Schulisches Wissen im Berufsleben

Guten Morgen,

ich bin jetzt am Ende vom 2. Jahr von insgesamt 4 Jahren Abendschule als Elektrotechniker.

Jetzt habe ich eine Frage an die, die frisch von der Technikerschule ins Technikerberufsleben gestartet sind.

Unsere Lehrer haben gesagt, dass was man auf der Technikerschule lernt, wird nicht sehr stark im späteren Berufsleben benötigt, man lernt quasi nur dafür, dass man den Technikerbrief bekommen und etwas vorwissen mitbringt, damit man die Zugangsvoraussetzung besitzt, um sich in einem neuen Job einlernen zu lassen?


Wie sieht das in der Realität aus?

Wie war der Übergang von der Schule zum Berufsleben?


MFG
gigitakka
 
AW: Schulisches Wissen im Berufsleben

Das kann man sicherlich nicht pauschalisieren. Je nachdem in welchem Job du später arbeiten wirst brauchst du mal mehr oder mal weniger. Aber ich schätze, dass du selten mehr als 30% deines erlernten Wissens brauchst. Meist fängst du in einer neuen Firma wieder bei fast Null an und musst viel lernen. Man kann sicherlich einige Basics aus der Schule nutzen aber es gibt halt immer den Unterschied zwischen Theorie und Praxis ;)

Bei mir sind es vielleicht 5% von dem bisher gelernten gewesen, was ich bisher direkt einsetzen konnte, wenn überhaupt. Das soll aber nicht heißen, dass du jetzt nix mehr lernen sollst.
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
AW: Schulisches Wissen im Berufsleben

Als fertig ausgebildeter Elektrotechniker
sollst du einen fundierten Überblick über die Elektrotechnik besitzen;
Grundlagenwissen in den Naturwissenschaften soll dir ermöglichen,
dich in konkrete, firmenspezifische Fachgebiete einzuarbeiten,
Englischkenntnisse sollten das Lesen von Fachliteratur erlauben
und ein bissl Allgemeinwissen wäre auch nicht schlecht.
(Man blamiert sich sonst im Berufsleben leicht.)
Den Rest kann man aber schon vergessen!
 

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