Phasenlage im Summenpunkt

Hi liebe Techniker!
Ich habe leider einige Probleme damit, mich mit der Phasenlage anzufreunden.
Meine Unterlagen zum Differenzverstärker habe ich durchsucht, finde aber einfach keine Antwort auf die Frage in meiner Hausaufgabe...
Ich soll die Phasenlage von C und D erläutern und warum im Punkt S die Signale B und D addiert werden.
Kann mir jemand vielleicht einen Denkanstoß geben?

Attachment gelöscht. Die Forenregeln verbieten das Einstellen von Attachments, für die man kein Urheberrecht besitzt.


Grüße,

Anna
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich soll die Phasenlage von C und D erläutern und warum im Punkt S die Signale B und D addiert werden.
Kann mir jemand vielleicht einen Denkanstoß geben?
Das soll eine Mitkopplung sein, Anna, die die Dämpfung des Eingangsschwingkreises kompensiert. Wenn man P zu weit aufdeht, pfeift der Empänger (mit der Differenzfrequenz aus LsCs und der Sendefrequenz) und strahlt Hochfrequenz über die Antenne ab (bedauerlicherweise auch zur Störung der Nachbargeräte, die dann auch pfeifen).
Wikipedia Zitat: Beim Rückkopplungsaudion oder Regenerativ-Empfänger wird ein Teil der verstärkten Hochfrequenz erneut dem Eingang des Verstärkerbauteils zur weiteren Verstärkung zugeführt.
 
Hi Isi!
Danke für die rasche Antwort!
Die Anforderung war hier, C und D zu "erläutern" und wie eine Addition von B und D zustande kommt.
Meine Überlegung war, dass sich D durch die Einstellung am Poti C anpasst. Und durch die Kopplung über den Kondendsator zu B am Knotenpunkt S eine Addition erfolgt.

Klingt das sinnvoll? Andererseits verstehe ich nicht, was der Prof dort hören will.

Lg
 
Das ist richtig, was Du schreibst, Anna. Wahrscheinlich sollte man noch erklären, warum T2 die Phase nicht dreht?
Wenn T1 durchgesteuert wird, hebt er die Spannung an beiden Emittern. Für T1 wirkt der Emitterwiderstand als Gegenkopplung, T2 hingegen hat die Basis an einer festen Spannung und wird durch das Heben des Emitterpotentials zugedreht, so dass der Spannungsabfall an seinem Kollektorwiderstand sich verringert und damit die Verstärkung verändert werden kann. Dies überträgt sich über den Kondensator auf S, was wiederum das Eingangsignal des T1 weiter anhebt. Mit P kann man den Strom im T2 steuern und damit die Verstärkung. Man dreht P eben soweit, bis die Geschichte gerade noch nicht pfeift, dann hat man eine recht hohe Verstärkung des empfangenen HF-Signals.
 
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