Schlauchresonanz

Hallo,

ich habe hier ein konkretes technisches Problem, welches ich berechnen soll. Dabei treten doch eine
Vielzahl von Größen auf, die die Rechnung beeinflussen.
Vielleicht hat einer Erfahrung mit ähnlichen Problemen, und kann mir einen Hinweis geben.
Es befindet sich ein Schlauch zwischen zwei Membranen, der luftgefüllt ist. Auf die beiden Membrane
erfolgt simultan jeweils eine Anregung, die zueinander um 180 Grad phasenverschoben ist.
Was ist nun zu beachten?
Ich versuche gerade den Ansatz mit stehenden Wellen, die sich in linearer Richtung befinden, weiß aber nicht, ob
der Ansatz für einen Schlauch mit einem gewissen Durchmesser geeignet ist. Dabei müssen ja auch Mehrfachreflektionen
an der Schlauchwand, Reibungseffekte, turbulente Strömungen usw. eine Rolle spielen.
Der Durchmesser des Schlauches beträgt wenige mm und die Länge ungefähr bei einem Meter. Wie kann ich hier berechnen, in welchem Maße die Schallwelle
gedämpft wird?
Habe ich hier nicht sogar eine Situation, die einem Helmholtzresonator ähnelt?
Wenn jemand eine Anregung zu dem Thema hat, würde ich mich über eine Antwort freuen.
 
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