Download Icon

Rekonstruktion Vorprüfung Elektrische Antriebe 02.06.2020 1.0

Keine Berechtigung zum Herunterladen
Hallo zusammen,
ich hätte eine Frage zur Aufgabe 2, vielleicht kann die mir noch jemand beantworten. Wieso darf bei der Berechnung des Drehmomentes im Nennbetrieb mit der Drehfelddrehzahl gerechnet werden, obwohl die abgegebene Leistung an der Welle verwendet wird? Für mich ist das eine allgemein gültige Formel der Mechanik, d.h. "Drehmoment an der Welle = abgegebene Leistung an der Welle / 2 x 3,14 x Drehzahl an der Welle". Somit dürfte man doch hier nicht mit der Drehfelddrehzahl rechnen dürfen, oder? Drehfelddrehzahl und Läuferdrehzahl unterscheiden sich ja um den Schlupf. Wo liegt hier mein Verständnisfehler?
Bitte einmal die Formel posten
 
Hallo zusammen,
ich hätte eine Frage zur Aufgabe 2, vielleicht kann die mir noch jemand beantworten. Wieso darf bei der Berechnung des Drehmomentes im Nennbetrieb mit der Drehfelddrehzahl gerechnet werden, obwohl die abgegebene Leistung an der Welle verwendet wird? Für mich ist das eine allgemein gültige Formel der Mechanik, d.h. "Drehmoment an der Welle = abgegebene Leistung an der Welle / 2 x 3,14 x Drehzahl an der Welle". Somit dürfte man doch hier nicht mit der Drehfelddrehzahl rechnen dürfen, oder? Drehfelddrehzahl und Läuferdrehzahl unterscheiden sich ja um den Schlupf. Wo liegt hier mein Verständnisfehler?
Warum verwendet ihr nicht einfach den Drehmomenten Maßstab und misst den Abstand vom Betriebspunkt zur Nulllinie der Drehmomente?
So ist der eigentliche Lösungsweg.

1611042738359.png
 
Muss man nicht erst Mn berechnen um überhaupt Die Nulllinier der Drehmomente zu zeichnen?

Oder bekommt man die auch anders hin??
Sorry stimmt.

Ihr müsst berücksichtigen das ein Nennschlupf von 4% gegeben war. Dies wurde in der Aufgabenstellung vergessen.

Also der Lösungswerg wäre folgendermaßen:
1.
Ich kann mir noch folgendes vorstellen:
wenn ein Schlupf von 4% im Betriebspunkt gegeben ist
[tex] n = n_d \cdot (1-s_n) [/tex]
[tex] 1000 \cdot (1-0,04) = 960 \frac{1}{min} [/tex]
[tex] M_n = \frac{Pn}{2 \cdot \pi \cdot n} [/tex]
[tex] M_n = \frac{7500 W}{2 \cdot \pi \cdot \frac{960}{60} } = 74,6 Nm [/tex]
[tex] M_a = 0,21 \cdot M_n [/tex]
[tex] M_a = 15,66 [/tex]

Und dann eben in Längen umrechnen und senkrecht von B und A runter. Dann eine Linie von L aus durch diese beiden neu berechneten Punkte.
Ist vielleicht ein bisschen an den Haaren hergezogen, aber ein Versuch war es.
2. m_p berechnen (FO S.25) mit U_1n=400V (Drehstrommotor=immer 400V annehmen) und m_I = 0,25A/mm (ist gegeben)
3. m_M berechnen (FO S. 27) mit m_P aus Schritt 1 und nd = 1.000min^-1 (ist gegeben)
4. Länge_Mn berechnen über m_M und Mn und ab den Betriebspunkt B (ist gegeben) einzeichnen. Erste Punkt für L-U_Line
5. I_n einzeichnen vom 0_Punkt zum Betriebspunkt, Länge abmessen und über m_I = 0,25A/mm (ist gegeben) Strom im Betriebspunkt I_n berechnen
6. I_A = 2,2 (ist gegeben) * I_n und über m_I die Länge berechnen
7. Linie 0-A einzeichnen, da Winkel unbekannt einfach den Schnittpunkt mit dem Kreis ermitteln. A ist nun konstruiert!
8. Wie bei Schritt 4 nun Ma einzeichnen -> zweiter Punkt für L-U_Linie
 
Kurze Frage zu Aufgabe 4.

wenn ich den Winkel [tex] \alpha [/tex] benötige, wie in der Aufgabenstellung gefordert, wird folgende Formel verwendet:

[tex] U_{di\alpha }= U_{di}*cos\alpha [/tex]

aber warum nicht diese:

[tex] U_{di\alpha }= \frac{{1+1,154*cos( \alpha -30° )}}{2} [/tex]

Umstellen ist natürlich klar, danke vorab für die Hilfe.

LG Astra
 
Ich würde einfach mal behaupten dass man für eine rein ohmsche Last die einfachere B6H Brückenschaltung wählt und somit die erste Formel in Frage kommt.
 
Top