Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

Hallo zusammen,

wie im Titel geschrieben, suche ich nach sinnvollen Weiterqualifikationen nach (bzw. auch gerne während) der Weiterbildung zum staatlich geprüften Informatiker (DAA).

Ich bin ausgebildeter Fachinformatiker (Fachrichtung Systemintegration) und mache zurzeit den staatlich geprüften Informatiker am DAA Technikum. Bis auf kleine Workshop-Teilnahmebestätigungen habe ich keinerlei Zertifikate oder (von anderer Stelle bestätigte) Qualifikationen.
Damit bin ich nicht ganz glücklich, zumal mich meine momentane Arbeitssituation bedrückt und ich dies auf absehbare Zeit ändern möchte.

Zu meiner Person: Vertraglich festgeschrieben wurde meine Position ursprünglich als "einfacher" Techniker mit einer Arbeitsleistung von 40h pro Woche (Mo-Fr) zu einer Vergütung, die ganz knapp an 20000 EUR/Jahr kratzt. In meinem Unternehmen (~ 20 MA, Nordhessen (Land), Dienstleistungssektor) werde ich mittlerweile als Abteilungsleiter mit Verantwortung für knapp die Hälfte der Mitarbeiter eingesetzt. Daneben bin ich Teamleiter eines Teams innerhalb dieser Abteilung und übernehme auch noch die Arbeiten eines weiteren, personell fehlenden kaufmännischen Mitarbeiters.
Wochenstunden: im Schnitt 60-65 inkl. partieller Wochenend- und Feiertagsarbeit, Rufbereitschaft, Nachtarbeit.
Zuschläge: 0 EUR
Überstundenvergütung: bisher nicht vorhanden.
Aber: immerhin wird die Weiterbildung beim DAA voll getragen!

Mit einer Weiterqualifizierung möchte ich entweder Mehrwert für mein Unternehmen schaffen, sodass für meinen Arbeitgeber keine Ausreden mehr bestehen, mir kein höheres Gehalt zu zahlen, oder aber meinen eigenen Wert steigern, damit ich mich an einen neuen Arbeitgeber herantrauen kann.

Nur: welche Qualifizierungen würden mich hier weiterbringen?
Wäre ein Studium nach der Technikerausbildung zielführend? Gibt es Fernstudiengänge, die schon während der Technikerausbildung begonnen werden können obwohl ich noch keine Hochschulzugangsberechtigung besitze (z.B. indem diese erst ab einem bestimmten Semester erforderlich ist)?
Sind Weiterbildungen wie die "Strategischen Professionals" der IHK besser geeignet, um eine solide Qualifikation vorzuweisen und dabei die eigenen Gehaltsansprüche zu steigern?
Oder sollte ich zuerst Zertifikats-Lehrgänge besuchen? AllgemeineZertifikate wie z.B. LPIC oder CompTIA oder eher Hersteller-Zertifikate wie von Microsoft, Cisco u.a.? Oder gar Projektmanagement-Zertifizierungen?


Welche Weiterqualifizierungen haltet ihr für erstrebenswert bzw. welche haben euch wirklich geholfen?
 
AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

Hallo,

ein Hochschulstudium nach der Technikerschule ist genau zu prüfen. Nach 3 Jahren bist du "nur" Bachelor und hast kaum Vorteile gegenüber dem Techniker. Interessant wird das erst mit dem Master, was allerdings nochmal 1,5 Jahre Studium bedeutet.
Über die Hochschulzugangsberechtigung (ohne Hochschulreife) entscheidet letztenendlich jede HS in Abhängigkeit des jeweiligen Bundeslandes selbst. Aber prinzipiell steht dem nichts im Weg.
Du kannst ja parallel zur Technikerschule den Weiterbildungsmarkt hinsichtlich Zertifikats-Lehrgängen prüfen, denn gerade dort liegt das Geld vergraben. :D Wenn du dich nämlich spezialisierst sind deine Chancen in diesem Gebiet umso größer. Generalisten gibt es viele - Spezialisten hingegen nicht. ;) Was wo gesucht wird kann ich dir aber nicht beantworten - da musst du Branchenintern schauen. Ich weiss nur, dass z.B. SAP-Berater gesucht werden ...
 
N

NoMansLand

Gast
AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

ein Hochschulstudium nach der Technikerschule ist genau zu prüfen. Nach 3 Jahren bist du "nur" Bachelor und hast kaum Vorteile gegenüber dem Techniker. Interessant wird das erst mit dem Master, was allerdings nochmal 1,5 Jahre Studium bedeutet.

