 hochpräzise gefertigten Spalten laufen,
wird extrem heikel auf Staub oder Erschütterung sein und ein Vermögen kosten,
wobei der Vorteil noch immer nicht begründet wurde:
Um wieviel wird jetzt der Wirkungsgrad des Generators mit 99% Wirkungsgrad besser?

Warum studierst du nicht ein Buch über die Berechnung von elektrischen Maschinen?
Das ist Stoff in den HTLs und in 1 Jahr abgehandelt.
Dann kannst du selbst berechnen, was deine Idee bringt,
z.B. den Luftspalt von 1 Zehntel Millimeter auf 100 µ zu verringern!
Mensch Peter ! 1 Zehntel Millimeter sind 100 my wenn Du Mikrometer meinst. Ja, zylindrisch kann mans auch bauen, die Skizze ist nicht ganz eindeutig. Obwohl ich mehr die Scheibenverson im Kopf habe, und der Querschnitt der Scheiben ist auch eher trapezförmig und aus isolierend oxidiertem Elektroblech gewickelt, und bombenfest verleimt, damit ja nichts virbriert, und speichenförmige Pole rein geschliffen. Oder noch besser direkt mit Lasertechnik gefertigt, ich habe ein paar Ideen im Kopf. Ich habe auch ne Idee, wie man einen Linearmotor bauen kann, möglicherweise kostengünstig. Und wie gesagt, der Wirkungsgrad wird bestimmt nicht besser, der ja wie gesagt der Quotient aus abgegebener mechanischer Leistung und rein gesteckter elektrischer Leistung ist. Der ist halt nur stärker, weil Rotor und Stator sich noch inniger auf einer noch größeren Fläche begegnen. Ich kann Dir leider keine konkreten Berechnungen liefern, weil es von so viel Sachen abhängt. Und zwar von der mechanischen Festigkeit der Teile, der Wärmeausdehnung, die Präzision der Lagerung, von der es abhängt, wie klein der Polspalt zu machen ist. So klein wie möglich, das ist klar. Aber okay, stimmst Du zu, daß an meinem Konzept was dran ist, die Magnefeldlinien mehrfach zu nutzen ? Dann basteln wir uns einfach mal einen Linearmotor. Die Linearmotoren die ich so im Internet gesehen habe, sind flache Bretter, auf denen sich ein flacher Läufer bewegt. Mein Linearmotor ist ein Profil mit vielen tiefen Gräben, in die ein Läufer eingreift. Und das bauen wir folgendermaßen: Wir nehmen eine längliche rechteckige Form, und in die stecken wir einfach diese rechteckigen Elektrobleche vom Trafo rein. In konstantem Abstand. Sagen wir das Blech ist 0.3 mm dick, der Abstand ist 0.6 mm. Ich kann nur raten, und kenne das optimale Maß auch nicht. Dann spritzen wir das Ganze in Kunstharz ein, und bekommen einen länglichen rechteckigen Block heraus. Und in den fräsen oder schleifen wir trapezförmige Rillen, und bekommen unser Rippenprofil. Bei diesem Bearbeitungsprozess werden die Elektrobleche zu viele in Kunstharz eingegossene Eisenblechstücke vereinzelt. Für die Schiene, und genau das gleiche ist auch der Läufer. Die greifen wechselweise ineinander. Logisch, das Feld muß quer zur Schiene, zur Bewegungsrichtung durchfließen. Klar wir brauchen drei Läufer und drei Spulen auf einer Schiene hintereinander angeordnet. Jede hat einen anderen Polversatz, sie wechseln sich im Schieben ab. Wir nehmen diese Kugelfaden-Linerführungen, und brauchen natürlich einen Kunststoff, der sich nicht verzieht, damit die Polspalte klein bleiben. Diese Version ist, glaube ich die jenige, die sich mit geringstem Aufwand technisch realisieren läßt ! Wenn Du Fragen hast, ich bleib dran !
 
der Wirkungsgrad wird bestimmt nicht besser, ....
Der ist halt nur stärker,
Äh, den Unterschied musst du mir jetzt erklären. Was genau unterscheidet einen besseren von einem stärkeren Wirkungsgrad?
Ich kann Dir leider keine konkreten Berechnungen liefern, weil es von so viel Sachen abhängt. Und zwar von der mechanischen Festigkeit der Teile, der Wärmeausdehnung, die Präzision der Lagerung, von der es abhängt, wie klein der Polspalt zu machen ist.
Genau das kann ein Ingenieur berechnen. Geh mal zu einem Ingenieurbüro und bitte sie darum, dir das durchzurechnen. Bin mal gespannt mit was für großen Augen sie dich anschauen werden.
 
