Prüfung Mgru 03.02.2019 mit Lösungen

Dieses Thema im Forum "Konstruktion" wurde erstellt von Valf47, 3 Feb. 2019.

  1. Hier habe ich eine Rekonstruktion der Prüfung maschinenbautechnische Grundlage vom 03.02.2019.
    Ich glaube die Prüfung war etwas schwerer wie frühere, da die Aufgabestellung etwas von den bisherigen abweicht.
    Alles in allem ist aber nicht viel anders, also nicht auf den ersten Blick erschrecken...
    Viel Spaß damit.

    Bei Fehlern bitte melden, dann können sie behoben werden :)
     

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  2. Deine Lösung zu 1. bezweifele ich.
    Du mußt die Kräfte in der Lage berechnen, wie sie tatsächlich auftreten.
     

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  3. Hier ein Vorschlag zu Aufgabe 1 nach den Richtungen der horizontalen und vertikalen Achse. Gelöst hab ich das mit einem CAS-fähigem Taschenrechner, daher fehlt der Lösungsweg.
     

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  4. Meiner Meinung nach sind die Kräfte ja in der Lage wie sie auftreten berechnet.
    Das einzige was ich gemacht habe ist die Welle quasi gerade gedreht, und die Kräfte (Hier Fb) schräg eingezeichnet.
    Die Kräfte wirken noch genau gleich wie vorher, nur das es nun wie auf den "üblichen" Prüfungen aussieht
     
  5. Seltsame Begründung.
    Was machst du denn, wenn 2 schräge Kräfte mit verschiedenen Richtungen auftreten?
     
  6. Ja, und wenn du vom Lager A die resultierende Kraft berechnest F_{A} = \sqrt{F_{AX} ^{2} + F_{AY} ^{2} } kommt sowohl bei meiner als auch bei deiner Lösung die selbe resultierende Kraft raus. Was jedoch gänzlich fehlt, ist die Festlegung eines Koordinatensystems und somit eine Definition, in welche Richtung überhaupt die Lagerkräfte wirken. Erst dann könnte man genaue Beträge für Einzelkräfte errechnen.
     
  7. Ich hätte jetzt gesagt das auch 2 oder beliebig viele Kräfte in ihre x- und y-Komponente zerlegt werden können, aber ich glaube ich Verstehe nicht so ganz was du meinst.
     
  8. Ah, jetzt versteh ich was du meinst.
    Ja das könnte tatsächlich sein, es war wenn ich mich recht erinnere nicht in der Prüfung vorgegeben in welche Richtung die Kräfte von Fa zeigen sollen.
    Vielleicht werden ja mangels Vorgabe beide Ergebnisse akzeptiert, oder ich hab das einfach übersehen :)
     
  9. Voraussetzung, dass ein Ergebnis akzeptiert wird, ist, dass du angibst, welche Richtung gemeint ist, also selber ein Koordinatensystem angibst.

    Wer von x und y redet, muss auch definieren, wohin x und y wirken, sonst hängst du von der Gnade deiner Prüfer ab ;).

    Alternativ könnest du auch nur mit resultierenden Kräften rechnen.
     
  10. Deine Drehzahlberechnung zu 4.1 ist mir ein Gräuel., da es eine Zahlengleichung ist.
    Die Einheiten sind falsch, denn du kannst nicht m/s durch cm dividieren.

    Der bessere Weg ist
    v= r * omega

    omega = pi*n /30 n in 1/min und omega in 1/s, r in m u. v in m/s.
    n = 30*v/(r*pi) 1/min
     
  11. Es tut mir sehr leid das dir mein Lösungsvorschlag nicht zusagt.
    Wenn du ein Blick in die Formelsammlung Seite 135 wirfst wirst du sehen, das die Werte genau in diesen Einheiten eingegeben werden sollen um ein Ergebnis in 1/min zu erhalten.
    Desweiteren ist es lediglich ein Lösungsvorschlag.
    Falls du andere und bessere Lösungswege verwenden möchtest ist es dir freigestellt dies auch zu tun!
     
    Nutzi gefällt das.
  12. Das hat mit "wenig zusagen" nichts zu tun.
    Solche zugeschnittenen Zahlengleichungen sind einfach "Mist".
    Deine Lösung würde stimmen, wenn du zusätzlich zu den m/s und den mm für die 60.000 die zugehörige Einheit angegeben hättest. Nur dann stimmt die Gleichung auch hinsichtlich der Einheiten.
    Ohne diese Angabe ist der Rechenweg "falsch".
    Ich nehme an du weißt gar nicht, wie die 60.000 zustande kommen;-)
     
  13. Es war einfach die einzige Formel die ich während der Prüfung gefunden habe, und vielleicht auch die einzige, die in der Formelsammlung steht mit welcher man sich mit den gegebenen Daten die Umdrehungen ausrechnen kann.
    Während einer 1.5 stündigen Prüfung bin ich daher froh das ich diese Formel nehmen kann, auch wenn es vielleicht nicht die optimalste Formel ist. Sie ist halt da also nutz ich sie.
    Und da andere angehende Techniker vermutlich die selbe Formelsammlung nutzen habe ich hier diesen möglichen Weg aufgezeigt.

    Müsste ich jetzt raten würde ich sagen die 60.000 kommen von 1.000 x 60 um auf von m/sek auf mm/min zu kommen.
    Aber wie gesagt, die Formel wurde genau so vorgegeben, daher dürfte sie als Lösung akzeptiert werden.
     
  14. Verstehe mich nicht falsch:
    Gegen solche zugeschnittenen Zahlengleichunge spricht ja im Prüfungsstress im Prinzip nichts, da man unbedingt fertig werden muss.
    Jedoch darfst du dich nicht mit einer einzigen Einheit vertun (z.B. mm gegen cm.) weil dann die Gleichung nicht mehr stimmt.
    Universeller und für das Verständnis viel besser ist es jedoch, wenn man so eine Formel auch ableiten kann:
    v = r * omega.
    Deine 60.000 müssen übrigens die Einheit
    mm*s/(m*min)
    haben, damit die Gleichung stimmt.
    Die ca. 800 Klicks zeigen ja, wie groß das Interesse ist.
    Mein Hinweis auf die Grundformel soll also auch eine Anregung an andere Leser sein, das Zustandekommen einer solchen zugeschnittenen Zahlengleichung mal zu hinterfragen und den eigentlichen Kern dieser Formel zu ergründen.
     
    #14 Derfnam, 11 Feb. 2019 um 10:23 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 11 Feb. 2019 um 10:30 Uhr

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