Das stimmt natürlich nicht. Selbst mit dem Bachelor bist du einen ganzes Stück über dem Techniker.

Zu meiner Person: Vertraglich festgeschrieben wurde meine Position ursprünglich als "einfacher" Techniker mit einer Arbeitsleistung von 40h pro Woche (Mo-Fr) zu einer Vergütung, die ganz knapp an 20000 EUR/Jahr kratzt. In meinem Unternehmen (~ 20 MA, Nordhessen (Land), Dienstleistungssektor) werde ich mittlerweile als Abteilungsleiter mit Verantwortung für knapp die Hälfte der Mitarbeiter eingesetzt. Daneben bin ich Teamleiter eines Teams innerhalb dieser Abteilung und übernehme auch noch die Arbeiten eines weiteren, personell fehlenden kaufmännischen Mitarbeiters.
Wochenstunden: im Schnitt 60-65 inkl. partieller Wochenend- und Feiertagsarbeit, Rufbereitschaft, Nachtarbeit.

Das sind richtig miese Bedingungen. Meine Meinung: schleunigst etwas Neues suchen. Höhere Qualifikation wird dir in dieser Firma wohl nichts helfen.

Gibt es Fernstudiengänge, die schon während der Technikerausbildung begonnen werden können obwohl ich noch keine Hochschulzugangsberechtigung besitze (z.B. indem diese erst ab einem bestimmten Semester erforderlich ist)?

An der Fernuni Hagen kannst du auch ohne Hochschulreife ein Akademistudium starten. Allerdings ist das Informatikstudium extrem mathematiklastig und ohne die entsprechenden Kenntnisse nicht machbar. Vielleicht gibt es aber auch andere Anbieter, die Einzelkurse anbieten, die sich auf ein späteres vollständiges Studium anrechnen lassen.
 
AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

Das stimmt natürlich nicht. Selbst mit dem Bachelor bist du einen ganzes Stück über dem Techniker.
Ist schon klar. Stichwort DQR ...
Aber auch im Berufsleben ist der Techniker aufgrund seiner Erfahrung einem Bachelor anfangs mindestens gleichauf. Und wer sich, ganz besonders im Informatikbereich, auf gewisse Bereiche spezialisiert hat , ist einem 21-jährigen Bachelor ganz klar überlegen. Es sei denn, der Bacherlor hat auch Erfahrung und Zusatzqualifikationen ... Ist aber nur meine persönliche Erfahrung ... :rolleyes:
 
N

NoMansLand

Gast
AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

Bleiben wir mal beim Thema. Hier geht es nicht um 21-jährige Bachelor (der in vielen Fällen in seinem Bereich mehr Erfahrung hat als ein Techniker, der frisch von der Schule kommt), sondern um einen Techniker, der ein Hochschulstudium anhängen möchte. Und der kommt damit einen gewaltigen Schritt nach vorne. Falls er das Studium schafft.
 
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Kann ich nur bestätigen habe nach dem Techniker selbst noch ein Studium begonnen.Die wirklich gut bezahlten Jobs bekommt man meist nur mit Studium. Und der Bachelor ist weit schwieriger als der Techniker.
Techniker(Haupt-Realschule 2Jahre)
Ing(Fach-allg.Hochschulreife 3.5Jahre)
Also nicht vergleichbar
 
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Was dich wirklich weiterbringt wäre ein Studium, wobei die Aussage "weit schwieriger als der Techniker" dich nicht abschrecken sollte, diese Meinung teile ich persönlich nicht.
 
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Ok Bachelor kann ich auch nicht beurteilen bin noch DIPLOMER:-) .Würde dir aber auch aufjedenfall zu einem Studium raten,sollte es zu schwer sein hast nur ein Semester verschenkt. Nach dem Techniker Informatik, wie wäre es mit Wirtschaftsinformatik meiner Meinung nach nach dem Techniker eine super Kombi
 
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Erstmal danke für die Antworten!

Diskussionen über die Wertigkeit eines Technikers gibt es anscheinend viele - ich persönlich halte ihn zumindest im praktischen Bereich für erfahrener, da eben eine Ausbildung (in der Regel 3 Jahre) sowie danach 1 Jahr Berufserfahrung in dem Bereich die Voraussetzung für diese "Aufstiegsweiterbildung" sind.
Laut mehreren Diskussionen im Netz sind Bachelor und co. allerdins zumindest bei den Personalabteilungen das Auschlusskriterium schlechthin (ohne Studium -> Ablage P), auch wenn Techniker und Bachelor im DQR auf die selbe Stufe gestellt werden sollen. :(

Ich fasse zumindest mal ein Studium (Bachelor + Master) nach meinem Techniker-Abschluss ins Auge, höchst wahrscheinlich im Fernstudium neben dem Beruf. Für den Augenblick schaue ich mich noch nach ein paar interessanten Zertifikaten um, die meinem Schwerpunkt entsprechen bzw. dem Schwerpunkt, den ich anstrebe.