Nicht zwingend, zumindest hängen sie zusammen. Kommt mehr mech. Arbeit raus bei gleicher zugeführter elektr. Energie, ist der Wirkungsgrad verbessert!
 
Kraft und Wirkungsgrad sind verschiedene Dinge.
Dann ist dein Text sehr missverständlich geschrieben.
Ich habe auch ne Idee, wie man einen Linearmotor bauen kann, möglicherweise kostengünstig. Und wie gesagt, der Wirkungsgrad wird bestimmt nicht besser, der ja wie gesagt der Quotient aus abgegebener mechanischer Leistung und rein gesteckter elektrischer Leistung ist. Der ist halt nur stärker, weil Rotor und Stator sich noch inniger auf einer noch größeren Fläche begegnen.
Zuerst schreibst du einen Satz, der sich auf den Linearmotor bezieht. Dann einen, der sich mit dessen Wirkungsgrad befasst. Und der dritte Satz soll sich dann wieder auf die Kraft des Linearmotors beziehen? Für den neutralen Leser bezieht sich der dritte Satz weiterhin auf den Wirkungsgrad.
 
Zum Thema ist alles gesagt was im Rahmen eines Forums möglich ist. Der Themenstarter hat nicht die technischen Möglichkeiten es zu bauen und die Theorie zur Berechnung versteht er auch nicht. Bis jetzt reitet er nur auf seinem Luftspalt rum. Wie schon gesagt, Querdenker 2.0!
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Werter Rasobe,
die Berechnung musst du ja nicht unter Berücksichtigung von Lagerreibung, Aerodynamik, Festigkeit bis zum Exzess genau treiben:
Um nachzuweisen, was deine Idee liefert, reichen doch schon die allerelementarsten Berechnungen.
(Das ist in der Techniker-Ausbildung eine Hausübung!)

Ja, das kann man wohl sagen.
Warum MACHST du dann keine eindeutige Skizze?

Zur Wirkungsgrad/Kraft-Diskussion denk mal ganz einfach:
Einen Motor hat man, um elektrische Leistung in mechanische zu verwandeln
und in "Leistung" steckt - wie schon Motmonti geschrieben hat - auch die "Kraft" drin: P = F * v
... und insofern kann man natürlich auch für einen Linearmotor oder einen mit "trapezförmigen Scheiben" (?) einen Wirkungsgrad angeben.
Insofern drängt sich nach wie vor die Frage auf:
Um wieviel wird jetzt der Wirkungsgrad des Generators mit 99% Wirkungsgrad besser?
Schließlich muss man den erhöhten Aufwand und die enormen Kosten für ...
feinstgewuchtet, im Vakuum bei Konstanttemperatur laufend
... irgendwie rechtfertigen, oder?

P.S.: Hast du dir schon mal überlegt, warum reale Linearmotoren einen viel schlechteren Wirkungsgrad haben als "runde"?
Das liegt schlicht daran, dass die aus fertigungstechnischen Gründen einen wesentlich größeren Luftspalt haben,
weil Linearführungen - trotz höherer Kosten! - wesentlich "ungenauer" führen als billige Kugellager.

Mensch Peter ! 1 Zehntel Millimeter sind 100 my wenn Du Mikrometer meinst.
Sapperlott: Wieder was gelernt! 😉
 
Werter Rasobe,
die Berechnung musst du ja nicht unter Berücksichtigung von Lagerreibung, Aerodynamik, Festigkeit bis zum Exzess genau treiben:
Um nachzuweisen, was deine Idee liefert, reichen doch schon die allerelementarsten Berechnungen.
(Das ist in der Techniker-Ausbildung eine Hausübung!)


Ja, das kann man wohl sagen.
Warum MACHST du dann keine eindeutige Skizze?

Zur Wirkungsgrad/Kraft-Diskussion denk mal ganz einfach:
Einen Motor hat man, um elektrische Leistung in mechanische zu verwandeln
und in "Leistung" steckt - wie schon Motmonti geschrieben hat - auch die "Kraft" drin: P = F * v
... und insofern kann man natürlich auch für einen Linearmotor oder einen mit "trapezförmigen Scheiben" (?) einen Wirkungsgrad angeben.
Insofern drängt sich nach wie vor die Frage auf:

Schließlich muss man den erhöhten Aufwand und die enormen Kosten für ...

