Probleme bei Analyse von Prüfverfahren

Dieses Thema im Forum "Fertigungstechnik" wurde erstellt von nixIdee, 8 Feb. 2013.

  1. Hallo an die Leser,

    da ich meherer Probleme habe und alle in einem Beitrag zusammenfassen wollte habe ich ein etwas allgemeingültigen Titel verfasst. Hoffe das ist zu verzeihen :oops: (Anmerkung: mein erster Beitrag, bitte also bei eventuellen Fehlern auf "nette" Hinweise und keine Flames)

    Ausgangssituation: ich bin derzeit an einem Praktikumsbeleg und trage zur Technologieentwicklung von umformenden Fügetechnologien bei.

    Problem1:
    zur Aufnahme von Fließkurven für FEM-Simulationen wurden Fließkurven mit Zugversuch und Flachstauchversuch aufgenommen (Hintergrund: beim Umformenden fügen werden Umformgrade >1,5 erreicht und der Zugversuch geht nur bis 0,2-0,4)
    rein theoretisch müssten die Fließkurven vom Stauchversuch über denen vom Zugversuch liegen, da ja beim Stauchen trotz jeder Schmierung niemals der Zustand ohne Reibung erreicht wird. Bei meinen Kurven ist dies leider genau umgekehrt (die zugkurven liegen ein ganzes Stück über denen vom Flachstauchversuch).

    weitere Infos: Umrechnung nach der Theorie von Mises (selbst bei Anwendung der Theorie nach Tresca liegen die Zugkurven noch über denen vom Stauchversuch)/ Datenerfassung (Kraft-Weg) über zusätzliche Kraftmessdose direkt unter Stauchtempel und Höhenänderung über Lasermessung/ DC04 AlMg3 und Al99 /


    hat vielleicht irgendjemand einen Ansatz für die Ursache?

    Auf meiner Fehlersuche bin ich inzwischen auf ein etwas unbedeutnderes Problem gestoßen, aber vielleicht kann mir da jemand schnell helfen


    Problem2:

    Leider habe ich bei beiden Versuchen die Maschinensteifigkeit noch nicht heraus gerechnet und muss zu meinem Unmut zugeben keinerlei Ahnung davon zu haben. Meine Zugprüfmaschine hat eine bekannte Gesamtsteifigkeit x. Wie berechne ich jetz den Einfluss bzw was fange ich mit diesem Wert an? :oops:
    Die GesamtSteifigkeit meiner Stauchmaschine ist noch unbekannt, wie bekomme ich die heraus?


    Problem3:
    beim Anfertigen meiner Zugproben habe ich zwar die richtige Form nach Din verwendet, jedoch am Ende beim Einrichten des Extensometers die min. Anfangsmesslänge missachte (aus Unwissen und Zeitdruck heraus), die laut Din niemals unter 15mm sein sollte (empfolen ab 20mm) und bei mir 10 mm ist. Es ist angemerkt das der Messfehler stark steigt wenn die Messlänge unter den angegeben Werten liegt. Kann es also sein das dadurch meine Problem kommen bei den Fließkurven? Jedoch ist in der Fehlerbetrachtung im Anhang der DIN angmerkt das die Messlänge und Messlängenänderung nur Fehlerauswirkung auf die Kennwertermittlung von Dehngrenze und Gleichmaßdehnung haben. Was sagt ihr dazu??


    Danke erstmal fürs Lesen und falls irgendwer auf Frage2 antworten kann wäre mir schon sehr geholfen ;)

    Grüße
     

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