Wie stehen denn eigentlich die Meinungen zum "geprüften technischen Betriebswirt" und zu den "strategischen Professionals"?
 
N

NoMansLand

Gast
AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

Ein paar Anmerkungen zu deinen Überlegungen:

1. Auch ein Ingenieur kann Berufserfahrung sammeln, meistens ist nach nur wenigen Monaten keine Spur mehr von Unerfahrenheit vorhanden.
2. Auch ein Bachelor (zumindest von der FH) hat eine gewisse praktische Erfahrung, die viel näher an seinem Aufgabenfeld liegt als die Berufserfahrung als Facharbeiter.
3. Schon die Hochschulreife vermittelt berufsrelevantes Wissen.
4. In anderen Ländern ist der Begriff des Hochschulstudiums bzw. des Bachelors als Abschluss eines solchen viel weiter gefasst. Im Ausland kann ein Bachelor durchaus Technikerniveau bedeuten und deshalb wird die Technikerausbildung im Qualifikationsrahmen auf eine Stufe gestellt. Die Auswahl erfolgt im Ausland dann eben nur anhand des Studienortes oder durch genaue Prüfung des geleisteten. Bei uns in Deutschland kann man bequemerweise (noch) anhand des Abschlusses unterscheiden. Eine solche Einstufung ändert nichts an den Tatsachen.
5. Die Überschneidung zwischen Techniker und Hochschulstudium ist eher gering, du lernst immer noch eine ganze Menge dazu. Das musst du aber auch wollen, wenn du glaubst, du müsstest nichts mehr dazulernen, kannst du dir das Studium auch schenken.
 
AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

Erstmal danke für die Antworten!

Wie stehen denn eigentlich die Meinungen zum "geprüften technischen Betriebswirt" und zu den "strategischen Professionals"?

Mein Tipp als geprüfter technischen Betriebswirt, lass es und studiere lieber. Wenn du als Führungskraft deine BWL-Kenntnise erweitern willst, ist der TBW sehr gut, als Karrierestarter eher kaum zu gebrauchen (Ausnahmen gibt es hier natürlich auch immer).
 
AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

@Scala

Da wollte ich grade was "kaufmännisches" schreiben, schließe mich aber nun einfach meinem "Vorredner" an. Es ist oft von großem Vorteil, wenn man neben seiner technischen Qualifikation noch eine kaufmännische voerweisen kann...

Denn letztendlich geht es doch um Zahlen... um Ertragsanalysen, Magen, Kalkulation... wie auch immer, am Ende musst Du nicht nur das Projekt technisch gut abwickeln, sondern auch uns vor allem wirtschaftlich.

Zudem hast Du mit einer handfesten technischen Ausbildung im Rücken grade im kaufmännischen Bereich gute Aufstiegschancen, kannst Dich bis zur GF-Ebene vorarbeiten oder selbst ein Unternehmen gründen. Während andere mit Banken verhandeln und gar nicht wissen, worüber nun eigentlich (mangels technischer Bildung) so kannst Du das Potenzial eines Projektes viel besser abschätzen, auf Grund fundierter kenntnisse.

Also, wenn Du etwas machen willst und wenn ich in Deiner Situation wäre, würde ich so etwas machen... denn neben technischer Kenntnisse wird "ein ausgeprägtes kaufmännisches Denken" von vielen Unternehmen heute verlangt.

Zu Deiner jetzigen Einkommenslage spare ich mir einfach jeden Kommentar... denn dazu fällt mir kaum eine nette Bemerkung ein.

LG
Stormqueen
 
P

Phonix22

Gast
AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

Dann brauch man das nur in der Führungsposition...

Sonst kann man das auch so lernen...
Also wenn man nach oben möchte.
Entweder in einer Firma einsteigen wo die GLEICH sagen ja möglich oder Studium am bestehen bis zum MAster wegen Führungs...

Ist die Frage was der MBA da bringt??
Wenn ich als Techniker genug technisches Verständnis mitbringe ? und der MBA reicht für diese Postion muss ich doch nicht noch Ing. zum Wing machen...

