"Qualifikation" Berufsschule

B

Benutzer221363

Gast
Hallo zusammen,

ich bin 24 Jahre alt und zur Zeit im dritten Lehrjahr als Elektroniker für Betriebstechnik.

Vor meiner derzeitigen Ausbildung habe ich bereits erfolgreich eine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen absolviert.


Momentan mache ich mir viele Gedanken darüber, wie es einmal nach der Ausbildung und Berufserfahrung weiter gehen soll.

Für mich steht fest, dass ich nicht studieren möchte. Ich habe diesbezüglich im näheren Umfeld schon viel mitbekommen und möchte es mir daher einfach nicht antun.

Für mich klingt zum einen der technische Fachwirt (später dann noch der tech. Betriebswirt oben drauf) ganz interessant, da ich hier meine beiden Berufe, also das wirtschaftliche und das technische, miteinander vereinen könnte.

Aber um den tech. Fachwirt soll es hier jetzt gar nicht gehen.

Ich habe mir natürlich auch die Weiterbildung zum staatl. geprüften Techniker angesehen und promt sind Fragen aufgekommen, die mich daran hintern eine Entscheidung zu treffen.

Ich hoffe ich stoße hier im Forum auf offene und aufschlussreiche Antworten.

Zu meinen Fragen:

Ein großer Bestandteil des E-Technikers, egal welche Fachrichtung, ist die SPS. Nun ist es so, dass ich in der Berufsschule allgemein gesehen ein sehr guter Schüler bin (letztes Zeugnis hatte den Schnitt von 1,0) und dass ich merke, dass mir die technische Theorie spaß macht und mir auch meist gut liegt.

Lediglich die SPS macht mir große Sorgen, da ich in diesem Fach nie wirklich weiß um was es geht und wie es geht, weil die Berufsschullehrer die Thematik einfach nicht rüber bringen können.

Jetzt stellt ich mir die Frage, ob man bei der Technikerweiterbildung SPS-Unterricht auf Berufsschulniveau hat oder ob man es dort von den Dozenten wirklich gut beigebracht bekommt.

Mir ist durchaus bewusst, dass man da keine allgemeine Antwort geben kann, aber ein paar Erfahrungswerte würden mir bei der Entscheidungsfindung vermutlich schon weiter helfen.


Des Weiteren habe ich noch eine Frage zur Fachrichtung Datenverarbeitung.

Wie gesagt habe ich erst nach meiner kaufmännischen Ausbildung auf die technische Schiene gewechselt und habe in Richtung Programmierung absolut keine Erfahrung. Lediglich aus dem Geschäft kenne ich das Programmieren, wenn ich einem Kollegen mal über die Schulter geschaut habe. Auch im privaten Bereich hatte ich noch nie was mit Programmierung zu tun.

Hat man komplett ohne Erfahrung überhaupt den Hauch einer Chance in der Fachrichtung Datenverarbeitung zu bestehen oder sollte ich da lieber, meinem Ausbildungsberuf entsprechend, auf die Fachrichtung Energietechnik setzen?

Vielen Dank schon mal für eure Antworten!
 
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