... irgendwie rechtfertigen, oder?

P.S.: Hast du dir schon mal überlegt, warum reale Linearmotoren einen viel schlechteren Wirkungsgrad haben als "runde"?
Das liegt schlicht daran, dass die aus fertigungstechnischen Gründen einen wesentlich größeren Luftspalt haben,
weil Linearführungen - trotz höherer Kosten! - wesentlich "ungenauer" führen als billige Kugellager.


Sapperlott: Wieder was gelernt! 😉
Bei mir hat gerade ein chinesischer Forscher angerufen und mir auf chinesisch mitgeteilt, dass viele chinesische Forscher jetzt hier das Thema im Forum erstmalig entdeckt u. sofort mit der Forschung begonnen haben.
 
Bei mir hat gerade ein chinesischer Forscher angerufen und mir auf chinesisch mitgeteilt, dass viele chinesische Forscher jetzt hier das Thema im Forum erstmalig entdeckt u. sofort mit der Forschung begonnen haben.
Bei der Rechnung hakts ein wenig, weil sie ja nur aufgrund einer ganz konkreten Geometrie geführt werden kann !
Werter Rasobe,
die Berechnung musst du ja nicht unter Berücksichtigung von Lagerreibung, Aerodynamik, Festigkeit bis zum Exzess genau treiben:
Um nachzuweisen, was deine Idee liefert, reichen doch schon die allerelementarsten Berechnungen.
(Das ist in der Techniker-Ausbildung eine Hausübung!)


Ja, das kann man wohl sagen.
Warum MACHST du dann keine eindeutige Skizze?

Zur Wirkungsgrad/Kraft-Diskussion denk mal ganz einfach:
Einen Motor hat man, um elektrische Leistung in mechanische zu verwandeln
und in "Leistung" steckt - wie schon Motmonti geschrieben hat - auch die "Kraft" drin: P = F * v
... und insofern kann man natürlich auch für einen Linearmotor oder einen mit "trapezförmigen Scheiben" (?) einen Wirkungsgrad angeben.
Insofern drängt sich nach wie vor die Frage auf:

Schließlich muss man den erhöhten Aufwand und die enormen Kosten für ...

... irgendwie rechtfertigen, oder?

P.S.: Hast du dir schon mal überlegt, warum reale Linearmotoren einen viel schlechteren Wirkungsgrad haben als "runde"?
Das liegt schlicht daran, dass die aus fertigungstechnischen Gründen einen wesentlich größeren Luftspalt haben,
weil Linearführungen - trotz höherer Kosten! - wesentlich "ungenauer" führen als billige Kugellager.


Sapperlott: Wieder was gelernt! 😉
Bei der Berechnung hakts leider ein wenig, weil sie ja nur aufgrund einer ganz konkreten Geometrie der Eisenteile, und Feldstärke geführt werden kann. Man bräuchte hierzu schon so ein CAD-Programm, das Freiformen generiert, welche in einen Magnetfeld-Simulator gefüttert werden müssten. Aber wenns wirklich so ist, daß die Technik kleinere Luftspalte kaum zu lässt, dann ist die Idee gestorben.
 
Das hab ich dir in Antwort #3 schon gesagt das das nix wird! Jetzt sind wir bei Antwort #51 und bei dir kommt die Einsicht. Na Hut ab!
Es kommt drauf an, ob wir bei rumpelnden Ochsenkarren bleiben, oder was in High-Tec investieren wollen. Die Autoindustrie hat mittlerweile auch eine enorme Präzision in der Fertigung von Getrieben erreicht ! Wir können auch Asphärenlinsen schleifen, mit einer Präzision von 0.1 Mikrometer ! Sage nicht, es ist unmöglich !
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
Bei der Berechnung hakts leider ein wenig, weil sie ja nur aufgrund einer ganz konkreten Geometrie der Eisenteile, und Feldstärke geführt werden kann. Man bräuchte hierzu schon so ein CAD-Programm, das Freiformen generiert, welche in einen Magnetfeld-Simulator gefüttert werden müssten.
Da brauchst du kein CAD-Programm und keinen Simulator:
Um nachzuweisen, was deine Idee liefert, reichen doch schon die allerelementarsten Berechnungen.
(Das ist in der Techniker-Ausbildung eine Hausübung!)
Wenn du dich als Erfinder betätigen willst, solltest du zuerst die Basics lernen!
 
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