Quellenspannung

Moin,
Kann mir bitte jemand erklären wie man eine Quellenspannung ausrechnet.

Warum ist das so schwierig was mus man dabei beachten.
Über eine gute Aufklärung wäre ich sehr froh.

Gruss
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
AW: Quellenspannung

Auch wenn sich´s komisch anhört:
Die Quellenspannung ist die Spannung einer Spannungsquelle.

Die kann man messen, gegeben haben oder ausrechenen,
aber WIE man Letzteres macht, hängt vom konkreten Fall ab
und einen solchen hast du nicht gepostet.
 
AW: Quellenspannung

Ok ich vertehe das Quellenspannung= Klemmenspannung ist.
Die Formel habe ich auch, glaube ich: Uk=Uq-I*Ri
Warum betrachten wir hier nur den Widerstand R5 also warum hat man ihn zwischen den Klemmen genommen?
Normalerweise würde man doch R5 mit einer Dreieckschaltung lösen aber leider sehe ich hier keinen zusammenhang.
Was muss ich hier beachten und wie ich gerade höre gibts es noch andere Fälle!!
Auch hier habe ich die Lösung von 10V ohne zu versten wie man drauf kommt.

Gruss

20130111_204235.jpg
 

derschwarzepeter

Mitarbeiter
AW: Quellenspannung

Ok ich vertehe das Quellenspannung= Klemmenspannung ist.
Dann verstehst du das leider vollkommen falsch.

DIESES Beispiel ist ein ganz schön komplexes,
das schon einiges an Verständnis und auch einiges an Erfahrung vorraussetzt,
die du offenbar in keiner Weise aufbringst:
Dir mangelt es an ELEMTARSTEM.

Kann das sein, dass du ein Jahr später als die anderen in den Kurs eingestiegen bist
und dir jetzt alle Grundlagen fehlen?
 
AW: Quellenspannung

Das ist schon eine klassische Schaltung. Die berechnet man so, dass man erst mit 2 Ersatzquellen beginnt und die dann zusammenfasst. Wenn man das verstanden hat, dann geht es ganz einfach.


Uq1 = Uq*R3/(R1+R3)

Ri1 = R1*R3/(R1+R3)


Uq2 = Uq*R4/(R4+R2)

Ri2 = R2*R4/(R2+R4)


Uqe = Uq1-Uq2
-------------------

Rie = Ri1+Ri2
----------------


Zahlen kannst du selber einsetzen.


Uab = Uqe*R5/(R5+Rie)
------------------------------
 
AW: Quellenspannung

Zitat von Predrag:
Ok ich vertehe das Quellenspannung= Klemmenspannung ist.
Nein, wie Du selber in der nächsten Zeile zeigst, ist die Klemmenspannung gleich der Quellenspannung plus dem Spannungsabfall an Ri. Die beiden Spannungen sind also nicht gleich.

Zitat von Predrag:
Warum betrachten wir hier nur den Widerstand R5 ...
Weil laut Aufgabenstellung offenbar nur die Spannung an und/oder der Strom durch R5 gefragt ist.

Immer, wenn nach den Werten in nur einem einzigen Zeig eines Netzwerks gefragt ist, bedient man sich einer Ersatzquelle, durch die das ganze restliche Netzwerk (außer dem betrachteten Zweig) durch eine einfache Spannungs- oder Stromquelle samt Innenwiderstand ersetzt wird. Deswegen wird diese Quelle auch Ersatzquelle genannt. Sie hat auf den betrachteten Zweig (hier den Zweig mit R5) dieselbe Wirkung wie die Originalschaltung.

Zitat von Predrag:
... also warum hat man ihn zwischen den Klemmen genommen?
Weil er dort hingehört. Der Widerstand R5 liegt in der Originalschaltung zwischen den Klemmen A-B. Also muss er auch in der Ersatzschaltung zwischen den Klemmen A-B liegen. Die Ersatzquelle samt Innenwiderstand ersetzt doch die Originalschaltung bzgl. der Klemmen A-B.

Zitat von Predrag:
Normalerweise würde man doch R5 mit einer Dreieckschaltung lösen aber leider sehe ich hier keinen zusammenhang.
Wenn Du eine Dreieckschaltung, in der R5 enthalten ist, durch eine Sternschaltung ersetzt, hast Du R5 ja nicht mehr in der Sternschaltung. Wie willst Du dann die Spannung über R5 bestimmen?

Zitat von Predrag:
Zunächst mal musst Du das Prinzip verstehen. Es geht darum zu erkennen, was der Widerstand R5 an den Klemmen A-B "sieht". Dazu nimmst Du den Widerstand R5 heraus und guckst selber, was er Widerstand R5 sehen würde, wenn er denn angeschlossen wäre. Er sieht etwas, was er sich zusammenreimt als eine Spannungsquelle mit einem Widerstand in Reihe dazu.

Du kannst die Werte dieser beiden Elemente ebenfalls "sehen", indem Du die Spannung berechnest, die zwischen den offenen Klemmen A-B vorhanden ist. Das machst Du per Maschensatz und Spannungsteilerregel (oder etwas komplizierter nach helmuts). Und Du "siehst" den Widerstand zwischen den offenen Klemmen A-B, der im vorliegenden Fall aus der Parallelschaltung von R1 und R3 in Reihe mit der Parallelschaltung aus R2 und R4 besteht. Zugegeben, das ist für Anfänger etwas schwer zu erkennen, wird aber deutlich, wenn Du Dir vorstellst, dass die Spannungsquelle der Originalschaltung keinen Innenwiderstand besitzt, Du sie also für die Widerstandsbestimmung durch einen Kurzschluss ersetzen kannst. Dann erkennst Du, dass sowohl R1 und R3 als auch R2 und R4 an ihren beiden Enden miteinander verbunden sind (Parallelschaltung), während die beiden Parallelschaltungen nur an einem Ende miteinander verbunden sind (Reihenschaltung).

Übrigens: Sollten in der Originalschaltung auch Stromquellen enthalten sein, so sind diese durch ihren Innenwiderstand zu ersetzen, der unendlich groß ist. Stromquellen sind bei der Innenwiderstandsbestimmung der Ersatzzquelle also herauszunehmen (durch einen Leerlauf zu ersetzen), Spannungsquellen werden bei der Innenwiderstandsbestimmung dagegen kurzgeschlossen.
 
AW: Quellenspannung

Hey Leute ihr seid Klasse also durch das Einsetzen komme ich auf das Ergebnis. Nun will ich es auch verstehen also setze ich mich ran und will die Gleichung von Helmuts und die Erklärung von Gvc besser verstehen.,
Danke!!!

Gruss
 
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