Radbremszylinder Durchmesser berechnen

Hi wir haben eine Aufgabe von unserem Fehrnlehrer bekommen, wo wir nicht weiter kommen.


Von einem Pkw sind die folgenden Daten bekannt:

· zul. Gesamtmasse: 1610 kg
· Radstand: 2410 mm
· Achslastverteilung v/h: 57/43 bis 47/53
· Schwerpunkthöhe: 450 ... 550 mm
· Durchmesser der Bremsscheiben vorn (a/i): 250 mm/160 mm
· Durchmesser der Bremsscheiben hinten (a/o): 250 mm/160 mm
· Radzylinderdurchmesser der Faustsattelbremse vorn: 35 mm

Ermitteln Sie den erforderlichen Durchmesser der Radzylinder für die hintere Festsattelbremse, wenn bis zu einem Haftreibwert von 0,80 auf ebener Fahrbahn für alle Räder unter allen Umständen verhindert werden soll, dass die Hinterachse zuerst blockiert.
 
Hi wir haben eine Aufgabe von unserem Fehrnlehrer bekommen, wo wir nicht weiter kommen.


Von einem Pkw sind die folgenden Daten bekannt:

· zul. Gesamtmasse: 1610 kg
· Radstand: 2410 mm
· Achslastverteilung v/h: 57/43 bis 47/53
· Schwerpunkthöhe: 450 ... 550 mm
· Durchmesser der Bremsscheiben vorn (a/i): 250 mm/160 mm
· Durchmesser der Bremsscheiben hinten (a/o): 250 mm/160 mm
· Radzylinderdurchmesser der Faustsattelbremse vorn: 35 mm

Ermitteln Sie den erforderlichen Durchmesser der Radzylinder für die hintere Festsattelbremse, wenn bis zu einem Haftreibwert von 0,80 auf ebener Fahrbahn für alle Räder unter allen Umständen verhindert werden soll, dass die Hinterachse zuerst blockiert.

Ohne das Anfertigen einer Arbeitsskizze wirst du wohl nicht einmal begreifen, wie man da überhaupt vorgehen könnte
 
Hi wir haben eine Aufgabe von unserem Fehrnlehrer bekommen, wo wir nicht weiter kommen.



· Durchmesser der Bremsscheiben vorn (a/i): 250 mm/160 mm
· Durchmesser der Bremsscheiben hinten (a/o): 250 mm/160 mm
·
Worin besteht der Unterschied zwischen a/i und a/o?
Außen/innen ist mir klar, es ergibt sich eine ringförmige Fläche der Scheibenbremse. Abe a/o ist mir nicht geläufig.

Bitte um Aufklärung.
 
Hi wir haben eine Aufgabe von unserem Fehrnlehrer bekommen, wo wir nicht weiter kommen.


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Hättest du dir eine ordentliche Arbeitsskizze gemacht, hättest du allein dadurch deine Aufgabe wahrscheinlich schon zur Hälfte gelöst;-)
Dein Fernlehrer bringt dir nichts Richtiges bei, wenn er nicht auf dem "Muss" von Arbeitsskizzen besteht.
Wahrscheinlich sind's selbst evtl. Umschüler ohne richtiges Hintergrundwissen;-)

Irrtum vorbehalten.
 

Anhänge

  • 20160519Image_00255.pdf
    104,5 KB · Aufrufe: 23
Man kann auch die Verzögerung berechnen, mit der gebremst unter den o. g. Bedingungen werden darf.
Die (Massen)- Kraft beim Bremsen beträgt 12640 N.
Dann ist die zul. Bremsverzögerung 12640/ 1610 N/kg = 7.85 m/s² = 0,8*g
 
Hallo Derfnam,
ich finde dein Ergebnis echt super - wie bist du daruf gekommen? Wir haben als Fernstudenten leider wirklich nur ein paar Hefte in denen einige Sachen erklärt sind. Durch den fehlenden Präsensunterricht ist es wirklich schwer sich durch googeln derartige Rechenwege selbst herbeizuführen....finde ich...mir fällt es jedenfalls schwer derartige Zusammenhänge so zu erkennen.
Kannst du mir noch erklären warum du bei der Endrechnung "durch 0,5mm" teilst?
Deinen alternativen Rechenweg kann ich leider auch nur teilweise nachvollziehen

Danke schonmal und viele Grüße
 
Hallo Derfnam,

also ich habe das jetzt selber mal probiert, klappt auch alles super. es funktioniert sogar ohne das Krafteck weil man alles komplett entlang den Wirklinien antragen kann - so entstehen dann quasi 2 seperate Kraftecke an denen man alle Kräfte ablesen kann.
Aber könntest du mir vlt. noch einmal erklären wie du auf die Formel kommst?
Im Prinziep geht es ja anfangs nur um Kräfte die man geometrisch ermittelt.
Aber wie kommt jetzt plötzlich der Durchmesser in´s Spiel und woher kommt die Wurzel??

Danke schonmal,
Viele Grüße
nebster
 
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