Das ist ja als wenn ich in Kaufmanns Laden gehe und eine Schachtel kostet 50 Euro und ich bezahlte 75 Euro...

So nun kommt es drauf an was man wie Führen will...
Meistens geht es um's Geld... einfachst gesagt...
 
N

NoMansLand

Gast
AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

Tja, nur funktioniert Bildung eben nicht nach dem Minimalprinzip à la "geiz ist geil". Alles, was man lernt, ist vorteilhaft -wenn man weiß, wie man das gewonnene Wissen einsetzt. Es ist kein Nachteil, wenn man ein Ingenieursstudium durchzieht, auch wenn man auf es auf den ersten Blick nicht braucht.
 
P

Phonix22

Gast
AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

Tja, nur funktioniert Bildung eben nicht nach dem Minimalprinzip à la "geiz ist geil". Alles, was man lernt, ist vorteilhaft -wenn man weiß, wie man das gewonnene Wissen einsetzt. Es ist kein Nachteil, wenn man ein Ingenieursstudium durchzieht, auch wenn man auf es auf den ersten Blick nicht braucht.

ahja das heißt ne SgT und MBA sind zusammen im Vergleich zum WING nicht vergleichbar?
Also ich glaube ehrlich, dass der WING sein bisschen Ing. Wissen niemals voll und ganz im Einkauf ausschöpfen wird!
Das heißt ne SgT und Wing würde reichen.
Wobei 2 plus 2 Jahre ergibt 4 und wenn ich ne Wing mache 1 FHR und 3 Jahre ist quasi die selbe Zeit...

Ich denke so manche Behauptung sollte doch endlich mal mit Argumenten und Belegen untermauert werden...

Aber das verlernt man scheinbar in einem solchen ... Studiengang, weil man den Arsch fürn Prof herhalten musste??
Nee mal ehrlich wir disskutieren hier nicht über Mathematische Formeln, da muss schon ne mal ne kleiner Beweis folgen...
Nicht jeder weiß wie gut oder schlecht ne MBA oder SgT oder WING ist...

Ich kenne noch WING's mit den Kommentaren scheiß Informatik Klausur ja aber HALLO??
Oder ich lerne so viel, k. a. was ich letztes Semester getan habe^^
Also ich halte das technische Wissen innerhalb des WIng nicht gerade für voll wie im reguleren Ing. Studium...

Sicherlich sollte es fürn Einkauf reichen aber dann sollte ein SgT mit MBA auch für solchen JOB reichen...
Ich verstehe nicht wieso diese Hochschul gezüchteten Wesen sich immer so über alles stellen???
 
N

NoMansLand

Gast
AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

Es geht mir allgemein um die Einstellung: "Ich brauche nur Ausbildung XY, um Job Z erledigen zu können, wieso sollte ich also etwas höherwertiges machen". Diese Einstellung würde gegen jede Art (Hochschul-)Studium sprechen, denn das dort Gelernte lässt sich zum Großteil nicht 1:1 im Job einsetzen. Allerdings wirkt diese Einstellung sehr stark in Richtung "Fachidiotentum", und das ist sehr nachteilhaft für beruflichen Erfolg.
 
P

Phonix22

Gast
Damit verstehe ich es folgendermaßen...

Das Man als quasi nicht nur wissen sollte wie man mit einem Hammer arbeiten sondern auch mit einer Säge...
D. h. Studium sollte man als breite Grundlage sehen und nicht als Spezialisierung.
Stimme ich auch zu.

Fachidiot heißt für mich ne Techniker könnte nix mit BWL oder Medizin anfangen PUNKT

Dann ist halt die FRAGE wie weit und breit man im Studium streuen sollte...

Es ging ja hier um :

AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

D. h. ein Techniker ist ja irgendwo auf der Schiene Fachidi...

Ein Ing. ist wissenschaftlich auf einer Hochschule ausgebildet und hat durch Spezifizierung auch ein Fachidi...

Das heißt als Maschinbau Ing/techniker kann man auch als Programmierer enden bzw. anfangen...
Aber als Informatik Ing/Techniker ??

Fachschule sind was ganz anderes als Hochschulen...
Das ist aber auch so gewollt, dass da eine fette Lücke ist...

Es ist doch blöd, dass man auch der Fachschuleebene irgendwie ne engpass hat, wo man nicht weiter kommt...
Meiner Meinung nach haben wir da mind. 15 jahre das schleifen lassen...

