Rutschzeit einer Kupplung berechnen

Dieses Thema im Forum "MBtechn. Grundl." wurde erstellt von Kanna, 10 Dez. 2012.

  1. Ich versuche gerade bei einer Aufgabe die Rutschzeit zu berechnen, leider verstehe ich den Lösungsweg nicht.
    Denn ich habe eine Gleichung um die Rutschzeit zu berechnen, jedoch wird in der Lösung mit einer ganz anderen gerechnet, welche ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.
    Dort werden zwei Trägheitsmomente Multipliziert und Winkelgeschwindigkeiten etc. Ich weiß gar nicht wie diese Her geleitet wurde.

    Von der Aufgabenstellung ist es jedoch klar, man hat einen Motor, welcher über eine Rutschkupplung und ein Getriebe eine Last antreibt. Man Reduziert dann erst mal das Massenträgheitsmoment auf die Antriebswelle des Motors.
    Beim Anlauf beginnt die Kupplung nach überschreitung des Kupplungsmomentes an zu rutschen bzw. die Drehzahl des Motors verringert sich, während die Last gleichzeitig beschleunigt wird.
    Nach einer gewissen Rutschzeit erreichen beide eine Synchrone Drehzahl.

    Leider habe ich keine Ahnung wie man auf die Gleichung kommt. Da aus der Ruhe beschschleunigt wird fällt ein Omega ja schon mal weg ...
     

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  2. AW: Rutschzeit einer Kupplung berechnen

    Mittlerweile habe ich die Gleichung mal her geleitet.

    Es werden einfach nur zwei Funktionen Gleichgesetzt.
    Und zwar die Funktion welche die Bremsung des Motors beschreibt mit der Fkt welche die Beschleunigung der Last beschreibt.
    Wenn diese nach t umstellt wird, erhält man die den Zeitpunkt an welchem soviel die Last als auch der Motor die selbe Drehzahl haben, was wiederum der Rutschzeit entspricht (Siehe Zeichnung Anhang).
    Nur weiß ich nicht wie man auf die Funktion selbst kommt, also über das Integral.
     

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    #2 Kanna, 10 Dez. 2012
    Zuletzt bearbeitet: 10 Dez. 2012
  3. AW: Rutschzeit einer Kupplung berechnen

    Ich habe jetzt noch einen Fehler entdeckt. Da die Bremsung ja eine Negative Steigung hat, muss noch ein Minus vor die Funktion. Außerdem glaube ich, dass ich jetzt weiß wie sich die Gleichung ergibt.

    M =\alpha *J => \alpha =\frac{M}{J}

    Der Motor selbst gibt ja ein Drehmoment ab, das Kupplungsmoment wirkt im Prinzip in beide Richtung, also zur Antriebs und Abtriebsrichtung hin.
    Da das Kupplungmoment größer als das Antriebmoment ist, wird der Motor gebremst.
    Das bedeutet, dass die Differenz zwischen Antriebmoment und Kupplungsmoment quasi das Moment ergibt, mit welchem die rotierende Masse gebremst wird.

    Weil Omega nur die Ableitung der gesuchten Beschleunigung ist, muss man einfach noch Omega intergrieren um dann auf die gesuchte Funktion zu kommen.
     
    #3 Kanna, 10 Dez. 2012
    Zuletzt bearbeitet: 10 Dez. 2012

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