Guten Tag, könnte mir jemand sagen, wie man bei der Aufgabe vorgehen würde, wenn die Lagerreaktionen nicht gegeben wären?
Die Lagerreaktionen waren nicht "gegeben", sondern diese Größen mußten erst bestimmt werden. Ohne die Auflagerkräfte auszurechnen/ zu zeichnen, kann man m. E. solche Aufgaben nicht lösen.
Es müssen erst alle äußeren Kräfte bekannt sein, bevor man die "inneren" (Stabkräfte) bestimmen kann.
 
Ist es denn erlaubt, das System in 10I10 in 2 Teile zu schneiden, dort jeweils von links und rechts das Moment zu bestimmen, um die horizontalen Reaktionskräfte der beiden Lager bestimmen zu können? (Gelenkkräfte sind dafür ja irrelevant, aber gibt es sonst noch etwas zu beachten?)
Es ist erlaubt, aber nicht nötig, denn für die Außenkräfte ist der dreieckige Rahmen trotz seiner Gelenke als steifes Bauteil zu bewerten.
Die horizontalen Kräfte sind die vier F/2-Kräfte die nach rechts zeigen und die Kraft, die das linke Lager aufnimmt (Ax = -60 kN). Das rechte Lager kann in x-Richtung keine Kraft übertragen.
Die Moment-Berechnung um A lautet einfach
(4+6+8+10)m * F/2 = (10m*2) * (Zusätzliche Kraft auf das Lager B)
Diese 21 kN entlasten A und belasten B zusätzlich zu den jeweils 120 kN der senkrechten Kräfte.
 

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