Dann komme wieder die Ing.'s und wollen natürlich keine billige Konkurrenz aber wollen einfache Job 's machen und nicht weiter denken sondern umsatteln...

Dies macht sich auf ganzer Ebene klar...
Frag mich was TIB02 dazu meint, schließlich hat er diese Entwicklung an eigenem Leib erlebt !

Ich denke, die Zeiten von Sg Technikern geht von selbst vorbei, dass sind nur bessere bezahlte Gesellen...
Das meiste muss man durch GLÜCK bekommen, dass man ein Ing. Job macht geht nur durch weiterbildung...

Ich meine wo gibt es denn ein Angebot dafür``???
Wo bekommt man mehr wissen als GRUNDLAGEN wissen???
Meistens wollen die Firmen Leute, die eben Spezialisten sind und da ist meist der Ing. besser, weil er durch seine vertiefte Ausbildung mehr Know schafft, u. a. durch die Diplomarbeit...


was hat denn
staatl. gepr. Techniker (Informatik) besser drauf als ein FISI oder ähnlich?
Im Prinzip sehe ich ne breites Wissen von Grundlagen, dann English Deutsch besser???

Aber kann man den denn z. B. bei eingebettete System programmieren lassen??

Ich bin der Meinung, dass er neben dem Job hier einiges an Modulen gut gebrauchen könnte:

https://www.eit.hs-mittweida.de/index.php?id=1394

Wieso bieten die denn nicht so was mehrfach an???

Ich brauch kein spanisch sprechen, wenn ich auf dieser fachlichen Ebene nicht mit ner 32 bit Maschine hardware nahe Programmieren muss...

Ich meine ich nutzte doch auch ne Bagger für einige Tonne Erde um die Weg zu schaffen und gehe da nicht mit Sparten ran und 50 Mann ???


Und wenn man so eine Leitung machen will, sollte klar sein, dass erst die Leute dran kommen, die wissen wie der Hase läuft.


Also der Techniker müsste definitiv um mind. ein Semester erweitert werden und Nebenfächer zur Allgemeinbildung sollten und müssten verkürzt werden, um das wichtiger dieser BERUFLICHENWEITERBILDUNG nicht weiter zu schaden...
 
AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

Das Man als quasi nicht nur wissen sollte wie man mit einem Hammer arbeiten sondern auch mit einer Säge...
D. h. Studium sollte man als breite Grundlage sehen und nicht als Spezialisierung.
Stimme ich auch zu.
Fachidiot heißt für mich ne Techniker könnte nix mit BWL oder Medizin anfangen PUNKT
Das ist da eben so. Wer eine breitere Bildung möchte, kann sich in der Freizeit weiterbilden. Es heißt ja auch Beruf und nicht irgendwas mit ...

AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht
Fachschule sind was ganz anderes als Hochschulen...
Das ist aber auch so gewollt, dass da eine fette Lücke ist..
Es ist doch blöd, dass man auch der Fachschuleebene irgendwie ne engpass hat, wo man nicht weiter kommt...
Meiner Meinung nach haben wir da mind. 15 jahre das schleifen lassen...
Das liegt am Bildungfssystem. Da gibt es einige Sackgassen wie bei Technikern, wo man nicht weiterkommt.
Ich brauch kein spanisch sprechen, wenn ich auf dieser fachlichen Ebene nicht mit ner 32 bit Maschine hardware nahe Programmieren muss...
Sowas verlangen Firmen doch. Man soll 5 Sprachen können und 20 Jahre Erfahrung haben, dabei allerdings jung sein.
 
B

Benutzer74741

Gast
AW: Sinnvolle Weiterqualifikation nach staatl. gepr. Techniker (Informatik) gesucht

Es gibt keine Sackgasse im Bildungssystem... nach dem Techniker kann man studieren. Man beginnt dann im ersten Semester, weil der Techniker die Einstiegsvorraussetzung fürs Studium ist. Eine Sackgasse wäre es, wenn man nach dem Techniker erstmal FHR oder Abitur machen müsste und der Techniker selbst keine HZB wäre...

Und wo du diesen Quatsch mit den 5 Sprachen her nimmst, ist mir auch ein Rätsel. Ich spreche nichtmal besonders gutes Englisch, hatte keinerlei Berufserfahrung auf Ingenieursebene, habe eine Bewerbung geschrieben, wurde sofort eingestellt und war nach gerade mal 1,5 Jahren im Job schon 2mal allein auf Dienstreise im Ausland...

Einfach mal machen... nicht soviel reden und nachdenken...
 

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