Prinzip der virtuellen Verrückung

Dieses Thema im Forum "techn. Mechanik" wurde erstellt von Kapfererer, 16 Jan. 2013.

  1. Hallo Leute,
    heute das Prinzip der virtuellen Verrückung kennengelernt in der TM 1 - Vorlesung und jetzt wollt ich direkt mal eine Aufgabe dazu rechnen.

    pdvv.jpg

    dazu ein paar Fragen.
    1. die virtuelle, infinitisimal kleine Verrückung erzeuge ich ja, indem ich mir vorstelle, dass auf ein Balken eine Kraft F wirkt, da dieser Balken auch Gelenke hat, "schwingen"/bewegen sich die Balken"Glieder" zwischen den Gelenken mit. Das ist mein erstes problem, bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe.

    2. virtuelle Arbeit kommt nur von den äußeren Kräften, z.b. Streckenlast oder andere Kraft die auf z.b. einen Balken wirkt. richtig?

    3. Wozu muss ein "d za1" (delta), siehe meine Grafik, am Gelenk eingetragen werden? Und muss das an jedes Gelenk, und dann in die Richtung in der die Verrückung ist?

    4. die Kraft F, also die schräg einwirkt, hab ich das richtig gemacht, indem ich diese in x-y Komponente zerlege und dann nur die x-Komponente betrachte? Ich vermute nicht, da ich ja den Hebel oder Abstand vom "delta phi a" nicht kenne, und nur über Pythagoras ausrechnen kann.. scheint mir falsch... sieht man auch in der Grafik bei mir, wie ich es vorhatte.. der Abstand ist dann nichts gerades mehr mit der Variablen a...

    5. Komme in den Freikörperbildern oft nicht wirklich mit den gleichen winkeln zurecht. Also wenn man einen Winkel hat, dass dieser woanders auch gilt, irgendwelche Tricks eurerseits?

    6. Bei einer Streckenlast, diese immer in die resultierende aufspalten und dann dementsprechend mit rechnen?! Anders geht es ja nicht, oder?


    Hab probiert die Fragen aufzusplitten, damit es einfacher wird mir zu helfen, falls jemand Lust & Laune hat ;)

    Ich bedanke mich jetzt schonmal bei euch.

    PS: wird es mit dem Copyright bei Übungsmaterialien auch eng gesehen? Quelle von mir: TU Kaiserslautern - Lehrstuhl für Technische Mechanik

    LG
    Kapfererer
     
  2. AW: Prinzip der virtuellen Verrückung

    Habe jetzt jemanden gefragt, der aber nur kurz Zeit hatte mir das zu erklären...
    er machts immer so:
    1. Die Größe die gesucht mit 1 gleichsetzen... also hier die vertikalKraft B als "1"
    2. wegen geometrie muss die resultierende aus der Streckenlast "delta z1" "0,5" sein.
    3. F in komponenten zerlegen und die Komponente betrachten, die arbeit verrichtet, also Fy. diese dann ausrechnen mit sinus. sinus30 * F = Fy

    Sein Schlüssel scheint einfach nur zu sein, dass er die gesuchte Größe 1 setzt, richtig? Und laut den Lösungen, die angegeben sind, also einfach nur F=4,6kN scheint das zu stimmen.

    Hier ein Bild.
    nur Frage ich mich, warum ich mit meinem Weg nicht weiterkomme?

    IMG_2875X.jpg
     

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