Rauschminimierung: Lock-In-Verstärker

Dieses Thema im Forum "Elektrotechnik" wurde erstellt von voltmeter, 28 Nov. 2012.

  1. Hallo zusammen!

    ich heiß Christian studier Physik und hab folgendes Problem:

    Ich würde gern einen Lock-In-Verstärker benutzen um das thermische Rauschen zu minimieren. Wir verwenden eine sehr niedrige Trägerfrequenz (unter 50Hz). Das Problem ist, dass die minimale Spannungsamplitude des Lock-Ins 5mV beträgt. Ich benötige aber eine Spannung, die wesentlich niedriger ist.

    Mein erster Gedanke war: Klar ich schalte einen Widerstand oder nen Spannungsteiler vor, dieser fungiert aber wieder als Rauschquelle sodass sich das Signal wieder mit weiterem Rauschen überlagert.

    Daher meine Frage: Kennt jemand von euch eine Methode, wie man die Spannung einer Spannungsquelle möglichst effektiv dämpfen kann ohne dabei eine zusätzliche Stromquelle hinzuzufügen?

    Vielen Dank für eure Antworten

    Greetings

    Christian
     
  2. AW: Rauschminimierung: Lock-In-Verstärker

    > Das Problem ist, dass die minimale Spannungsamplitude des Lock-Ins 5mV beträgt. Ich benötige aber eine Spannung, die wesentlich niedriger ist.

    Wie soll man des denn verstehen? Wieso brauchst du noch einen Spannungsteiler, wenn dein Signal doch eh schon zu klein ist?
     
  3. AW: Rauschminimierung: Lock-In-Verstärker

    hmm ich dachte ich hätte es unmissverständlich ausgedrückt: Die Spannung meiner Spannungsquelle ist ZU GROß , da der Lock-In nur Spannungen ausgibt die GRÖßER sind als 4mV, ich brauche aber dringend nur einen Bruchteil diesen Werts, d.h. Spannungen im Bereich von einigen Microvolt.
     
    #3 voltmeter, 28 Nov. 2012
    Zuletzt bearbeitet: 28 Nov. 2012
  4. AW: Rauschminimierung: Lock-In-Verstärker

    > a der Lock-In nur Spannungen ausgibt die GRÖßER sind als 4mV

    Ich dachte immer man "füttert" den Lock-in Verstärker mit dem zu messenden Signal und einem Referenzsignal. Wieso gibt bei dir der Lock-in-Verstärker das zu messende Signal aus?
     
  5. AW: Rauschminimierung: Lock-In-Verstärker

    ok jetzt versteh ich endlich was du meinst: mit den 4mV mein ich hier ausschließlich das referenzsignal des lock-in-verstärkers. gut, den lock-in mit einer externen referenzspannung zu "füttern" geht natürlich, z.b. mit nem frequenzgenerator. ich habe nur das problem, dass es an unserem institut keine frequenzgeneratoren gibt die so kleine spannungen ausgeben.

    ich benötige daher ein bauteil, das mir meine referenzspannung "dämpft" und das mir gleichzeitig die eigenschaft der spannungsquelle nicht kaputtmacht. will meinen keine widerstände die etwa einen spannungsabfall bewirken, vieleicht einen einfachen LC-Kreis oder sowas.

    naja wär jedenfalls cool, falls einer von euch was weiß.
     
    #5 voltmeter, 29 Nov. 2012
    Zuletzt bearbeitet: 29 Nov. 2012
  6. AW: Rauschminimierung: Lock-In-Verstärker

    Am einfachsten einen hochohmigen Spannungsteiler nehmen. Den kannst du entweder mit Widerständen oder mit Kondensatoren machen.
    Ansonsten könnte man auch aktiv entkoppeln (Jfet/Mos Operationsverstärker).
     

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