Sprag-Slip: Momentengleichgewicht?

Im Buch "Entstehung des Bremsenquietschens (Shaker Verlag, Aachen 1997, ISBN 3-8265-2294-X)" geht der Autor Xiaoming Shi auf Seite 10 kurz auf den Sprag-Slip-Effekt ein. Der Sprag-Slip-Effekt beschreibt die kinematische Instabilität (selbsterregte Reibschwingung) als Folge der geometrischen Instabilität (Kopplung der x- und y-Richtung) des Systems. Das Modell ist in meiner Abbildung zu sehen (Anhang). Wir sehen eine bewegte Oberfläche AB mit der Geschwindigkeit Vb, auf der ein Stab O'C unter dem Winkel Beta [tex] \beta [/tex] gleitet. Der Stab drückt gegen die Scheibe mit der Normalkraft Fn. Durch das coulombsche Reibgesetz entsteht die Reibkraft Fr parallel zur Platte.(Reibwert = mue)
Im nächsten Schritt stellt der Autor folgendes Momentengleichgewicht um den Punkt O’ auf:
[tex]F_{n} = \frac{meu * F_{n} }{1 - mue*tan \beta } [/tex]

Meine Frage: Wie kommt der Autor auf das Momentengleichgewicht?

Bin für jeden Tipp dankbar!
 

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