Salopp: wie schwer ist der technische Betriebswirt?

Da ich Ingenieur bin und mehr als genügend Prüfungen an der Uni absolviert habe mal meine Meinung dazu: Der TBW ist sehr breit aufgestellt und ist immer noch sehr praxisnah. Die besondere Schwierigkeit rührt m.E.n. aus der teilweise sehr breiten Stoffmenge, super pingeligen Prüfern (frei nach dem Motto: was nicht in der Musterlösung steht ist nicht richtig) und dem bewussten unfairen Umgang. Alleine die Tatsache 4 Prüfungen in 2 Tagen zu schreiben ist schon absolut wired und nicht nachvollziehbar.

Ich finde die Prüfungsvorbereitung teilweise unter aller Sau. Selbst mit Rahmenlehrplan ist es extrem schwer den Stoff auf das richtige Maß einzugrenzen, da immer wieder extrem pingelig gefragt wird - mal soll man halber Bilanzbuchhalter sein, dann wieder Fragen bei denen sich bei quasi identischen Sachverhalten die Musterlösungen unterscheiden. In den eigentlichen Prüfungen wird nur sehr sparsam mit Folgefehlern umgegangen, was dazuführt das man trotz 100% richtiger Vorgehensweise (und Ableitungen der eigenen (!) richtigen Ergebnisse) bei nur einem Zahlendreher nur einen Bruchteil der Punkte bekommt.

"Klausureinsichten" wie sonst üblich gibt es nicht, sondern müssen gesondert beantragt werden. Derzeit muss man sich gegen Entgelt (was auch nicht wenig war) sich seine Klausuren kopieren und zuschicken lassen. Wenn man etwas zu bemängeln hat muss man dieses wiederum schriftlich einreichen und das entsprechend einer Frist, die einem auch wieder keiner sagt. Als ich in Rechnungswesen durchgefallen war, konnte ich auch erst nach (!) meiner Ergänzungsprüfung mir meine Klausur überhaupt zuschicken lassen. Das ist schon extrem absurd, da im Zweifelsfall gar nicht klar ist ob man zu dieser überhaupt noch müsste.

Außerdem bin ich der Meinung das es ohne Altklausuren quasi nicht möglich ist die Prüfungen zu bestehen, da wie gesagt immer wieder neue Tricks abgefragt werden und sich das Niveau teilweise erheblich von den Übungsbüchern abhebt. Ansonsten kommen natürlich noch zusätzliche Schwierigkeiten und der zeitlichen Einbindung durch den Berufsalltag hinzu. Außerdem sind die meisten Lernkollegen sehr unzuverlässig, bzw. die meisten brechen schlicht ab.

Auch im direkten Kontakt (als es mal um die Anrechnung einer Prüfungsleistung ging) war die IHK schon extrem arrogant. Im Kern ging es um die Frage wann etwas gleichrangig, gleichartig oder gleichwertig ist. Rausgekommen ist dann eigentlich nichts, außer das ich mich mit der Prüfungsvorsitzenden schon ganz ordentlich gefetzt habe und sie mir am Ende nicht einmal erklären konnte unter welchen Umständen es theoretisch möglich wäre sich Prüfungsleistungen anrechnen zu lassen, wobei dies explizit durch die Prüfungsordnung möglich wäre. Salopp gesprochen ginge es nur, wenn man die Prüfung bereits bei der IHK absolviert hätte, was natürlich absurd ist, da man sie sich ja dann nicht anrechnen lassen müsste.
 
Da ich Ingenieur bin und mehr als genügend Prüfungen an der Uni absolviert habe mal meine Meinung dazu: Der TBW ist sehr breit aufgestellt und ist immer noch sehr praxisnah. Die besondere Schwierigkeit rührt m.E.n. aus der teilweise sehr breiten Stoffmenge, super pingeligen Prüfern (frei nach dem Motto: was nicht in der Musterlösung steht ist nicht richtig) und dem bewussten unfairen Umgang. Alleine die Tatsache 4 Prüfungen in 2 Tagen zu schreiben ist schon absolut wired und nicht nachvollziehbar.

