Schwerer Fall von Kraftvektorenbestimmung

Dieses Thema im Forum "techn. Mechanik" wurde erstellt von Kelchor, 8 Jan. 2013.

  1. Hallo liebe Community,

    ich habe eine Fragestellung an der ich mir schon seit längerem die Zähne ausbeiße.

    Unbenannt.jpg
    Es handelt sich um ein zweiseitig befestigtes Banner, welches einer Windkraft ausgesetzt ist. Zur Belastungsprüfung teile ich den Flächendruck auf und habe 2 Kräfte. 1 Kraft greift letztendlich an der Befestigung A an. Das banner beult sich rund aus im Wind. Das habe ich vereinfacht und es durch eine Schiefe Ebene ersetzt. Der Winkel zur senkrechten sei bekannt, die Kraft auch.

    bei einer einfachen Betrachtung könnte man einfach die Waagerechte Kraft für eine Simulation am Ausleger A einleiten.
    Dies entspricht jedoch nicht der Realität. Wenn sich das Banner ausbeult, gibt es einen Kraftmix. Letztendlich zieht eine Kraft den Punkt A nach unten, die andere zieht den Punkt A in Kraftrichtung. Wichtig ist für mich die resultierende Kraft, die ungefähr in die Richtung des gestrichelten Pfeils verlaufen muss. Das wäre dann die korrekte Angriffsrichtung der Kraft für meine Simulation.

    Wie muss ich vorgehen um dieses Problem zeichnerich zu lösen? bei meinen Lösungen wird die Resultierende immer größer als die Ausgangskraft. Das kann doch nicht sein. Wundersame Kraftvermehrung gibt es ja nicht.

    Wo ist mein Fehler? ich stehe auf dem Schlauch.

    MfG Philipp
     
  2. AW: Schwerer Fall von Kraftvektorenbestimmung

    Hallo,

    ..gibt es doch!
    Wenn du eine senkrecht wirkende Last mit 2 Seilen (nach links und rechts) abspannst (Straßenlampe), werden die Seilkräfte umso größer, je flacher der Winkel wird.
    Sind die Seile horizontal, steigt die Seilkraft ins Unendliche (theoretisch, praktisch hängen Seile immer mehr oder weniger durch).
    Es gibt sie also doch, die wundersame Kraftvermehrung.


    Gruß:
    Manni
     

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