Ich finde die Prüfungsvorbereitung teilweise unter aller Sau. Selbst mit Rahmenlehrplan ist es extrem schwer den Stoff auf das richtige Maß einzugrenzen, da immer wieder extrem pingelig gefragt wird - mal soll man halber Bilanzbuchhalter sein, dann wieder Fragen bei denen sich bei quasi identischen Sachverhalten die Musterlösungen unterscheiden. In den eigentlichen Prüfungen wird nur sehr sparsam mit Folgefehlern umgegangen, was dazuführt das man trotz 100% richtiger Vorgehensweise (und Ableitungen der eigenen (!) richtigen Ergebnisse) bei nur einem Zahlendreher nur einen Bruchteil der Punkte bekommt.

"Klausureinsichten" wie sonst üblich gibt es nicht, sondern müssen gesondert beantragt werden. Derzeit muss man sich gegen Entgelt (was auch nicht wenig war) sich seine Klausuren kopieren und zuschicken lassen. Wenn man etwas zu bemängeln hat muss man dieses wiederum schriftlich einreichen und das entsprechend einer Frist, die einem auch wieder keiner sagt. Als ich in Rechnungswesen durchgefallen war, konnte ich auch erst nach (!) meiner Ergänzungsprüfung mir meine Klausur überhaupt zuschicken lassen. Das ist schon extrem absurd, da im Zweifelsfall gar nicht klar ist ob man zu dieser überhaupt noch müsste.

Außerdem bin ich der Meinung das es ohne Altklausuren quasi nicht möglich ist die Prüfungen zu bestehen, da wie gesagt immer wieder neue Tricks abgefragt werden und sich das Niveau teilweise erheblich von den Übungsbüchern abhebt. Ansonsten kommen natürlich noch zusätzliche Schwierigkeiten und der zeitlichen Einbindung durch den Berufsalltag hinzu. Außerdem sind die meisten Lernkollegen sehr unzuverlässig, bzw. die meisten brechen schlicht ab.

Auch im direkten Kontakt (als es mal um die Anrechnung einer Prüfungsleistung ging) war die IHK schon extrem arrogant. Im Kern ging es um die Frage wann etwas gleichrangig, gleichartig oder gleichwertig ist. Rausgekommen ist dann eigentlich nichts, außer das ich mich mit der Prüfungsvorsitzenden schon ganz ordentlich gefetzt habe und sie mir am Ende nicht einmal erklären konnte unter welchen Umständen es theoretisch möglich wäre sich Prüfungsleistungen anrechnen zu lassen, wobei dies explizit durch die Prüfungsordnung möglich wäre. Salopp gesprochen ginge es nur, wenn man die Prüfung bereits bei der IHK absolviert hätte, was natürlich absurd ist, da man sie sich ja dann nicht anrechnen lassen müsste.
als ich das gerade gelesen habe, muss ich sagen es kommt ungefähr hin. Mein Mann hat Betriebswirtschaft studiert und meinte das ist ganz schön hohes Niveau. das wir komplette neue Formalsammlung während der Prüfung bekommen und die nicht gleich ist mit unsere die wir in der Schule verwenden. Das die im Studium alle ihre Aufzeichnungen benutzen dürfen, genauso ihre Gesetzesbücher mit Bemerkungen benutzen dürfen, ist wirklich zur der IHK Prüfung ein riesen unterschied.
 
als ich das gerade gelesen habe, muss ich sagen es kommt ungefähr hin. Mein Mann hat Betriebswirtschaft studiert und meinte das ist ganz schön hohes Niveau. das wir komplette neue Formalsammlung während der Prüfung bekommen und die nicht gleich ist mit unsere die wir in der Schule verwenden. Das die im Studium alle ihre Aufzeichnungen benutzen dürfen, genauso ihre Gesetzesbücher mit Bemerkungen benutzen dürfen, ist wirklich zur der IHK Prüfung ein riesen unterschied.
Naja, das man an der Uni seine Unterlagen in den Prüfungen mitnehmen darf halte ich eher für ein Gerücht. ;) In denen das möglich war, haben sie einem quasi nichts gebracht weil die Fragestellungen so abstrakt waren das einem die Aufzeichnungen nicht geholfen haben oder man extremen (!!) Zeitdruck und man musste exakt wissen wo es steht. Außerdem darf man die Gesetzesbücher auch mit in die Prüfungen bei TBW nehmen, aber auch das bringt einem nur bedingt was, denn wenn man die Textstellen nicht markiert und keine Klebezettel drin hat sucht man sich tot.

Ein weiterer Punkt ist meines Erachtens das es keine halben Punkte gibt. Das ist ein deutlicher Nachteil.
 

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